<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Drachenhort | Mittelalter &amp; Fantasy Shop</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.drachenhort.ch/blog/?sRss=1</id>
    <updated>2026-05-01T05:50:30+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Mittelalterkleidung für Frauen – Entdecke deinen Stil</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/mittelalterkleidung-fuer-frauen-entdecke-deinen-stil</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/mittelalterkleidung-fuer-frauen-entdecke-deinen-stil"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Du träumst von einem unvergesslichen Besuch eines Mittelaltermarktes oder Mittelalterfestes – mit einem Outfit, das dich nicht verkleidet wirken lässt, sondern deine Persönlichkeit unterstreicht? 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Mittelalterkleidung für Frauen - Entdecke deinen Stil zwischen Geschichte und Fantasie 
 Du träumst von einem unvergesslichen Besuch eines Mittelaltermarktes oder Mittelalterfestes - mit einem Outfit, das dich nicht verkleidet wirken lässt, sondern deine eigene Persönlichkeit unterstreicht? 
 Dann bist du bei uns genau richtig. Im Drachenhort findest du sowohl historisch korrekte Mittelaltergewandungen als auch mittelalterlich inspirierte Kleidung, welche der Fantasie Spielraum lässt. Einfache  authentische, tragbare Mittelalterkleidung für Frauen , die berührt, begeistert und bequem ist. 
 &amp;nbsp; 
 Historisch korrekt oder mittelalterlich inspiriert? 
 Du hast dich vielleicht schon gefragt:  Muss ich wirklich wissen, was eine Gewandung aus dem 7. Jahrhundert von einer aus dem 11. unterscheidet?  
 Oder:&amp;nbsp; Muss ich wissen, dass Kleidung aus Baumwolle im Früh- und Hochmittelalter eher selten war, da sie teuer und damit nur einer oberen Schicht zugänglich war?  
 Die Antwort laut:  Nein - es sei denn, du willst es!  
 
 Bei uns gilt desshalb:  Deine Geschichte - dein Stil.   
 
 &amp;nbsp; 
 
 
  Kategorie  Historisch korrekt  Mittelalterlich inspiriert  
 
 
 
  Ziel  
 Exakte Darstellung historischer Kleidung, z. B. für Reenactment 
 Authentische Stimmung ohne historische Verpflichtung (z. B. für Märkte, LARP, Fasnacht) 
 
 
  Schnitt &amp;amp;Details  
 Basierend auf Funden und Vorlagen, gerade oder keilförmig geschnitten, keine modernen Verschlüsse 
 Frei interpretiert, figurbetonter oder bequemer geschnitten, mit Reissverschlüssen etc. 
 
 
  Farben &amp;amp;Stoffe  
 Naturfarben, pflanzengefärbt, Leinen, Wolle, Leder - keine Synthetik 
 Auch kräftige oder moderne Farben, Mischgewebe möglich 
 
 
  Tragekomfort  
 Authentisch, aber teils weniger bequem oder alltagstauglich 
 Hoher Komfort, alltagstauglich, praktisch für längeres Tragen 
 
 
  Geeignet für …  
 Geschichtsbegeisterte, Reenactors, Museen, Living History 
 Marktbesucherinnen, LARPerinnen, Fantasy-Fans, Einsteigerinnen 
 
 
  Ideal für dich, wenn …  
 Du grossen Wert auf historische Genauigkeit legst 
 Du dich wohlfühlen und stimmungsvoll auftreten willst - ohne Zwang 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Historisch korrekte Mittelalterkleidung für Frauen 
   
  Historisch korrekte Kleidung  orientiert sich an echten Funden, Darstellungen auf Bildern und Gemälden sowie Materialien vergangener Jahrhunderte. Sie ist oft Teil des sogenannten Reenactments - also der möglichst originalgetreuen Darstellung einer Epoche. Farben, Schnitte, Stoffe und Accessoires werden dabei streng nach überlieferten Quellen ausgewählt. 
 Historisch korrekte Mittelalterkleidung eignet sich perfekt für  Geschichtsbegeisterte Frauen  und Besucherinnen eines Mittelalterfestes mit  hohem Anspruch an Authentizität . 
 &amp;nbsp; 
 Woran erkennt man historisch korrekte Mittelalterkleidung? 
 Wenn du dich für  historisch korrekte Gewandung&amp;nbsp; interessierst - oder einfach nur wissen möchtest, was sie ausmacht - findest du hier einen kleinen Überblick. Keine Angst: Du brauchst kein Geschichtsstudium, um zu verstehen, worauf es ankommt. 
  1. Der Schnitt - schlicht, funktional, zeittypisch  
   
  Beispiel:  Ein Kleid mit langen, weiten Ärmeln, Schnürung vorne oder an der Seite und ohne sichtbare moderne Knöpfe ist oft ein Hinweis auf historische Nähe.&amp;nbsp;Historische Kleider waren selten figurbetont oder aufwendig gerafft. 
 Stattdessen waren sie oft: 
 
  Gerade  oder  A-förmig  geschnitten 
  Mehrlagig getragen  (Unterkleid, Überkleid, Mantel) 
 Geschlossen durch  Schnürung oder Nestelbänder  – Reissverschlüsse gab es noch nicht 
 Mit  Keilen  oder  Geren  erweitert statt mit elastischen Nähten 
 
 &amp;nbsp; 
  2. Das Material - Natur pur  
   
  Beispiel:&amp;nbsp; Ein Gewand aus grobem Leinen in Naturfarbe oder ein Umhang aus gewalkter Wolle kommt historischen Vorbildern sehr nahe.&amp;nbsp;In der echten mittelalterlichen Kleidung kamen  ausschliesslich Naturmaterialien  zum Einsatz.&amp;nbsp;Synthetik oder Stretch? Fehlanzeige in der Vergangenheit: 
 
