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Wappenschild aus Stahl mit Innenpolster
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109.90 CHF
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Schild von Robert the Bruce aus Holz
Schild von Robert the Bruce aus Holz
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Wappenschilde und Dreieckschilde – als der Schild zum Ausweis wurde

Der Dreieckschild ist die bekannteste Schildform überhaupt, auch wenn die wenigsten sie beim Namen nennen. Man kennt sie von Burgtoren, von Kirchenfenstern, aus Wappenbüchern — und in der Schweiz von jedem Kantons- und Gemeindewappen. Diese Umrisse gehen auf einen realen Gegenstand zurück: den Schild des hochmittelalterlichen Ritters.

Warum der Schild kleiner wurde

Der Dreieckschild ist nicht neu erfunden worden, er ist geschrumpft. Sein Vorgänger, der lange Mandelschild, reichte weit nach unten, weil das Bein des Reiters ungeschützt war. Im Lauf des 12. und 13. Jahrhunderts änderte sich das: erst Kettenbeinlinge, später Plattenteile — und damit war der lange Zipfel überflüssig. Was blieb, war ein kürzerer, oben gerade abschliessender Schild von rund sechzig bis achtzig Zentimetern. Leichter, beweglicher, besser zu führen. Und mit einer Fläche, die sich deutlich besser bemalen liess als die schmale Mandelform.

Wappen und Waffen sind dasselbe Wort

Etwa zur selben Zeit entstand ein Problem, das die Rüstungsentwicklung selbst geschaffen hatte: Der Topfhelm schloss das Gesicht vollständig. Wer in voller Rüstung antrat, war nicht mehr zu erkennen — weder für die eigenen Leute noch für den Gegner, der bei einem Adligen Lösegeld statt Tod erwarten durfte. Die Lösung war ein Zeichen, das man auf Distanz lesen konnte. Getragen wurde es dort, wo am meisten Fläche war: auf dem Schild. Aus dieser Notwendigkeit entstand im 12. Jahrhundert die Heraldik.

Die Sprache hat das bewahrt. Wappen und Waffen sind dasselbe Wort — „Wappen" ist ursprünglich nur eine mittelhochdeutsche Nebenform von „Waffen". Das Familienzeichen heisst bis heute nach dem Gegenstand, auf den es gemalt wurde. Und wenn heute ein Kanton, eine Gemeinde oder eine Familie ihr Wappen darstellt, geschieht das in genau dem Umriss, den dieser Schild im 13. Jahrhundert hatte.

Unbemalt – die Leinwand für Euer Zeichen

Kaum eine andere Schildform wird so oft unbemalt gekauft. Das hat einen einfachen Grund: Ein Wappenschild ist erst fertig, wenn das richtige Zeichen darauf ist. Für Gruppen und Lager ist der unbemalte Schild die Grundlage eines einheitlichen Auftritts — mehrere Schilde mit demselben Zeichen wirken auf einem Markt stärker als jede einzelne Rüstung. Für Familien ist es das eigene oder das historische Wappen, oft als Geschenk und für die Wand. Für Darstellungen ist es die Freiheit, ein bestimmtes Haus, einen Orden oder eine erfundene Figur genau zu treffen.

Die Fläche ist gross, der Untergrund grundiert und die Arbeit dankbar — ein Wappenschild ist eines der wenigen Ausrüstungsstücke, die man ohne Werkstatt selbst vollenden kann.

Worauf es beim Kauf ankommt

Bemalt oder unbemalt. Die erste Entscheidung. Bemalte Schilde sind sofort einsatzbereit, unbemalte sind die richtige Wahl, wenn ein bestimmtes Zeichen darauf soll. Grösse und Wölbung. Üblich sind sechzig bis achtzig Zentimeter. Leicht gewölbte Ausführungen sind historisch stimmiger und lenken Treffer besser ab, flache lassen sich einfacher bemalen und hängen besser an der Wand. Riemen und Trageriemen. Prüft, ob die Armriemen verstellbar sind und ob eine Schildfessel für die Schulter dabei ist. Randverstärkung. Am Rand nimmt ein Schild die meisten Treffer. Für Schaukampf und Kontakt ist das der wichtigste Punkt, für reine Deko spielt es keine Rolle. Verwendung. Ein Schild für die Wand darf leichter und feiner gearbeitet sein als einer, der auf dem Turnierplatz eingesetzt wird. Sagt uns im Zweifel, wofür er gedacht ist.

Was dazu passt

Zur Ritterdarstellung des Hoch- und Spätmittelalters gehören ein Helm — Topfhelm, Beckenhaube oder Schaller je nach Jahrhundert —, eine Kettenrüstung oder Plattenrüstung und darunter ein Gambeson. Wer den Schild an die Wand bringen will, findet passende Wandhalterungen bei unserem Zubehör. Und wer lieber die frühere Form möchte, wird bei den Mandel- und Normannenschilden fündig.

Drachenhort – Schweizer Shop für Wappenschilde

Im Drachenhort führen wir Wappen- und Dreieckschilde in verschiedenen Grössen und Ausführungen, bemalt wie unbemalt. Wir achten auf saubere Randverarbeitung, feste Riemen und einen Untergrund, auf dem Farbe hält. Bei Fragen zu Grösse, Bemalbarkeit oder Eignung für Euer Regelwerk beraten wir Euch gerne — und im Showroom in Kirchberg könnt Ihr einen Schild ansehen, bevor Ihr ihn zu Eurem macht.

Entdeckt jetzt unsere Wappen- und Dreieckschilde und setzt Euer Zeichen darauf.

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