Hobbit Deko & Wohnen – von einer Geschichte, die im Wohnzimmer beginnt
Bevor irgendetwas passiert, beschreibt Tolkien ein Haus. Getäfelte Wände, gefliester Boden, polierte Stühle, endlos viele Haken für Hüte und Mäntel, Vorratskammern, Keller, Küchen — und die besten Schlafzimmer auf der linken Seite, weil dort die Fenster hinausgehen. Das ist ungewöhnlich. Andere Abenteuergeschichten beginnen mit einem Aufbruch. Diese beginnt mit einer Aufzählung von Möbeln, und sie endet damit, dass jemand dorthin zurückkehrt. Der englische Untertitel sagt es unverblümt: hin und wieder zurück.
Genau deshalb ist Deko aus dieser Welt keine Verkleidung fürs Wohnzimmer, sondern passt dorthin.
Die runde Tür
Es gibt Geschichten, die sich auf ein einziges Bild zusammenziehen lassen. Beim Hobbit ist es eine runde grüne Tür mit einem Messingknauf genau in der Mitte. Sie ist bekannter als jede Figur der Geschichte, sie ist auf Anhieb erkennbar, und sie hat eine Eigenschaft, die kein anderes Fantasymotiv mitbringt: Sie ist selbst ein Wohnobjekt. Eine Tür an der Wand, ein Türschild, ein Anhänger in Türform — das wirkt in einer Wohnung nie deplatziert, weil es das Thema ohnehin trifft. Wer sich ein einziges Stück aus dieser Welt in die Wohnung holt, nimmt fast immer dieses.
Was Beutelsend gemütlich macht
Wenn Ihr das Auenland als Einrichtungsstil denkt, wird es überraschend praktisch. Es besteht aus wenigen, gut kombinierbaren Elementen: Warme Farben — Moosgrün, Braun, Creme, dazu Messing und dunkles Holz. Nichts Grelles, nichts Kaltes. Runde Formen — Türen, Fenster, Bögen. In der Wohnung heisst das runde Rahmen, Kränze, Kissen ohne harte Kanten. Gebrauchsspuren — im Auenland ist nichts neu und nichts steril. Alles wirkt, als wäre es seit Generationen in Benutzung, und genau das macht es warm. Und Vorräte. Ein Volk mit sechs Mahlzeiten am Tag hat eine gut bestückte Küche. Becher, Geschirr und alles rund um den Tisch passen zum Auenland besser als zu jeder anderen Fantasywelt.
Das Schöne daran: Diese Gestaltungssprache sieht auch dann gut aus, wenn niemand die Bücher kennt. Man muss keinen Fan im Haus haben, um ein Motiv aus Beutelsend hübsch zu finden.
Womit man anfängt und was man verschenkt
Textilien und Kerzen sind der einfachste Einstieg. Sie kosten wenig, brauchen kein Werkzeug und lassen sich jederzeit wieder wegräumen. Die Wand ist der zweite Schritt — Karten, gerahmte Motive, Türschilder. Sie setzen ein deutlicheres Zeichen und passen gut in Flur und Leseecke. Als Geschenk ist Deko aus dem Auenland fast unschlagbar: keine Grösse, kein Geschmacksrisiko und ein Motiv, das auch Leute mögen, die mit Fantasy sonst wenig anfangen können.
Wer die Sammlung erweitern will, findet bei den Figuren & Statuen und beim Schmuck Passendes — dort gibt es die runde Tür übrigens auch als Anhänger.
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