  Leinen  für Untergewänder (Atmungsaktiv &amp;amp; robust) 
  Wolle  für Mäntel, Umhänge &amp;amp; wärmende Kleidung 
  Leder  für Schuhe, Gürtel &amp;amp; Beutel 
 
 &amp;nbsp; 
  3. Die Farben - zurückhaltend &amp;amp; natürlich  
   
  Beispiel:  Ein schlichter, dunkelgrüner Wollumhang oder ein rostbraunes Überkleid wirkt authentischer als ein grellrotes Samtkleid mit Goldbordüre.&amp;nbsp;Färben war im Mittelalter teuer - leuchtende Töne blieben oft dem Adel vorbehalten. 
 Typisch waren: 
 
  Naturfarben  wie Braun, Beige, Grau, Ocker, Grün 
  Pflanzengefärbte  Töne wie Walnussbraun, Zwiebelschalenorange oder Indigoblau 
  Keine Neonfarben , kein Schwarz mit Glanzoptik, kein Violett mit Glitzer 
 
 &amp;nbsp; 
  4. Die Details - weniger ist mehr  
   
  Beispiel:  Ein Kleid, das mit echten Messingfibeln oder geschnürtem Leder verschlossen wird, zeigt ein Gefühl für historische Details.&amp;nbsp;Historisch korrekte Kleidung ist oft  praktisch und funktional , ohne übertriebenen Zierrat: 
 
  Keine Reissverschlüsse  oder  Druckknöpfe  
 Keine  glänzenden Kunststoffperlen  oder  Pailletten  
 Accessoires wie Fibeln, Nestelbänder, Lederschnallen oder Holzknöpfe 
 
 &amp;nbsp; 
 Mittelalterlich inspiriert - Frei, schön und alltagstauglich 
  Mittelalterlich inspirierte Kleidung  erlaubt mehr Freiheit. Sie orientiert sich zwar optisch an historischen Elementen, legt aber Wert auf Tragbarkeit, Bequemlichkeit und persönliche Interpretation. Farben dürfen fröhlich sein, Schnitte modern angepasst - und das Mieder darf auch mal mit einem Reissverschluss sein, statt mit Nestelhaken. Viele Besucherinnen von Mittelaltermärkten möchten  nicht in ein Korsett historischer Genauigkeit gezwängt werden , sondern lieber ihren eigenen Stil entwickeln. Und das ist völlig okay! 
 Nicht jede Frau möchte eine historische Epoche exakt nachstellen. Und das muss sie auch nicht.  Mittelalterlich inspirierte Kleidung ist für alle, die den Zauber vergangener Zeiten spüren wollen - ohne sich in strenge Vorgaben zu zwängen. Diese Gewandungen orientieren sich optisch am Mittelalter, sind aber  bequemer, vielseitiger und freier kombinierbar . Genau das macht sie so beliebt bei Besucherinnen von Märkten, Fantasy-Events, LARP und Festen. 
 Mittelalterlich inspirierte Kleidung eignet sich perfekt wenn du  authentisch, aber nicht hardcore  auftreten möchtest. Wenn du Freude an schöner und bunter Damenkleidung hast oder du deinen eigenen Fantasiecharakter darstellen möchtest. 
 Die Vorteile auf einen Blick 
 
  Komfort trifft Stil:  Moderne Schnitte sorgen für Bewegungsfreiheit, elastische Einsätze oder Reissverschlüsse erleichtern das Anziehen - besonders praktisch, wenn es mal schnell gehen muss. 
  Frei kombinierbar:  Du kannst Blusen, Röcke, Mieder, Gürtel und Accessoires ganz nach deinem Stil mixen - ob rustikal, romantisch, wild oder elfengleich. 
  Viel Auswahl:  Farben, Stoffe und Designs sind nicht auf historische Quellen beschränkt - von sanftem Pastell bis zu tiefem Weinrot, von Baumwolle bis Leinen ist alles möglich. 
  Keine Regeln, nur Stimmung:  Du entscheidest, was sich für dich richtig anfühlt - ob du eher als Heilerin, Kräuterfrau, Hofdame oder Magd zum Markt gehst. 
  Auch für Einsteigerinnen:  Gerade wenn du dich zum ersten Mal mittelalterlich kleidest, bietet dir inspirierte Kleidung einen entspannten Einstieg. 
 
 &amp;nbsp; 
 
  Unser Fazit:  Wenn du dich wohl fühlst und schön findest, dann trägst du genau das Richtige! 
 
