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Bartperle mit Widderkopf - Silber
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Keltisches Schwert North Grimston
Keltisches Schwert North Grimston
189.90 CHF
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Lange Keltische Bartperle - Bronze
Lange Keltische Bartperle - Bronze
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Kelten – Schmuck, Gewandung & Ausrüstung eines Volkes ohne Schrift

Die Kelten haben uns keine Bücher hinterlassen. Sie konnten schreiben und taten es gelegentlich auch, aber ihr Wissen wurde mündlich weitergegeben — die Druiden bestanden darauf. Alles, was wir über sie wissen, wissen wir aus zwei Quellen: aus dem, was ihre Gegner über sie schrieben, und aus dem, was sie in die Erde gelegt haben.

Und was sie in die Erde gelegt haben, ist von einer Qualität, die bis heute verblüfft: Halsreife aus massivem Gold, Fibeln so fein gearbeitet wie Uhrwerke, Schwerter mit Klingen, die man biegen konnte, ohne sie zu brechen. In unserer Themenwelt Kelten findet Ihr die Nachbildungen dazu — von der Bartperle für ein paar Franken bis zum Helm aus 1,6 Millimeter Stahl.

Wer waren die Kelten – und warum steht CH für sie?

Beginnen wir mit dem Kürzel auf Eurem Nummernschild. CH steht für Confoederatio Helvetica — und die Helvetier waren ein keltischer Stamm. Die offizielle Abkürzung der Schweiz ist also keltisch, und der erste Satz von Caesars De Bello Gallico handelt unter anderem von ihnen.

Noch enger wird es bei der Epoche selbst. Als man ab 1857 am Nordufer des Neuenburgersees, bei einem Ort namens La Tène, Hunderte von Schwertern, Fibeln, Speerspitzen und Werkzeugen aus dem Wasser barg, war das der grösste Fundkomplex seiner Art. Die Archäologie benannte danach eine ganze Epoche: Von Irland bis Anatolien spricht man heute von der Latènezeit, etwa 450 vor Christus bis zur Zeitenwende. Wer sich in der Schweiz mit Kelten beschäftigt, arbeitet am Typusfundplatz.

Und wer sehen will, wozu keltische Goldschmiede fähig waren, fährt nach Zürich: Im Landesmuseum liegt der Goldschatz von Erstfeld — sieben Hals- und Armringe aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert, 1962 beim Autobahnbau im Kanton Uri gefunden. Verschlungene Fabelwesen, Vogelköpfe, ineinandergreifende Ranken. Genau diese Formensprache findet Ihr in unserem Sortiment wieder.

Keltischer Schmuck – Triskele, Knoten und Tiere

Schmuck ist bei den Kelten kein Beiwerk, sondern der Kern der überlieferten Kunst. Entsprechend ist es die grösste Gruppe dieser Themenwelt.

Das häufigste Motiv ist die Triskele — jene dreiarmige Spirale, die schon auf latènezeitlichem Metall erscheint und die man auch aus dem irischen Newgrange kennt. Wir führen sie als Armreif aus Bronze, als breiten Armreif, als Brosche, als Halskette, als Siegelring und sogar als handgeschnitztes Wandstück.

Die zweite grosse Gruppe ist das Flechtwerk — der endlose Knoten ohne Anfang und Ende. Als Halskette mit Lederband, als Ohrringe aus Sterlingsilber, als Gürtelschnalle und als Bartperle — letztere auch in Bronze und Silber.

Am schönsten wird es bei den Tieren. Die keltische Kunst ist voller Wesen, die halb Ornament, halb Lebewesen sind: der Hirsch, der Eberdas keltische Kriegssymbol schlechthin, das auf Helmen, Feldzeichen und Münzen erscheint —, der Stier, die Schlange und das Pferd, das in Gallien eine eigene Göttin hatte: Epona.

