Schmuck des Mittelalters, der Kelten, Römer und Wikinger
Welchen Schmuck trug man im Mittelalter, und was unterscheidet keltischen von römischem oder Wikinger-Schmuck? Hier findet Ihr Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Anhänger, Ringe, Halsreifen und Armreifen — und einen Überblick, welches Stück zu welcher Darstellung passt.
Welchen Schmuck trug man im Mittelalter?
Schmuck war weit mehr als Zierde. Er zeigte Stand, Herkunft und Zugehörigkeit, und er wurde selten abgelegt. Zu den verbreitetsten Stücken zählten Fingerringe, Halsreifen, Anhänger, Armreifen und Gewandnadeln aus Bronze, Silber oder Zinn, oft verziert mit Ranken, Knoten oder Runen. Im Drachenhort findet Ihr dieses Erbe in sechs Bereichen: Anhänger & Amulette, Halsketten & Halsreifen, Ringe, Ohrringe, Armbänder & Armreifen und Haarschmuck & Bartschmuck.
Was unterscheidet keltischen, römischen und Wikinger-Schmuck?
Keltischer Schmuck besticht durch filigrane Knoten und Spiralen, die für Ewigkeit und den Kreislauf des Lebens stehen, häufig ergänzt durch stilisierte Tierköpfe. Römischer Schmuck wirkt klarer und zurückhaltender und arbeitet viel mit Fibeln, Gemmen und schlichten Formen. Wikinger-Schmuck ist markanter: gedrehte Armreifen, Thorshammer-Anhänger, Runenzeichen und Bartperlen prägen das Bild. Fibeln und Gewandschliessen findet Ihr übrigens bei den Accessoires — sie sind zugleich Verschluss und Zierde und gehören dort zur Gewandung.
Aus welchen Materialien besteht historischer Schmuck?
Bronze, Silber, Messing, Zinn und Bernstein — Materialien, die schon vor Jahrtausenden verarbeitet wurden. Bronze wirkt erdig und warm und entwickelt mit den Jahren eine eigene Patina. Silber steht für Rang und Klarheit. Zinn und Messing sind die günstigeren Alternativen mit ähnlicher Wirkung. Dazu kommen Leder, Horn, Geweih und Holz für alle, die es ursprünglicher mögen, sowie Edelstahl für Stücke, die im LARP-Einsatz Bestand haben müssen. Viele unserer Schmuckstücke sind Handarbeit und orientieren sich eng an archäologischen Funden.
Wofür eignet sich Mittelalter-Schmuck heute?
Auf dem Mittelaltermarkt, beim LARP und im Reenactment macht Schmuck eine Rolle auf einen Blick lesbar: der Thorshammer den nordischen Krieger, der keltische Knoten die Heilerin, der schwere Siegelring den Adligen. Ebenso häufig wird historischer Schmuck schlicht im Alltag getragen, als stiller Hinweis auf eine Leidenschaft. Und weil ein Anhänger oder ein Armreif nichts kosten muss, um viel zu bedeuten, ist Schmuck aus dem Drachenhort ein Geschenk, das lange getragen wird.
Drachenhort – Schweizer Shop für Schmuck des Mittelalters, der Kelten, der Römer und der Wikinger
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