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Kurzer römischer Wurfpfeil Plumbata
Kurzer römischer Wurfpfeil Plumbata
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Wikinger Wurfspeerspitze - ca. 41cm
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Römische Wurflanze Pilum
Römische Wurflanze Pilum
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Wikinger Wurfspeerspitze - Geschliffen
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Kurzer Wurfspeer
Kurzer Wurfspeer
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Die Urgewalt des Wurfs: Warum Mittelalter Wurfspeere die älteste Sprache des Kampfes sprechen

Stellt Euch vor, Ihr steht in der vordersten Reihe einer römischen Legion oder am Rand einer nebligen Lichtung auf der Jagd. Euer Arm spannt sich, das Gewicht des Schaftes ruht perfekt in Eurer Handfläche, und für einen Herzschlag scheint die Zeit stillzustehen. In der Geschichte der Menschheit waren Wurfspeere die wichtigste Zutat, um die Lücke zwischen Nah- und Fernkampf zu schliessen – eine Waffe, die keine komplexe Mechanik braucht, sondern nur Kraft, Fokus und Entschlossenheit. Wir vom Drachenhort wissen, dass Mittelalter Wurfspeere für Sammler eine archaische Faszination ausüben, da sie uns direkt mit unseren tiefsten Wurzeln verbinden. Unsere Auswahl wird mit viel Herzblut zusammengestellt, damit Ihr die Wucht dieser Geschichte in Eurer eigenen Hand spüren könnt.

Wie tief diese Wurzeln reichen, weiss man erst seit 1994. Im Braunkohletagebau von Schöningen in Niedersachsen kamen damals Wurfspeere aus Fichtenholz ans Licht, rund 300 000 Jahre alt, sorgfältig gearbeitet und nach vorn ausbalanciert wie ein moderner Sportspeer. Sie sind älter als unsere eigene Art. Vor diesen Funden galt der Mensch dieser Epoche als Aasfresser mit Stock; seither wissen wir, dass er auf Distanz jagte, plante und Waffen baute, die einer physikalischen Absicht folgten. Der Speer ist damit nicht eine alte Waffe – er ist die älteste, die wir kennen.

Taktische Genialität der Antike: Römische Speere und das Pilum

Vielleicht sucht Ihr die Waffe, die den römischen Legionen ihren unaufhaltsamen Ruf einbrachte. Wenn Ihr römische Speere in Eure Sammlung aufnehmt, kommt Ihr an einem Namen nicht vorbei: dem Pilum. Dieses Meisterwerk der antiken Ingenieurskunst war die wichtigste Zutat, um feindliche Schildwälle zu brechen. Durch seine Konstruktion mit einem langen, dünnen Eisenhals verbog sich das Pilum beim Aufprall – es machte den getroffenen Schild unbrauchbar und verhinderte, dass der Feind die Waffe zurückwerfen konnte. Wir führen es in zwei Ausführungen: als Römische Wurflanze Pilum und als Quadratischen Römischen Wurfspeer Pilum, dessen kantiger Querschnitt der schwereren Variante der Kaiserzeit folgt.

Wie das in der Praxis aussah, hat einer der Beteiligten selbst aufgeschrieben. Caesar schildert im ersten Buch des Gallischen Krieges die Schlacht gegen die Helvetier: Die Pila durchschlugen die aneinandergeschobenen Schilde, verbogen sich – und weil sich das krumme Eisen nicht mehr herausziehen liess, mussten die Krieger ihre Schilde wegwerfen und ungedeckt kämpfen. Das Pilum tötete also gar nicht in erster Linie; es entwaffnete. Und wer bei uns eines kauft, hält damit die Waffe in der Hand, mit der Rom seine Kriege in unserer eigenen Landschaft führte. Am Rande, für die Genauen: Der lateinische Plural lautet nicht «Pilums», sondern Pila.

Kompakte Zerstörung: Die Welt der Plumbata

Oft erreicht uns im Drachenhort die Frage nach kleineren Fernwaffen, die dennoch eine enorme Wirkung entfalten. Der Kurze römische Wurfpfeil Plumbata ist hier die ideale Zutat. Dieser bleibeschwerte Wurfpfeil, getragen an der Innenseite des Schildrandes, erlaubte es den Soldaten der Spätantike, den Feind schon auf Distanz mit einem tödlichen Hagel zu empfangen.

Auch hier gibt es eine Quelle, und sie ist ungewöhnlich konkret. Vegetius berichtet in seiner Militärschrift des vierten Jahrhunderts, dass zwei in Illyrien stationierte Legionen je fünf dieser Bleipfeile in der Wölbung ihres Schildes mitführten und darin so geübt waren, dass man sie nach der Waffe benannte: Martiobarbuli. Der Witz der Plumbata liegt in der Physik – das Bleigewicht direkt hinter der Spitze verlagert den Schwerpunkt so weit nach vorn, dass ein kurzer Pfeil überhaupt erst stabil und weit fliegt. Eine ganze Reihe von Fernwaffen wäre ohne diesen Trick nie entstanden.