Dazu Ringe aus Sterlingsilber 925 mit Amethyst oder Peridot, Endlosknoten-Ringe in zehn Grössen von 15 bis 24 Millimetern, Ohrringe und Haarspangen mit Holzstift.

Und hier eine Auskunft, die wir lieber genau als grosszügig geben. Das keltische Kreuz und das Brigid-Kreuz sind wunderschöne Stücke — aber sie gehören nicht in die Eisenzeit. Das Radkreuz stammt aus dem christlichen Irland des Frühmittelalters, also gut tausend Jahre nach La Tène. Wer streng darstellt, sollte das wissen; wer ein schönes Amulett sucht, kann beruhigt zugreifen. Dasselbe gilt für das Mandala-Motiv.

Gewandung, Gürtel und Schuhe nach Mass

Über keltische Kleidung wissen wir weniger als über keltischen Schmuck — Stoff vergänglich, Metall nicht. Was wir haben, sind römische Beschreibungen: karierte und gestreifte Wollstoffe, Hosen bei den Männern (was die Römer bemerkenswert fanden), dazu Mantel und Fibel.

Die Fibel ist das Schlüsselstück. Sie hält die Gewandung zusammen und ist zugleich das am präzisesten datierbare Objekt der ganzen Epoche — Fachleute lesen an einer Fibelform Jahrzehnte ab. Wir führen die Fibel Triqueta aus Bronze und die Ringfibel aus Messing.

Beim Gürtel wird es praktisch. Der Ringgürtel aus Leder ist die Form, die ohne Schnalle auskommt und sich stufenlos verstellen lässt — bei einer Darstellung, die über Jahre halten soll, ein unterschätzter Vorteil. Dazu der Ledergürtel Merle, ein Gürtel mit durchgehender Prägung sowie Gürteltaschen mit Knebelverschluss und mit Zierbeschlägen.

Und das Stück, das kaum jemand erwartet: Unsere keltischen Bundschuhe gibt es nach Mass. Wer schon einmal versucht hat, historisches Schuhwerk für einen breiten oder sehr schmalen Fuss zu finden, weiss, was das wert ist — der Bundschuh ist ohnehin die Form, die einem Fuss folgt statt umgekehrt. Weitere Modelle stehen unter Keltisches Schuhwerk, die Tabellen unter Grössentabellen.

Helme und Rüstung – was Rom von den Kelten übernahm

Hier liegt die interessanteste Pointe dieser Themenwelt. Zwei der bekanntesten Ausrüstungsstücke der römischen Armee sind keltischer Herkunft.

Erstens der Helm. Wir führen den Typ Montefortino — benannt nach einer Nekropole bei Ancona — auch in einer Ausführung aus Messing. Diese Form ist eine keltische Entwicklung, die das römische Heer übernahm und über Jahrhunderte trug. Der Legionärshelm, den heute jedes Kind zeichnen kann, hat also gallische Vorfahren. Dazu führen wir den keltischen Helm der Latènezeit und einen Helm des 1. Jahrhunderts, beide aus 1,6 mm Stahl, gestaffelt nach Kopfumfang bis 62 Zentimeter.

Zweitens das Kettengeflecht. Schon in der Antike galt der Ringpanzer als gallische Erfindung, die Rom übernahm und zur Lorica Hamata weiterentwickelte. Ein Kettenhemd ist damit kein römisches Ausrüstungsstück mit keltischem Einschlag, sondern umgekehrt. Passende Kettenbrünnen, Kettenhauben und Kettenkrägen führen wir im Rüstungssortiment.

Dazu kommen Lederarmschienen und eine Lamellenrüstung aus Leder sowie ein Armschützer mit Triskel-Motiv.

Schwerter aus Bronze und Eisen

Das Sortiment bildet zwei Zeitalter ab, und das ist keine Nachlässigkeit, sondern Absicht.