 &amp;nbsp; 
 Häufige Fragen zur Mittelalter-Gewandung für Frauen 
  Muss meine Kleidung historisch korrekt sein?   Nein – ausser du möchtest es! Viele Besucherinnen von Märkten und LARP-Events tragen mittelalterlich inspirierte Kleidung. Diese sieht stimmungsvoll aus, ist bequem und erlaubt dir, deinen eigenen Stil zu finden – ganz ohne Regeln.  
  Was ziehe ich als Einsteigerin am besten an?   Für den Einstieg empfehlen wir ein schlichtes Unterkleid oder einen Rock mit Bluse, kombiniert mit einem Mieder oder Gürtel. So bist du sofort mittelalterlich gekleidet – und kannst dein Outfit nach und nach erweitern.  
  Ich habe wenig Zeit – gibt es fertige Outfits?   Jein! Fertige Outfits bieten wir so als Komplettkostüme nicht an. Natürlich findest du eine Vielzahl von in sich stimmigen und passenden Kleidungsstücken. Lass dich von den Käufern anderer Kundinnen inspierieren und stelle den Filter in der Produktkategorie auf Beliebtheit. So siehst du was andere Frauen so gekauft haben. Wenn du unsicher bist, schreib uns einfach – wir helfen dir gerne, dein Wunsch-Outfit schnell zu finden.  
  Wie finde ich meine richtige Grösse?   Du findest hier unsere  Grössentabellen  für Mittelalterkleidung. Unsere Schnitte fallen meist grosszügig aus – ideal auch zum Drunterziehen an kühleren Tagen. Bei Fragen zur Passform stehen wir dir gerne mit Rat zur Seite.  
  Kann ich die Kleidung zurückgeben, wenn sie nicht passt?   Da wir das Zalando-Prinzip nicht unterstützen, bieten wir grundsätzlich kein Retourenrecht an. Als Schweizer Shop garantieren wir dir jedoch immer eine faire und kundenfreundliche Lösung. Melde dich also einfach bei uns, sollte ein Kleidungsstück einmal wirklich nicht passen.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2025-07-31T11:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Harry Potter Serie von Warner auf Max</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/harry-potter-serie-von-warner-auf-max</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/harry-potter-serie-von-warner-auf-max"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Warner bastelt an einer lang erwarteten Harry-Potter-Serie für seinen Streaming-Dienst Max. Offiziell angekündigt wurde sie im April 2023. Inzwischen sind schon einige Geheimnisse der Serie gelüftet worden. In diesem Blogbeitrag wollen wir euch auf den aktuellen Stand der Seri...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Warner bastelt an einer lang erwarteten Harry-Potter-Serie für seinen Streaming-Dienst Max. Offiziell angekündigt wurde sie im April 2023. Inzwischen sind schon einige Geheimnisse der Serie gelüftet worden. In diesem Blogbeitrag wollen wir euch auf den aktuellen Stand der Serie bringen. 
 &amp;nbsp; 
 Wann erscheint die Harry Potter Serie? 
 Das genaue Erscheinungsdatum ist noch nicht bekannt. Es wird jedoch damit gerechnet, dass die Reihe frühestens 2025 starten wird. Ob mit dem Start der englischen Version auch die deutsche Version erscheint, ist eher fraglich. Vermutlich wird die deutsche Version analog zu anderen Serien wie z.B. Game of Thrones etwas zeitversetzt erscheinen. 
 &amp;nbsp; 
 Welchen Umfang wird die Serie haben? 
 Jedes der sieben Harry-Potter-Bücher soll eine Staffel darstellen. Das würde bedeuten, dass die Serie aus 7 Staffeln besteht. Die Erscheinungstermine der Staffeln sollen sich über 10 Jahre erstrecken! Fans von Harry Potter können sich also bis zum Jahr 2035 jedes Jahr auf neue Geschichten aus der Welt von Hogwarts freuen. Freuen können sich natürlich auch die Autoren und alle Anbieter von Merchandising-Artikeln rund um die Welt des kleinen Zauberers. Der Nachwuchs an Fans und Käufern von Fanartikeln ist für die nächsten 10 Jahre gesichert. 
 &amp;nbsp; 
 Welche Rolle spielt J.K. Rowlings? 
 J.K. Rowlings ist die ausführende Produzentin der Serie. Ohne sie wäre die Serie nicht möglich gewesen. Sie ist jedoch keine treibende Kraft oder gar Drehbuchautorin. 
 &amp;nbsp; 
 Gibt es Bilder oder Videos zur neuen Harry Potter Serie? 
 Bildmaterial wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Warner machte die Fans jedoch mit einem Videotrailer neugierig, welcher im April 2023 veröffentlicht wurde. Zu hören ist die magische Filmmusik sowie der Umriss von Hogwarts sowie schwebende Kerzen zu sehen. 
    
 &amp;nbsp; 
 Wer spielt in der Harry Potter Serie mit? 
 Es ist bekannt, dass alle Rollen im Vergleich zu den Filmen neu besetzt werden. Das Casting für die Schauspielerinnen und Schauspieler hat noch nicht begonnen. Die Besetzung soll vielfältiger sein als in den Filmen. Das heißt, es könnten durchaus auch People of Color Charaktere spielen, die in den Filmen von weißen Schauspielerinnen oder Schauspielern gespielt werden. 
 
 Cameoauftritte der Originalstars sind nicht ausgeschlossen. 
 
 Im Falle von Emma Watson scheint dies jedoch aufgrund der Neuausrichtung ihrer Karriere eher unwahrscheinlich. Die Weasley-Zwillinge James und Oliver Phelps könnten sich dies jedoch vorstellen, sofern sie neue Rollen bekämen. Daniel Radcliffe, der Harry Potter in den Filmen spielte, hat seine Teilnahme bereits ausgeschlossen. 
 Darüber hinaus ist bekannt, dass neben J.K. Rowlings auch Neil Blair (Phantastische Tierwesen) und Ruth Kenley-Letts (Strike) hinter den Kulissen mitwirken. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-01-25T09:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Drachenhort und Postfinance – Eine epische Reise durch Mittelalter und Fantasy</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/drachenhort-und-postfinance-eine-epische-reise-durch-mittelalter-und-fantasy</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/drachenhort-und-postfinance-eine-epische-reise-durch-mittelalter-und-fantasy"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Welt des Mittelalters und der Fantasy wird lebendig, wenn zwei kreative Kräfte zusammenarbeiten. Diese ungewöhnliche Allianz zwischen uns und der Postfinance ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, bei dem die Leidenschaft hinter Unternehmen zum Leuchten gebracht werden sollte.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Welt des Mittelalters und der Fantasy wird lebendig, wenn kreative Kräfte zusammenarbeiten. Diese ungewöhnliche Allianz zwischen uns und Postfinance ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, der die Leidenschaft hinter Unternehmen zum Leuchten bringen sollte. Mehr dazu in diesem Blogbeitrag. 
 &amp;nbsp; 
 Leidenschaft gesucht? Ihr habt sie im Drachenhort gefunden! 
 Der Wettbewerb &quot; Unser Dankeschön &quot; der Postfinance wollte die Leidenschaft und die Geschichten hinter den Unternehmen in den Mittelpunkt stellen. In einer Welt, in der Zahlen oft den Ton angeben, wollte Postfinance die kreative Seite der Unternehmen kennen lernen. Normalerweise nehmen wir nicht an Wettbewerben teil. Aber bei diesem Wettbewerb dachten wir: 
 
 Wenn wir etwas gut können, dann ist es Leidenschaft! 
 
