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Mittelalter Kopfbedeckungen für Männer – zwischen Schutz, Stil und Geschichte

Ursprung von Gugel und Hut – warum sind sie bis heute so faszinierend?

Unsere Kollektion an Mittelalter Kopfbedeckungen für Männer entführt Euch zurück in eine Zeit von Ritterturnieren, Burgen, rauen Küstenwinden und geheimnisvollen Wäldern. Doch woher stammen die Mittelalter Gugel und die klassischen Mittelalterhüte eigentlich, und weshalb üben sie bis heute eine solche Faszination aus?

Vorweg ein Punkt, den man leicht übersieht: Im Mittelalter war die Kopfbedeckung nicht Zierde, sondern Regel. Erwachsene gingen bedeckt aus dem Haus, und barhäuptig in der Öffentlichkeit zu erscheinen galt als ungehörig. Dass wir den Hut zum Gruss ziehen, ist ein Rest davon – die Geste funktioniert nur, weil das Tragen der Normalfall war. Wer eine Gewandung zusammenstellt und den Kopf frei lässt, hat also nicht bloss ein Accessoire vergessen, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Die Mittelalter Gugel war weit mehr als ein Stück Stoff. Ursprünglich von Bauern getragen, bot sie zuverlässigen Schutz vor Regen, Wind und winterlicher Kälte – und weil ihr Schulterkragen bis über die Schultern reicht, hält sie auch dort warm, wo ein Hut nichts ausrichtet. Mit ihrer charakteristischen Kapuze und den oft langen Zatteln entwickelte sie sich rasch zu einem ikonischen Kleidungsstück, das später auch von Rittern, Knappen und Adeligen mit Stolz getragen wurde.

Besonders reizvoll ist, was im 14. Jahrhundert mit ihr geschah: Man begann, die Gugel nicht mehr über den Kopf zu ziehen, sondern sie aufgerollt darauf zu tragen – die Gesichtsöffnung wurde zur Hutöffnung, der lange Zipfel legte sich turbanartig darum. Aus der Bauernkapuze wurde so eine Modetorheit des Adels. Genau deshalb stehen Gugel und Hut in dieser Kategorie nebeneinander: Das eine ist aus dem anderen entstanden.

Auch Mittelalterhüte hatten eine klare Botschaft. Ein schlichter Filzhut signalisiert bis heute Bodenständigkeit, während ein fein gearbeitetes Mittelalter Barett Status und Wohlstand seines Trägers unterstreicht. Kleidung war im Mittelalter immer auch Ausdruck der Stellung, und gerade Hüte machten diesen Unterschied auf einen Blick sichtbar. Viele Männer greifen deshalb heute zu Mittelalter Hüten, weil sie mit ihnen sofort in die Rolle eines Händlers, Gelehrten, Adligen oder reisenden Chronisten schlüpfen können.

Welche Kopfbedeckung passt zu welcher Rolle?

Diese Frage stellt sich jeder Mann, der sein Mittelalter-Outfit vervollständigen möchte. Soll es eine schlichte Bundhaube sein, die als Unterzieher getragen wurde, oder eine robuste Wikingerkappe für den kraftvollen Krieger-Auftritt? Was trägt ein Bauer, was ein Adeliger? Über den Filter Darstellung grenzt Ihr direkt danach ein – die Auswahl reicht dort von Bauer und Händler über Mönch, Kleriker und Kreuzritter bis zu Waldläufer, Schurke, Hexenjäger und Pestdoktor.

Bauern, Handwerker und Reisende sind mit Gugeln aus Wolle oder Baumwolle am besten bedient. Sie schützen vor Wind und Wetter und geben Eurem Gewand einen bodenständigen Ausdruck. Eine Gugel kann schlicht gehalten oder mit Zatteln verziert sein, die den rustikalen Eindruck zusätzlich betonen. Verschlossen wird sie, wenn nötig, mit einer Fibel.

Händler, Barden und Männer höheren Standes greifen zu klassischen Mittelalterhüten und weich fallenden Baretten. Das Barett gehört streng genommen schon in die Renaissance, wirkt auf Märkten und in Tavernen aber unschlagbar stilvoll – und der Epoche-Filter macht die Einordnung transparent.

Wer den Pfad eines Nordmanns wählt, fühlt sich in einer Wikingerkappe am wohlsten. Sie vermittelt Abenteuerlust und Entschlossenheit und passt zur Wikingerhose ebenso wie zu einem Fellumhang.

