Häufige Fragen rund um Met & Honigwein
Wie alt ist die Tradition von Met?
Met hat eine ältere Tradition als Wein. Bereits um 3500 v.Chr. wurde Honig nicht nur gegessen, sondern auch als Konservierungsmittel für verderbliche Waren eingesetzt. Dabei wurde oft Honig mit einem hohen Wassergehalt eingesetzt oder solcher, welcher an einem feuchten Ort gelagert wurde. Es war somit nur eine Frage der Zeit, dass die Gärung von Honig bei genügend Feuchtigkeit entdeckt wurde – die Geburtsstunde des Honigweins.
Wie weit die Spur zurückreicht, zeigt der älteste chemische Nachweis eines vergorenen Getränks überhaupt: In Tongefässen aus Jiahu in der chinesischen Provinz Henan fanden sich Rückstände eines rund neuntausend Jahre alten Gebräus aus Reis, Frucht und Honig. Der Mensch trank also honighaltigen Alkohol, lange bevor er Reben kultivierte. Mehr darüber, wann und von wem Honigwein erfunden wurde, erfahrt Ihr in unserem Blogbeitrag.
Woher stammt der Name Met?
Met ist ein traditionelles alkoholisches Getränk aus Honig und Wasser, auch Honigwein genannt. Der Name Met selbst hat sehr alte Wurzeln: Er geht zurück auf das indogermanische Wort medhu (wörtlich Honig oder süsser Trank). Diese Wurzel findet sich in vielen alten Sprachen wieder – zum Beispiel ist mádhu im Sanskrit eine Bezeichnung für einen süssen, berauschenden Trank (oft aus Honig) und μέθυ (methy) im Altgriechischen für Honigwein. Schon im Althochdeutschen lautete der Name metu, im Mittelhochdeutschen met(e), woraus sich unser heutiges Wort Met entwickelte.
Die Römer kannten das Getränk unter anderen Namen: mulsum hiess der mit Honig gesüsste Wein, hydromeli oder aqua mulsa der vergorene Ansatz aus Honig und Wasser – also das, was wir heute Met nennen. Das Wort medus taucht erst später auf, und zwar an einer der schönsten Stellen der Metgeschichte: Der oströmische Gesandte Priskos berichtet von seiner Reise an den Hof Attilas im Jahr 448, man habe den Gästen dort ein Getränk gereicht, das die Einheimischen medos nannten. Ein römischer Diplomat notierte das Wort also, weil es ihm fremd war – ein Beleg dafür, wie sehr der Honigwein als Getränk des Nordens und Ostens galt.
Wie wird Met hergestellt?
Die Herstellung von Met ist relativ einfach. Die Grundzutaten sind Honig, Hefe und natürlich Wasser. Der Zucker wird durch die Hefe in Alkohol umgewandelt, und die Stoffwechselprodukte der Hefe geben dem Met den typischen Geschmack. Ob am Ende ein lieblicher oder ein trockener Honigwein im Glas steht, entscheidet sich daran, wie weit man die Gärung laufen lässt: Wird sie abgestoppt, bleibt Restsüsse zurück; darf sie durchlaufen, ist der Met trocken bis feinherb. Durch Zugabe von Gewürzen oder Säften kann man dem Honigwein einen völlig anderen Geschmack verleihen.
Den grössten Einfluss hat allerdings der Honig selbst. Lindenhonig ergibt einen milden, blumigen Met, Orangen- und Waldblütenhonig eine fruchtige Leichtigkeit. Tannenhonig stammt nicht aus Blüten, sondern aus Honigtau und liefert einen dunklen, malzig-herben Charakter, und Kastanienhonig eine kräftige, fast bittere Note. Wer Met bisher nur süss kennt, sollte einmal quer durch die sortenreinen Honige probieren – der Unterschied ist grösser als zwischen zwei Weinen derselben Traube.
Was ist Hortis Met?
Horti, unser Hausdrache, liebt Met. Immer wieder plünderte er im Keller unsere Vorräte an Honigwein. Erst als wir Horti versprochen haben, seinen eigenen Met zu besorgen, hörte er damit auf. Findet im Drachenhort exklusiv den von Horti geprüften Hortis Met – unter anderem in den Sorten Classic, Feinherb, Odins Gold, Odins Blut, Grüner Trollpilz, Lindenhonig, Orangenhonig, Piratenblut, Erdbeer-Königin sowie Waldbeer & Apfel.
Ab welchem Alter darf man Met kaufen?
Das hängt vom Alkoholgehalt ab. Honigwein bis 14,9 Volumenprozent gilt in der Schweiz als Wein und darf an Personen ab 16 Jahren abgegeben werden. Liegt der Alkoholgehalt bei 15 Volumenprozent oder darüber, ist die Abgabe erst ab 18 Jahren zulässig. Einzelne Kantone setzen die Grenze generell bei 18 Jahren an – im Zweifel gilt die strengere Regelung.
Unser Sortiment reicht von 6 bis 15 Volumenprozent, die Mehrheit liegt zwischen 10 und 13. Den genauen Alkoholgehalt findet Ihr bei jedem Met in den Artikeldaten — über den Filter „Alkoholgehalt" könnt Ihr die Auswahl auch direkt danach eingrenzen. Wir nehmen den Jugendschutz ernst und geben Met ausschliesslich nach erfolgtem Altersnachweis ab.
Wo kann ich Met in der Schweiz kaufen?
Drachenhort ist der Schweizer Met Shop mit vielen leckeren Sorten Honigwein und Wikingermet. Erhältlich in sechs Gebindegrössen von 0,5 bis 10 Liter — von der Flasche für den gemütlichen Abend bis zum Kanister für Fest und Lagerleben. Über den Filter „Inhalt" grenzt Ihr die Auswahl direkt auf die passende Grösse ein.
Findet bei uns Wikingerblut, Piratenblut, klassischen Met, würzige Sorten mit Tannen- oder Waldhonig, fruchtige Varianten von Erdbeere bis Zwetschge sowie die Hortis Met Sorten, die es nur im Drachenhort gibt. Dazu kommen Klassiker aus dem Norden wie der dänische Mjød – für alle, die den Ursprung suchen.
Ein Wort zum Servieren: Im Sommer schmeckt Met kühl aus dem Keller am besten, das betont die Frucht. Im Winter darf er behutsam erwärmt werden, aber nie kochen – zu grosse Hitze treibt den Alkohol aus und zerstört die feinen Honigaromen. Getrunken wird er aus dem Glas ebenso gut wie aus einem Trinkhorn; wer eines mit auf den Markt nimmt, braucht dazu den passenden Halter, denn ein Horn lässt sich nicht abstellen. Alles rund um Met & Horn findet Ihr in unserer Übersicht, und wer verschenken möchte, ohne den Geschmack zu kennen, greift zum Gutschein.
Met kaufen in der Schweiz? Natürlich bei Drachenhort!