 Als Team, das sich in der Welt des Mittelalters und der Fantasy zu Hause fühlt und in dessen Adern die Leidenschaft fliesst, sahen wir die Chance, unsere einzigartige Geschichte zu erzählen. Mit einem Handy und zittrigen Fingern machten wir uns eines Abends an die Arbeit. Das Ergebnis war ein Bewerbungsvideo, in dem wir versuchten, unser Herzblut in 45 Sekunden einzufangen. Anscheinend haben wir Postfinance mit unserer Leidenschaft beeindruckt 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 Die Krönung der Leidenschaft - Drachenhort als einer von 20 Gewinnern 
 Unser Bewerbungsvideo hat die hochkarätige Jury von Postfinance offensichtlich überzeugt. Aus hunderten von Einsendungen wurden wir zusammen mit insgesamt 20 weiteren Unternehmen aus der Schweiz als Gewinner ausgewählt. Dieser Gewinn war nicht nur eine Anerkennung für uns, sondern auch für die leidenschaftliche Gemeinschaft der Mittelalter- und Fantasyfans, die sich mit uns verbunden fühlen. 
 Im Oktober 2023 war es dann soweit. Ein Heer von Video- und Fotospezialisten der Werbeagentur von Postfinance besuchte unser kleines, feines Gemäuer. In den Hallen des Drachenhorts entstanden epische Szenen und Fotoshootings. 
 &amp;nbsp; 
 Die Verbreitung des Zaubers - Plakate und Social Media 
 Die Früchte der gemeinsamen Anstrengungen werden ab dem 13. November 2023 in Form von Plakaten in der ganzen Region Kirchberg, Alchenflüh, Lyssach, Burgdorf, Koppigen, Utzenstorf und Bätterkinden zu sehen sein. Doch damit nicht genug: Unsere Leidenschaft wird auch in den Weiten der Social Media erstrahlen. 
   
 Für uns war diese Kampagne nicht nur eine Möglichkeit, uns einem breiteren Publikum zu präsentieren, sondern auch unsere Leidenschaft sichtbar zu machen. Die Partnerschaft hat Spass gemacht und gezeigt, dass es auch in der modernen Welt Platz für Geschichten voller Magie und Leidenschaft gibt. 
    
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-11-13T19:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Klingen aus dem Feuer - Die Vielfalt des Schwertstahls | Wissen</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/klingen-aus-dem-feuer-die-vielfalt-des-schwertstahls-wissen</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/klingen-aus-dem-feuer-die-vielfalt-des-schwertstahls-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            &quot;Solange es Stahl gibt, solange wird es Schwerter geben.&quot; Den im Zitat von Raik Dalgas genannten Stahl wollen wir einmal genauer beleuchten. Doch ist Stahl gleich Stahl? Nein!
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  &quot;Solange es Stahl gibt, solange wird es Schwerter geben.&quot;  Den im Zitat von Raik Dalgas genannten Stahl wollen wir einmal genauer beleuchten. Doch ist Stahl gleich Stahl? Nein! Von wem, wann und aus welchem Material Schwerter hergestellt wurden, haben wir im Blogbeitrag &quot; Die Geschichte von Schwert und Stahl &quot; beschrieben. In diesem Beitrag nehmen wir Euch mit auf eine Reise durch die Welt des Schwertstahls. Wir wollen die Geheimnisse von Karbonstahl, Kohlenstoffstahl, Federstahl, Damaststahl und weiteren Stahlarten entschlüsseln. 
 Karbonstahl oder auch Kohlenstoffstahl 
   
 Was ist Karbonstahl oder auch Kohlenstoffstahl? Kohlenstoffstahl ist die Essenz, aus der viele legendäre Schwerter des Mittelalters geschmiedet wurden.&amp;nbsp;Kohlenstoffstahl ist hauptsächlich eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff. Die genaue Zusammensetzung kann variieren, aber der Kohlenstoffgehalt liegt typischerweise zwischen 0,5% und 1,5%. Der Gehalt an Kohlenstoff beeinflusst entscheidend die Eigenschaften des Stahls. 
 Welche Vorteile besitzt Karbonstahl? 
 Härte und Schärfe 
 Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften von Karbonstahl ist seine Härte. Je mehr Kohlenstoff im Stahl enthalten ist, desto härter wird er. Diese Härte macht Karbonstahl ideal für die Herstellung von scharfen und langlebigen Schneidklingen, wie sie in Schwertern benötigt werden. Diese Klingen behalten ihre Schärfe gut und sind gegenüber Abnutzung und Ermüdung widerstandsfähig. 
 Schärfbarkeit 
 Karbonstahl kann extrem scharf geschliffen werden. Dies ermöglicht präzise Schnitte und Stiche und macht es zu einem bevorzugten Material für Schmiede, die nach herausragender Schärfe streben. 
 Authentizität 
 Im Mittelalter wurde Karbonstahl häufig für die Herstellung von Schwertern verwendet. Diese Verwendung hat dazu beigetragen, die Authentizität und die historischen Eigenschaften nachgebildeter mittelalterlicher Schwerter zu wahren. Wenn Sie ein Schwert aus Karbonstahl besitzen, haben Sie ein Stück mittelalterlicher Geschichte in den Händen. 
 Welche Nachteile besitzt Karbonstahl? 
 Rostanfälligkeit 
 Karbonstahl ist anfällig für Rost, insbesondere wenn er Feuchtigkeit und Sauerstoff ausgesetzt ist. Daher erfordert er regelmässige Pflege, einschliesslich Trocknen und Ölen, um Rostbildung zu verhindern. 
 Bruchgefahr 
 Aufgrund seiner Härte kann Karbonstahl spröde sein. Das bedeutet, dass er bei zu starkem Aufprall oder einer plötzlichen, harten Verformung brechen kann. Daher erfordert die Verwendung von Schwertern aus Karbonstahl Geschicklichkeit und Vorsicht. 
 Pflegeaufwand 
 Schwerter aus Karbonstahl erfordern mehr Pflege und Aufmerksamkeit als einige andere Stahlsorten. Die regelmässige Reinigung und Ölung sind notwendig, um die Klinge in einwandfreiem Zustand zu halten. 
 Was bedeuten die Ziffern hinter der Bezeichung des Kohlenstoffstahls? 
 Die erste Zahl oder Ziffer bezieht sich auf die Hauptlegierung, die zweite auf ihre Modifikation und die beiden letzten erklären die in Hundertstel ausgedrückte Kohlenstoffmenge. Ein Schwert aus1095 Stahl hat 0,95% Anteile an Kohlenstoff. 
 Federstahl - Die Balance zwischen Härte und Flexibilität 
   