Mönche, Kleriker und Gelehrte tragen die Kapuze ohnehin am Gewand – ihre Kopfbedeckung ergibt sich aus der Kutte, die wir in einer eigenen Kategorie führen.

Piraten und Seefahrer greifen zu breiten Dreispitzen oder weichen Wollfilzhüten. Auch hier lohnt die ehrliche Einordnung: Der Dreispitz gehört ins 17. und 18. Jahrhundert, also in die Blütezeit der Freibeuterei – mit dem Mittelalter hat er nichts zu tun, mit einer glaubwürdigen Piratensilhouette dafür alles.

Und der Pestdoktor? Die Schnabelmaske ist das bekannteste Stück unserer Kollektion und zugleich das jüngste. Sie geht auf einen Entwurf aus dem frühen 17. Jahrhundert zurück; der Schnabel wurde mit Kräutern und Essigschwämmen gefüllt, weil man die Seuche in der schlechten Luft vermutete. Mit den grossen Pestzügen des Mittelalters hat dieses Bild also nichts zu tun – es entstand Jahrhunderte später. Auf jedem Markt bleibt es trotzdem der Auftritt, nach dem sich alle umdrehen.

Materialien, Komfort und Einsatzmöglichkeiten

Für viele stellt sich die Frage, aus welchem Material eine Mittelalter Kopfbedeckung bestehen sollte. Filz und Wolle bieten Wärme und Struktur und sind die historisch naheliegende Wahl – Filz ist eines der ältesten Textilverfahren überhaupt und kommt ohne Weben aus. Lederhüte erzeugen ein robustes, langlebiges und besonders edles Erscheinungsbild. Baumwoll-Gugeln und -Bundhauben sind ideal für wärmere Tage auf Mittelaltermärkten oder für LARP in Bewegung.

Ein praktischer Sonderfall ist die Bundhaube. Sie wurde aus Leinen genäht, unter dem Kinn gebunden und quer durch alle Stände getragen – vom Bauern bis zum König. Zugleich ist sie das Kleidungsstück unter dem Kleidungsstück: Unter Helm und Kettenhaube polstert sie, hält den Schweiss ab und verhindert, dass Metall auf der Kopfhaut scheuert. Wer eine Rüstungsdarstellung aufbaut, findet die gepolsterten Varianten bei Bundhauben & Helmteile.

Eine Mittelalter Kopfbedeckung trägt man nämlich nicht nur aus Stilgründen. Sie schützt vor Hitze, Sonne, Regen und Kälte und ist Teil der Rolle, die Ihr darstellt. Ob Ihr eine Taverne bewacht, durch den Wald schleicht oder auf einem Markt Geschichten erzählt – die richtige Kopfbedeckung rundet nicht nur die Gewandung ab, sondern gibt Eurem Charakter Tiefe und Glaubwürdigkeit. Und wer schon einmal einen Markttag ohne sie in der Julisonne verbracht hat, kauft beim nächsten Mal eine.

Drachenhort – Euer Schweizer Shop für authentische Mittelalter Kopfbedeckungen für Männer

Im Drachenhort findet Ihr eine grosse Auswahl an Mittelalter Kopfbedeckungen für Männer: von schlichten Bundhauben über wetterfeste Gugeln und Filzhüte bis zu Baretten, Wikingerkappen, Piratenhüten und der unvermeidlichen Pestdoktormaske. Jede Kopfbedeckung wird sorgfältig ausgewählt, damit sie nicht nur gut aussieht, sondern sich bequem trägt und vielseitig einsetzbar ist.

Ein Hinweis vor der Bestellung: Kopfbedeckungen fallen unterschiedlich aus, und gerade bei Filz und Leder entscheidet ein Zentimeter über Sitz oder Rutschen. Den Kopfumfang messt Ihr über der Stirn, etwa einen Fingerbreit über den Ohren – die Vergleichswerte stehen in unseren Grössentabellen.

Ob auf dem Mittelaltermarkt, beim LARP, im Reenactment oder als Teil einer Fotokulisse – mit unseren authentischen Kopfbedeckungen taucht Ihr tiefer in die Welt vergangener Jahrhunderte ein. Die weibliche Entsprechung dieser Kategorie findet Ihr bei den Kopfbedeckungen für Damen.

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