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Preussischer Offizierssäbel
Preussischer Offizierssäbel
79.90 CHF
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Russischer Schaschka der Dragoner
Russischer Schaschka der Dragoner
129.90 CHF
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US-Kavalleriesäbel Modell 1860
US-Kavalleriesäbel Modell 1860
79.90 CHF
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Deutscher Löwenkopfparadesäbel
Deutscher Löwenkopfparadesäbel
149.90 CHF
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Säbel von Karl dem Grossen
Säbel von Karl dem Grossen
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Schaschka Kosakensäbel
Schaschka Kosakensäbel
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US-Kavalleriesäbel mit Scheide
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Russischer Schaschka Säbel
Russischer Schaschka Säbel
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Türkischer Scimitar mit Scheide
Türkischer Scimitar mit Scheide
129.90 CHF
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Schwerer US Kavallerie Säbel von 1860
Schwerer US Kavallerie Säbel von 1860
419.90 CHF
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Von der Antike bis zum Offizierskorps: Die Faszination geschwungener Klingen

Stellt Euch vor, wie die Sonne über den Wüsten des Orients untergeht oder wie ein Kavallerieoffizier hoch zu Ross sein Regiment anführt. In diesen Momenten ist die Klinge nicht nur eine Waffe, sondern ein Zeichen von Rang, Kultur und technischer Innovation. Im Gegensatz zu den geraden Schwertern des Nordens ist ein Säbel oder eine Falcata die wichtigste Zutat für Kämpfer, die auf Geschwindigkeit und ziehende Schnitte setzen. Wir vom Drachenhort wissen, dass diese geschwungenen Formen für Sammler eine besondere Ästhetik besitzen – sie erzählen von der Eleganz der Bewegung und dem Erbe grosser Weltreiche. Unsere Auswahl wird mit viel Herzblut zusammengestellt, damit Ihr die Faszination dieser exotischen Klingen in Euren eigenen Hallen erleben könnt.

Und der «ziehende Schnitt» ist keine Floskel, sondern die ganze Erklärung für die Krümmung: Eine gebogene Schneide trifft nie mit ihrer vollen Länge auf einmal auf, sondern setzt punktuell an und gleitet über das Ziel. Das erhöht den Druck auf die Kontaktstelle und lässt die Klinge schneiden statt hacken – besonders wirkungsvoll aus der Bewegung heraus, weshalb der Säbel die Waffe der Reiterei wurde. Ein gerades Schwert schlägt, ein Säbel zieht. Wer das weiss, versteht auch, warum von der Steppe bis zur europäischen Kavallerie überall dieselbe Form entstand.

Archaische Kraft und ägyptische Mystik: Falcata & Chepesch kaufen

Vielleicht sucht Ihr nach einer Klinge, die schon in der Antike für Furcht und Bewunderung sorgte. Wenn Ihr eine Falcata kaufen möchtet, entscheidet Ihr Euch für das legendäre Hiebschwert der Iberer, dessen nach vorne gewichtete Klinge eine enorme Wucht entfaltet. Sie ist die ideale Zutat für eine Wanddekoration, die von der Standhaftigkeit antiker Krieger kündet – unsere Ausführung mit Pferdekopf-Griff und Beimesser folgt dabei einem Detail, das die Funde bestätigen: Iberische Falcatas trugen häufig Griffe in Gestalt von Pferde- oder Vogelköpfen, oft mit einer Kette zum Handgelenk.

Die ägyptische Spur führt dabei zum Urahn dieser ganzen Formfamilie. Das Chepesch – ägyptisch khopesch – entstand in der Bronzezeit aus der Sichel und war die erste grosse vorwärtsgekrümmte Klinge der Geschichte; im Grab des Tutanchamun lagen gleich zwei davon, und auf Reliefs hält der Pharao es als Zeichen seiner Macht. Von dieser Idee führt eine lange Linie über die griechische Machaira und Kopis bis zur iberischen Falcata: Alle setzen auf denselben Gedanken, das Gewicht nach vorn zu verlagern und die Schneide dorthin zu bringen, wo sie am meisten wirkt. Wer eine Falcata an die Wand hängt, hängt damit das jüngste Glied einer Kette auf, die dreitausend Jahre zurückreicht. Sprecht uns an, wenn Ihr gezielt nach einem Chepesch sucht – wir sagen Euch, was möglich ist.

Die Eleganz der Kavallerie: Schaschka Säbel und Offizierssäbel

Oft erreicht uns im Drachenhort die Frage nach der Bedeutung des Säbels in der neueren Militärgeschichte. Wenn Ihr einen Säbel kaufen möchtet, habt Ihr die Wahl zwischen verschiedenen Traditionen. Der russische Schaschka – bei uns als Kosakensäbel, als Dragonerausführung und in einer weiteren Variante – besticht durch seine schlichte Führung ohne Parierstange und ist die wichtigste Zutat für Liebhaber der Kosaken-Kultur.

Dass ihm die Parierstange fehlt, ist dabei kein Mangel, sondern Programm: Der Schaschka wurde mit der Schneide nach oben getragen und ohne Zwischenschritt aus der Scheide direkt in den Hieb geführt – eine Waffe für den ersten, entscheidenden Schlag, nicht für den Klingenwechsel. Selbst der Knauf verschwindet dafür im Griff. Ab 1881 wurde er zur Ordonnanzwaffe der russischen Kavallerie und blieb es bis weit ins zwanzigste Jahrhundert.