 Was ist Federstahl? Federstahl, auch als Federbandstahl bekannt, ist eine bemerkenswerte und vielseitige Stahlsorte. Besonders in der Welt der Schmiedekunst und bei der Herstellung von Schwertern sind die Eigenschaften von Federstahl von grossem Interesse. Federstahl enthält neben Eisen und Kohlenstoff auch Mangan. Dieser Manganzusatz verleiht dem Stahl eine besondere Eigenschaft, die ihn von anderen Stahlsorten unterscheidet. 
 Welche Vorteile besitzt Federstahl? 
 Flexibilität 
 Die herausragende Eigenschaft von Federstahl ist seine Elastizität und Flexibilität. Federstahl kann sich biegen und Verformungen aufnehmen, ohne zu brechen. Diese Eigenschaft macht ihn ideal für Anwendungen, bei denen das Material wiederholt gebogen und belastet wird, wie etwa in Federn, Werkzeugen und natürlich bei Schwertern. 
 Haltbarkeit 
 Schwerter aus Federstahl sind ausserordentlich langlebig. Sie können starke Schläge und Stösse aushalten, ohne zu brechen oder bleibende Verformungen zu erleiden. Das macht sie ideal für den Nahkampf und den Einsatz im Training. 
 Gute Balance 
 Federstahl bietet eine ausgewogene Kombination aus Härte und Flexibilität. Dies macht ihn zu einer vielseitigen Wahl für Schwerter, die sowohl scharfe Schneiden als auch die Fähigkeit zur Stossdämpfung erfordern. 
 Schwerter aus Federstahl erfordern zwar weniger Pflege hinsichtlich Rostprävention im Vergleich zu Karbonstahl, sie sollten dennoch regelmässig gereinigt und geölt werden. Die Elastizität von Federstahl hilft dabei, Verformungen zu verhindern, aber die Pflege ist dennoch wichtig, um die Lebensdauer des Schwerts zu erhöhen. 
 Was bedeuten die Ziffern hinter der Bezeichnung des Federstahls? 
 Wie beim Karbonstahl stehen die Ziffern für die Zusammensetzung bzw. die Norm des Federstahls. Federstahl EN45 beispielsweise hat eine grosse strukturelle Festigkeit und Beständigkeit gegen Verformung. Diese Art von Stahl ist ziemlich billig und wird häufig für die Herstellung von Schwertern mittlerer Qualität verwendet. Federstahl 5160 ist ein niedrig-legierter Federstahl mit hohem Kohlenstoff- und Chromanteil. Es ist ein sehr zäher Stahl mit hoher Schlagzähigkeit. Er wird für Schwerter und grosse Messer verwendet. Die chinesische Bezeichnung 60CrMnA Federstahl entspricht in etwa dem 5160er Federstahl mit vergleichbaren Eigenschaften. 9260-Federstahl besitzt einen hohen Siliziumgehalt von etwa 2 Prozent. Er wird aufgrund seiner hervorragenden Zähigkeit und Fähigkeit, starken seitlichen Biegungen standzuhalten, zur Herstellung von Schwertern und Katanas verwendet. Diese Eigenschaft macht ihn einzigartig, bringt aber auch Herausforderungen bei der Wärmebehandlung mit sich, weshalb nur sehr wenige Hersteller Schwerter und Katanas aus diesem Stahl herstellen. 
 Insgesamt ist Federstahl eine bemerkenswerte Stahlsorte, die sich durch ihre Flexibilität und Haltbarkeit auszeichnet. Wenn Ihr nach nach einem Schwert sucht, das den Belastungen des Nahkampfs standhält und dennoch scharf bleibt, könnte ein Schwert aus Federstahl die richtige Wahl für Euch sein. 
 Damaststahl - Die Kunst des Musters 
   