Nicht jede Waffe dieser Kategorie kommt fertig geschäftet zu Euch – und das ist eine Chance. Neben den römischen Stücken führen wir zwei Wikinger Wurfspeerspitzen: eine in gut 41 Zentimetern Länge als stumpfe Ausführung, und eine geschliffene aus Federstahl, die für den Schnitt-Test taugt. Beide sind Spitzen ohne Schaft, und wer sie selbst auf eine Eschenstange setzt, bekommt einen Speer in exakt der Länge, die zu ihm passt – so, wie es die Wikinger auch gehalten haben. Weitere Klingen dafür findet Ihr unter Ersatzklingen & Speerspitzen, den Kurzen Wurfspeer und weitere geschäftete Stücke bei den Stangenwaffen.

Wer nordisch darstellt, sollte eine Geste kennen, die diese Waffe geadelt hat: Vor der Schlacht warf man einen Speer über das gegnerische Heer hinweg und weihte es damit Odin, dem der Speer Gungnir gehörte. Die Sagas überliefern das mehrfach, und archäologisch passt dazu, dass die Speerspitze in Kriegergräbern des Nordens häufiger vorkommt als das Schwert – Speere waren die Waffe der vielen, Schwerter die der wenigen. Wer eine glaubwürdige Wikingerdarstellung baut, beginnt deshalb richtigerweise beim Speer und nicht beim Einhänder.

Bewahrung des Schaftes: Die Pflege eurer Wurfspeere

Ein Speer wirkt robust, doch auch er verlangt nach ritterlicher Sorgfalt, besonders wenn Holz auf Metall trifft. Als Eure Mentoren wissen wir, dass die Pflege des Holzschaftes die wichtigste Zutat für den Werterhalt Eurer Mittelalter Wurfspeere ist. Eine regelmässige Behandlung mit Leinöl bewahrt die Elastizität des Holzes und verhindert Risse, während die Speerspitze mit einem feinen Ölfilm vor Korrosion geschützt werden sollte. Die passenden Mittel findet Ihr unter Pflege & Reinigung, Anleitungen unter Reinigung & Pflege.

Die Schwachstelle jedes Speers ist die Stelle, an der beide Materialien sich treffen. Die Tülle sitzt auf dem Holz, und Holz arbeitet: In trockener Heizungsluft schwindet der Schaft, die Tülle wird lose und beginnt zu wackeln – im Sommer quillt er wieder. Kontrolliert den Sitz deshalb ein-, zweimal im Jahr und zieht den Sicherungsniet nach, statt zu warten, bis sich die Spitze beim Vorführen löst. Und lagert einen Speer nicht Jahre über an einer Seite angelehnt; ein Eschenschaft nimmt die Biegung an, in der er steht. Waagrecht auf zwei Wandhalterungen oder senkrecht in einem Waffenständer bleibt er gerade. Ein gut gepflegter Speer bleibt über Generationen hinweg ein Symbol für Zielstrebigkeit.

Drachenhort – Schweizer Shop für Wurfspeere und Pilums

Warum solltet Ihr Eure Wurfspeere gerade bei uns im Drachenhort aussuchen? Wir sind mehr als ein Webshop; wir sind Eure Mentoren, welche die Ehrfurcht vor der jahrtausendealten Geschichte dieser Waffen teilen. Da wir direkt aus unserem Schweizer Lager versenden, geniesst Ihr schnelle Lieferzeiten und müsst Euch nicht mit mühsamen Zollformalitäten bei der Einfuhr von Stangenwaffen-Repliken herumschlagen – so könnt Ihr sicher und bequem Eure neuen Mittelalter Wurfspeere oder ein Pilum bestellen; mehr dazu unter Versand.

Und für diese Kategorie ist der Schweizer Standort mehr als eine Versandfrage: In Vindonissa bei Windisch im Aargau lag das einzige Legionslager auf heutigem Schweizer Boden. Aus seinem Abfallhügel stammt eine der reichsten Sammlungen römischer Militärausrüstung nördlich der Alpen – Schuhe, Werkzeug, Waffenteile, alles im feuchten Boden konserviert. Wer hier ein Pilum an die Wand hängt, hängt keine exotische Fremdgeschichte auf, sondern die Ausrüstung einer Truppe, die eine Autostunde entfernt einquartiert war.

Beachtet dabei den Unterschied zwischen unseren stumpfen Stücken und der geschliffenen Speerspitze: Was für scharfe Klingen hierzulande gilt, findet Ihr übersichtlich auf unserer Seite zum Schweizer Waffengesetz; weitere schneidende Ausführungen stehen unter Geschliffene Waffen. Wer im Live-Rollenspiel wirklich werfen möchte, greift zu gepolsterten LARP Wurfwaffen – die einzige Variante, die auf Menschen geworfen werden darf.

Ob Ihr Beratung zur korrekten Balance eines Speeres sucht oder Hilfe bei der Auswahl einer passenden Wandhalterung benötigt – wir stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite. Besucht uns in unserem Showroom in Kirchberg, um das Gewicht und die Haptik unserer Speere selbst zu erleben und die Zutat zu finden, die Eure Sammlung vervollständigt – wo der Schwerpunkt eines Pilums liegt, spürt man in einer Sekunde und liest man in keiner Beschreibung. Passend dazu: Zur römischen Darstellung gehören Römerschilde, Helme nach Kulturen und römisches Schuhwerk, zur nordischen Rundschilde und Wikingeräxte. Die übrigen Fernwaffen findet Ihr bei den Bögen und Armbrüsten oder gesammelt unter Mittelalter Fernwaffen; wer verschenken möchte, greift zu den Gutscheinen.

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