Das keltische Schwert aus Bronze und das bronzene Kurzschwert gehören in die ältere Zeit, als Klingen noch gegossen wurden. Bronze ist weicher als Stahl, aber sie lässt sich in eine Form giessen — ganze Schwerter entstanden in einem Arbeitsgang, was mit Eisen unmöglich ist.

Die eisenzeitliche Seite deckt das Schwert aus der Latène-Zeit ab, dazu das Langschwert und das Kurzschwert des 2. Jahrhunderts vor Christus. Wer eine scharfe Klinge sucht, findet sie als geschliffenes keltisches Schwert — ausgewiesen unter anderem für den Schnitt-Test.

Zum Einsatzbereich, damit hier nichts falsch bestellt wird: Er reicht in dieser Themenwelt von Dekoration, Geschenk, Kostüm und Lagerleben über LARP, Reenactment und Training bis zu Schaukampf (leicht) und Schnitt-Test. Achtet auf die Angabe beim einzelnen Artikel — was die Klassen bedeuten, erklärt unsere Schaukampf-Klassifizierung; für geschliffene Klingen gilt unsere Übersicht zum Schweizer Waffengesetz. Die Klingen bestehen aus Karbonstahl, Federstahl EN45, Edelstahl 420 oder Bronze; die Materialstärke reicht von einem bis sieben Millimetern.

Vom Lagerfeuer bis zur Wand – keltisches Leben

Ein keltisches Lager besteht aus mehr als Waffen. Für den Abend am Feuer führen wir Trinkhörner mit passenden Haltern — unter anderem mit geprägter Triskele und keltischen Knoten. Das Trinkhorn ist übrigens ein gutes Beispiel für keltische Gastlichkeit: Es lässt sich nicht abstellen. Wer es in der Hand hat, trinkt es aus oder reicht es weiter.

Fürs Auge und für die Wand gibt es handgeschnitztes Holzwerkkeltische Hunde, den Wandschmuck Wilde Jagd und eine Schmuckschatulle mit Triskele. Dazu ein keltischer Spiegel aus Messingund dieser ist archäologisch besser belegt, als man denkt: Verzierte Bronzespiegel gehören zu den kunstvollsten Objekten der britischen Eisenzeit überhaupt.

Drachenhort – Euer Schweizer Shop für keltische Ausrüstung

Als grösster Schweizer Fachhändler für Mittelalter- und Fantasy-Artikel führen wir keltischen Schmuck, Gewandung und Ausrüstung von Herstellern, die in der Darstellungsszene einen Namen haben — darunter Pera Peris, Leonardo Carbone, Lord of Battles, Wulflund, Hanwei und Marto. Die Spanne reicht von knapp sechs Franken für eine Kleinigkeit bis in den mittleren dreistelligen Bereich für Helm oder Schwert.

Versandfertig aus unserem Lager in der Schweiz: keine Zollformalitäten, keine Einfuhrsteuer, keine Speditionsaufschläge und keine Wochen Wartezeit — was sofort lieferbar ist, verlässt uns in der Regel am nächsten Werktag.

Und weil bei Ausrüstung die Beratung der halbe Kauf ist: Ob ein Helm sitzt, ob die Ringgrösse stimmt, ob ein Stück zur dargestellten Zeitstellung passt — fragt uns lieber vorher. Ruft an, schreibt uns, oder kommt in den Showroom in Kirchberg: Anfassen, Anprobieren, Abtauchen. Termine für die nächste Veranstaltung stehen im Mittelalterkalender, Hinweise zur Pflege von Bronze, Silber und Leder unter Reinigung & Pflege. Für Darstellergruppen und Vereine gelten unsere Mengen- & Firmenrabatte.

Entdeckt jetzt unsere Kelten-Ausrüstung — und nebenan die Römer, gegen die sie kämpften, und die Wikinger, die nach ihnen kamen, in unseren Themenwelten. Weiteres findet Ihr unter Gewandungen, Schmuck, Waffen & Rüstungen und Lagerleben.

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