 Was ist Damaststahl? Damaststahl ist bekannt für seine kunstvollen Muster, die durch das Schmieden und Falten verschiedener Metallschichten entstehen. Diese Muster sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern deuten auch auf die hohe Qualität des Stahls hin. Damaststahl ist ein bemerkenswerter Werkstoff, der für seine kunstvollen Muster und aussergewöhnliche Eigenschaften in der Schmiedewelt bekannt ist. 
 Welche Vorzüge besitzt Damaststahl? 
 Ästhetik 
 Eines der auffälligsten Merkmale von Damaststahl sind die kunstvollen Muster, die auf der Klinge sichtbar sind. Diese Muster sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern erzählen auch die Geschichte der Handwerkskunst und Sorgfalt, die in die Herstellung des Stahls geflossen sind. Jedes Damastschwert ist ein Unikat mit einem einzigartigen Muster. 
 Schärfe und Langlebigkeit 
 Schwerter aus Damaststahl sind für ihre aussergewöhnliche Schärfe und Langlebigkeit bekannt. Die Klingen behalten ihre Schneide gut und sind stark genug, um im Nahkampf zu bestehen. Aufgrund der unterschiedlichen Härtegrade der miteinander verschmolzenen Stähle kann Damaststahl eine optimale Balance zwischen Härte und Flexibilität bieten. 
 Tradition und Handwerkskunst 
 Die Herstellung von Damaststahl erfordert nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch ein tiefes Verständnis der Materialwissenschaft. Schmiede, die Damaststahl herstellen, sind oft wahre Meister ihres Fachs. Dieses Handwerk hat eine lange Tradition und wurde im Laufe der Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. 
 Welche Nachteile besitzt Damaststahl? 
 Kostenaufwand 
 Die Herstellung von Damaststahl ist zeitaufwändig und erfordert viel Geschick. Daher sind Damastschwerter oft teurer als solche aus anderen Stahlsorten. 
 Pflege 
 Damaststahl erfordert eine sorgfältige Pflege, um die Schönheit des Musters und die Schärfe der Klinge zu erhalten. Regelmässige Reinigung und Ölung sind unerlässlich, um Rostbildung zu verhindern. 
 Komplexität bei einer Reparatur 
 Wenn ein Damastschwert beschädigt wird, kann die Reparatur aufgrund der komplexen Verschmelzung von Stählen und des Musters schwierig sein. 
 Weitere Stahlarten für Schwerter 
 Abgesehen von den oben genannten Haupttypen gibt es noch eine Reihe weiterer Stahlarten, die für Schwerter verwendet werden. 
 Edelstahl 
 Edelstahl oder auch rostfreier Stahl ist bekannt für seine Korrosionsbeständigkeit. Er eignet sich gut für Schwerter, die weniger Pflege erfordern, da er nicht so leicht rostet. 
 Schnellarbeitsstahl 
 Dies ist ein hochlegierter Stahl, der in der Herstellung von Schneidwerkzeugen wie Bohrern und Fräsen Verwendung findet. Er ist äußerst hart und verschleissfest, was ihn für den Einsatz in speziellen Schwertern ideal macht. 
 Legierter Stahl 
 Legierter Stahl enthält verschiedene Legierungselemente wie Chrom, Mangan, Nickel oder Molybdän. Diese Zusätze verleihen dem Stahl spezifische Eigenschaften wie Korrosionsbeständigkeit, Härte oder Temperaturbeständigkeit. 
 Hochtemperaturstahl 
 Hochtemperaturstähle sind für den Einsatz bei extremen Temperaturen geeignet und werden oft in der Luftfahrt- und Energieindustrie eingesetzt. Sie können verschiedene Legierungselemente wie Chrom, Molybdän und Vanadium enthalten. 
 Baustahl 
 Baustahl wird für Konstruktionszwecke verwendet und zeichnet sich durch seine Festigkeit und Haltbarkeit aus. Es gibt verschiedene Grade von Baustahl, die je nach ihrer Festigkeit klassifiziert werden. 
 Die Wahl der richtigen Stahlsorte für ein Schwert hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich des beabsichtigten Verwendungszwecks, des gewünschten Stils und der individuellen Vorlieben. Egal für welchen Stahl Ihr Euch entscheidet, eines ist sicher: Ein Schwert ist nicht nur ein Stück Metall, sondern ein Symbol für die Hingabe an die Handwerkskunst und die Leidenschaft für die Legenden des Mittelalters. Und mit einem solchen Schwert an Eurer Seite könnt Ihr Euch auf eigene Abenteuer begeben und Teil dieser Legenden werden. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-10-24T16:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Schweizer Briefmarken zu Ehren von J.R.R. Tolkien</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/schweizer-briefmarken-zu-ehren-von-j.r.r.-tolkien</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/schweizer-briefmarken-zu-ehren-von-j.r.r.-tolkien"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Am 02. September 2023 jährt sich der Todestag von J.R.R. Tolkien zum 50. Mal. John Howe und die Schweizerische Post veröffentlichen zu Ehren von Tolkien eine Herr der Ringe-Sondermarke, samt tollem Event in der Sihlpost mit vielen Überraschungen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 John Ronald Reuel Tolkien oder kurz J.R.R. Tolkien war ein britischer Schriftsteller. Er wurde am 3. Januar 1892 in Südafrika geboren. Weltweiten Ruhm erlangte er durch seinen Roman Der Herr der Ringe. Tolkien starb am 02. September 1973 nach kurzer Krankheit in einem Krankenhaus in Bournemouth England. Am 02. September 2023 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal. John Howe und die Schweizerische Post veröffentlichen zu Ehren von Tolkien eine Herr der Ringe-Sondermarke, samt tollem Event in der Sihlpost mit vielen Überraschungen. 
 Das Vermächtnis von J.R.R. Tolkien 
 Sein erster Prosa Roman war Der kleine Hobbit oder im Original There and Back Again. Weltweiten Ruhm erlangte er jedoch erst mit seinem Roman Der Herr der Ringe, welcher auf Englisch 1954 und auf Deutsch 1969 erschien. Der Herr der Ringe gilt als eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. 
 
 Das Vermächtnis, welches uns Tolkien mit Herr der Ringe hinterlies, gilt als grundlegenes Werk der modernern Fantasy-Literatur. 
 