Für Sammler mit einem Fokus auf die napoleonische Ära oder die amerikanische Geschichte ist der französische Infanteriesäbel Modell Briquet das entscheidende Detail – jener kurze, stark gebogene Säbel, den Napoleons Fusstruppen trugen. Dazu kommen der preussische Offizierssäbel, der preussische Kavalleriesäbel M1811 und der prächtige deutsche Löwenkopfparadesäbel, dessen Griff als Ehrenzeichen gearbeitet ist. Die amerikanische Linie deckt Ihr mit dem US-Kavalleriesäbel Modell 1860 in mehreren Ausführungen, dem Kurzsäbel aus dem Unabhängigkeitskrieg und dem US Navy Cutlass von 1917 ab – jenem Entermesser, das die amerikanische Marine bis in die Weltkriege führte. Für Kenner, welche die Disziplin und den Glanz des 18. und 19. Jahrhunderts bewundern, ist ein solcher Säbel die Zutat, die eine Sammlung erst vervollständigt.

Zwei Stücke ragen dabei heraus. Der Säbel von Karl dem Grossen folgt jener Waffe, die in der Wiener Schatzkammer zu den Reichskleinodien zählt – tatsächlich eine östliche Klinge des neunten oder zehnten Jahrhunderts, die man dem Kaiser später zuschrieb; als aufwendigstes Stück dieser Kategorie ist er ein Sammlerobjekt eigener Klasse. Und der Hutton Säbel trägt den Namen Alfred Huttons, jenes britischen Offiziers, der im späten neunzehnten Jahrhundert die historischen Fechtkünste wiederentdeckte und damit zum Urvater dessen wurde, was heute HEMA heisst. Für den Orient stehen unser Scimitar und der türkische Scimitar mit Scheide; der Begriff ist dabei ein europäischer Sammelname – die genaueren Bezeichnungen lauten Shamshir für Persien, Kilij für das Osmanische Reich und Talwar für Indien.

Pflege der geschwungenen Pracht: Werterhalt eurer Säbel

Auch wenn diese Klingen nicht mehr im Galopp geführt werden, verlangt der polierte Stahl nach ritterlicher – oder kavalleristischer – Sorgfalt. Als Eure Mentoren wissen wir, dass der Schutz vor Oxidation die wichtigste Zutat für den Werterhalt Eurer russischen Säbel und Entermesser ist. Ein feiner Ölfilm bewahrt den Stahl vor Feuchtigkeit und Fingerabdrücken, damit die geschwungene Linie über Generationen hinweg strahlt; geeignete Mittel findet Ihr unter Pflege & Reinigung, ausführliche Anleitungen auf unserer Seite zu Reinigung & Pflege.

Bei Säbeln gilt allerdings eine Besonderheit, die viele Sammler zu spät lernen: Fast alle Ordonnanzsäbel kommen mit einer Metallscheide. Stahl auf Stahl bedeutet, dass die Klinge bei jedem Ziehen an der Innenwand schleift – und dass Feuchtigkeit, die einmal in der Scheide sitzt, dort bleibt und von innen rostet, wo niemand hinsieht. Zieht die Klinge nach jedem Transport heraus, trocknet beide Teile getrennt und ölt auch das Scheideninnere leicht. Bei Stücken mit Rochenhaut am Griff – jenem traditionellen Belag, der für sicheren Halt sorgt – gehört kein Öl auf den Griff, sondern nur auf die Klinge.

Wer eine ganze Kollektion von Offizierssäbeln pflegt, sorgt mit dieser Routine dafür, dass die Schätze niemals an ihrem herrschaftlichen Glanz verlieren. Und ein Hinweis zu den geschliffenen Stücken: Ein Teil dieser Klingen ist scharf und für Schnitttests freigegeben – behandelt sie entsprechend und bewahrt sie ausser Reichweite von Kindern auf.

Drachenhort – Schweizer Shop für Säbel und Falcatas

Warum solltet Ihr Eure Falcata gerade bei uns im Drachenhort kaufen? Wir sind mehr als ein Webshop; wir sind Eure Mentoren, welche die Ehrfurcht vor der kulturellen Vielfalt der Klingenkunst teilen. Da wir direkt aus unserem Schweizer Lager versenden, geniesst Ihr schnelle Lieferzeiten und müsst Euch nicht mit mühsamen Zollformalitäten bei der Einfuhr von Metallwaffen herumschlagen – so könnt Ihr sicher und bequem Euren neuen Säbel kaufen; mehr dazu unter Versand. Was hierzulande erworben und besessen werden darf, findet Ihr beim Schweizer Waffengesetz.

Ein Wort zur Spannweite dieser Kategorie: Sie reicht von siebzig Franken für einen soliden Ordonnanzsäbel bis zu tausend für das Spitzenstück, und dazwischen liegen Ausführungen in Federstahl 9260 und Kohlenstoffstahl mit ausgewiesener Rockwellhärte. Wer sammelt, findet hier eine der wenigen Linien, die von der Antike über die napoleonische Zeit bis zur Neuzeit durchgehend belegt ist – Falcata, Scimitar, Schaschka, Briquet, Kavalleriesäbel: fünf Klingen, und Ihr habt zweitausend Jahre an der Wand.

Ob Ihr Beratung zur Balance eines Scimitars sucht oder Hilfe bei der Auswahl einer passenden Wandhalterung benötigt – wir stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite; Wandhalterungen und Ständer findet Ihr im Zubehör. Besucht uns in unserem Showroom, um die Führung unserer Säbel selbst zu erleben und die Zutat zu finden, die Eure Rüstkammer um eine exotische Facette bereichert – bei einer gebogenen Klinge entscheidet der Schwerpunkt, und den spürt man nur in der Hand. Passend dazu findet Ihr Degen & Rapiere, Einhänder, das gesamte Sortiment an Dekowaffen sowie geschliffene Waffen für Schnitttests. Wer im Rollenspiel statt in der Vitrine führen möchte, findet gepolsterte Klingen bei den LARP Falcata & Säbeln, und wer verschenken möchte, bei den Gutscheinen.

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