 Aus gefundenen Briefen von Tolkien geht hervor, dass die Schweiz einer der Inspirationsquellen seiner Geschichten darstellte. In seiner Jugend wanderte Tolkien durch das Berner Oberland und das Wallis. Dieses Abenteuer sollte seine Werke entscheidend prägen. 
 John Howe - Bildlicher Erwecker der Werke Tolkiens 
 Am 21. August 1957 wurde in Vancouver, British Columbia ein Junge namens John Howe geboren. Howe wurde zu einem weltberühmten Buchillustrator und gilt neben Alan Lee und Ted Nasmith als einer der bedeutendsten Illustratoren der Werke J. R. R. Tolkiens. 
 Howe war bei der Filmproduktion von Herr der Ringe und Hobbit als Lead Concept Artist tätig. Auch bei der Serie Herr der Ringe - Ringe der Macht wirkt er mit. Howe lebt in der Schweiz und betreibt unter anderem eine Ausstellung seiner Werke im Schweizerischen Saint Ursanne. 
 Briefmarken zu Ehren von J.R.R. Tolkien 
 Zu Ehren des 50. Todestages von J.R.R. Tolkien, veröffentlich die Schweizerische Post Sonderbriefmarken zu Herr der Ringe. Die Briefmarken wurden von John Howe gestaltet und ehren den Meister mit vier tollen Szenen aus den Werken Tolkiens. 
 Die Herr der Ringe Briefmarken sind via  postshop.ch  bestellbar oder ab 2. September 2023 in allen Filialen erhältlich. Die Markenbögen sind ebenfalls online oder in den sechs Filialen mit Briefmarkentheken als Spezialedition mit goldenem Stempel erhältlich, dies gilt ebenso für die Maximumkarte. 
 Event zu Ehren von Tolkien am 2. September in der Sihlpost in Zürich 
 Am 2. September 2023 veranstaltet die Post anlässlich der Briefmarkenausgabe einen  Event in der Sihlpost in Zürich . Sammelnde, Herr der Ringe Fans und Briefmarkenliebhaber erwartet ein Tag voller Überraschungen. Eins sei verraten, John Howe wird für eine Signierstunde zur Verfügung stehen! 
     
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-08-21T07:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Geschichte von Schwert und Stahl | Wissen</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/die-geschichte-von-schwert-und-stahl-wissen</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/die-geschichte-von-schwert-und-stahl-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wann wurden die ersten Schwerter hergestellt? Von wem und aus welchem Material wurden sie geschmiedet? Die Geschichte des Schwerts und dessen Herstellung reicht weit zurück in den Nebel der Vorgeschichte der Menschheit. Wir bringen Licht in den Nebel in diesem Blogbeitrag.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 In den nebelverhangenen Erzählungen vergangener Tage werden Schwertklingen zu Legenden, die die Fantasie beflügeln. Diese Legenden erzählen Geschichten von Tapferkeit, Abenteuer und heldenhaften Kämpfen. Doch was steckt hinter dem Schwert, jener sagenumwobenen Waffe? Wann wurden die ersten Schwerter hergestellt? Von wem und aus welchem Material wurden sie geschmiedet? Die Geschichte des Schwerts und dessen Herstellung reicht weit zurück in den Nebel der Vorgeschichte der Menschheit. Erfahrt mehr über die Geschichte von Schwert und Stahl in diesem Blogbeitrag. 
 Erste Schwerter aus Bronze - Geschmiedet im Nebel der Vorgeschichte 
  Wann und von wem wurden die ersten Schwerter hergestellt?&amp;nbsp;Die Geschichte des Schwertes reicht weit zurück in die Nebel der Vorgeschichte der Menschheit. Schon in der Bronzezeit, etwa 3&#039;300 bis 1&#039;200 v. Chr., wurden einfache Schwertformen entwickelt, die aus Bronze hergestellt wurden.&amp;nbsp;Bronze war im Vergleich zu reinem Kupfer härter und widerstandsfähiger, was es ideal für die Herstellung von Waffen und Werkzeugen machte.&amp;nbsp;Diese frühen Schwerter hatten oft kurze Klingen und wurden für den Nahkampf, als Statussymbole oder für rituelle Zwecke eingesetzt. 
 So gibt es einige wissenschaftlich belegbare&amp;nbsp;Beispiele für frühe Bronzeschwerter und deren Herstellungsorte. Beispielsweise die&amp;nbsp;Sumerische Kultur in Mesopotamien, einer der ältesten bekannten Kulturen. Die Sumerer entwickelten die Form der Gutian-Schwerter.&amp;nbsp;Diese hatten eine schmale und zugespitzte Klinge mit einem Griff aus Holz oder Metall. Die Schmiedekunst der Sumerer trug zur Entstehung von fortschrittlicheren Schwertern bei. Die ägyptische Kultur nutzte fortschrittliche Techniken, um ihre Schwerter aus Bronze herzustellen, die oft reich verziert waren und symbolische Bedeutungen hatten.&amp;nbsp;In Europa entstanden während der Bronzezeit verschiedene Arten von Schwertern. Ein bekanntes Beispiel sind die sogenannten Rapiere, die in einigen Regionen Europas entwickelt wurden. Diese Schwerter hatten lange, schmale Klingen, die für den Stich konzipiert waren.&amp;nbsp;Auch in Ostasien wurden Schwerter aus Bronze hergestellt. Die chinesische Kultur entwickelte sogenannte Jian-Schwerter, die dünne, zweischneidige Klingen hatten und oft in der Kriegsführung und in traditionellen Kampfkünsten eingesetzt wurden. 
 
 Diese ersten Schwerter aus Bronze markieren einen wichtigen Schritt in der Geschichte der menschlichen Waffenentwicklung.&amp;nbsp; 
 
 Bronze, Eisen und Stahl - Der Stoff aus dem Schwerter sind 
  Aus welchen Materialien wurden Schwerter hergestellt? Wie wir wissen, wurden die ersten Schwerter aus Bronze hergestellt. In den nachfolgenden Epochen wurden Schwerter jedoch aus verschiedenen Materialien gefertigt, die sich oft je nach Verfügbarkeit und geografischer Lage unterschieden. 
 
 Eisen war eines der ersten Metalle, die von Menschen verwendet wurden. 
 
 In der Eisenzeit, die in Mitteleuropa etwa um 800 v. Chr. beginnt, wurden Schwerter mit einem Bronzegriff und einer Eisenklinge hergestellt. Eisen war Bronze als Klingenmaterial deutlich überlegen. Eisenklingen mussten jedoch regelmässig gewartet und geschärft werden. Sie waren anfällig für Rost und insgesamt weniger lange Einsatzfähig.&amp;nbsp;Die Entdeckung der Stahlherstellung war somit ein bedeutender Durchbruch bei der Herstellung von Schwertern.&amp;nbsp;Stahl ist eine Legierung die entsteht, indem mehrere Stoffe miteinander verschmolzen werden. Roheisen stellt dabei bei allen Stahlsorten die wichtigste Zutat mit dem höchsten Anteil dar.&amp;nbsp;Die genaue Entstehungsgeschichte von Stahl ist nicht genau zu datieren, da es sich um einen Prozess handelt, der sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelt hat. Es wird angenommen, dass die Menschen in verschiedenen Kulturen unabhängig voneinander herausfanden, dass die Zugabe von Kohlenstoff zu Eisen die Eigenschaften des Metalls verbesserte. Insbesondere seine Härte und Haltbarkeit.&amp;nbsp;Im Laufe der Zeit wurden Techniken zur Herstellung von Stahl verfeinert, um die ideale Balance zwischen Härte und Flexibilität zu erreichen. Eine besondere Stahlart ist der&amp;nbsp;Damaszener Stahl oder Damaststahl. Damast ist bekannt für seine kunstvollen Muster, die durch das Schmieden und Falten verschiedener Metallschichten entstehen. Diese Muster sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern deuten auch auf die hohe Qualität des Stahls hin. Damaszener Schwertklingen sind aussergewöhnlich scharf und langlebig. 
 Schwertstahl ist&amp;nbsp;Schwertstahl, oder? 
 Ähhhh, nein. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Arten an Stahl, welche für die Herstellung von Schwertklingen verwendet werden. Doch welche unterschiedlichen Arten von Schwertstahl gibt es und welche Vor- und Nachteile haben diese?&amp;nbsp; 
 Kohlenstoffstahl oder Karbonstahl 
 Kohlenstoffstahl war der Grundstein vieler mittelalterlicher Schwerter. Er enthält Eisen und eine variable Menge an Kohlenstoff. Ein höherer Kohlenstoffgehalt führt zu einer härteren Klinge, die jedoch anfälliger für Brüche sein kann. Vorteile dieses Stahls sind seine Schärfe und Schärfbarkeit. Nachteile sind eine geringere Flexibilität und die Anfälligkeit für Rost. 
 Damaszener Stahl 
 Der Damaszener Stahl ist für seine atemberaubenden Muster bekannt, die durch das Schmieden und Falten verschiedener Metallschichten entstehen. Diese Klingen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch unglaublich scharf und robust. Vorteile sind die Ästhetik, Schärfe und Langlebigkeit. Ein Nachteil ist die komplexere und damit teurere Herstellung. 
 Federstahl 
 Federstahl wurde für Schwerter verwendet, die Flexibilität benötigten. Neben Eisen und Kohlenstoff enthält er Mangan, was ihm Elastizität verleiht. Vorteile sind die Biegsamkeit und Strapazierfähigkeit. Ein Nachteil ist eine geringere Härte im Vergleich zu anderen Stahlarten. 
 Rostfreier Stahl oder Edelstahl 
 Obwohl nicht im Mittelalter verwendet, wird rostfreier Stahl heute geschätzt. Chrom bildet eine schützende Schicht gegen Rost. Vorteile sind die Korrosionsbeständigkeit und geringere Wartung. Nachteile sind eine geringere Härte und Kantenbeständigkeit. 
 Die Legende des Schwerts lebt bis Heute 
 In der fesselnden Welt der Mittelaltergeschichte sind Schwerter nicht nur Waffen, sondern auch Symbole von Tapferkeit und Abenteuer. In diesem Beitrag haben wir eine Reise unternommen, um die faszinierende Geschichte der Schwertherstellung zu erkunden und die Vielfalt der Materialien der Schwertklingen zu enthüllen, die diese legendären Waffen geprägt haben. 
 Von den frühesten Bronzeschwertern, die in den Anfängen der Menschheitsgeschichte gegossen wurden, bis hin zu den kunstvollen Damaszener Klingen, die Meisterwerke der Schmiedekunst repräsentieren – jedes Schwert erzählt seine eigene Geschichte. Die Evolution der Stahlherstellung, von den ersten Experimenten mit Kohlenstoff bis zu den hochspezialisierten Legierungen von heute, spiegelt die fortwährende Innovation und das Streben nach Perfektion wider. 
 Während wir diese faszinierende Reise durch die Jahrhunderte der Schwertgeschichte abschliessen, möchten wir darauf hinweisen, dass diese historischen Waffen aus unterschiedlichen Stahlsorten in der modernen Welt immer noch erhältlich sind. Im Drachenhort findet Ihr eine beeindruckende Auswahl an  Schwertern  aus verschiedensten Kulturen und Epochen. Taucht ein in die Welt der Schwerter, wählt Euer eigenes Meisterwerk und lasst Euch von der Magie des Mittelalters verzaubern. 
 Möge die Faszination für die Schwerter aus vergangenen Zeiten weiterhin in uns brennen und uns daran erinnern, wie diese Artefakte aus Bronze, Eisen und Stahl einst das Bild der Helden und Legenden geprägt haben. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-08-17T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Authentische Mittelalterkleidung - Tipps für den Marktbesuch</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/authentische-mittelalterkleidung-tipps-fuer-den-marktbesuch</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/authentische-mittelalterkleidung-tipps-fuer-den-marktbesuch"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Das Mittelalter übt eine faszinierende Anziehungskraft auf viele Menschen aus. Auf Mittelaltermärkten können wir uns in vergangene Zeiten hineinversetzen. Das Tragen authentischer Mittelalterkleidung verstärkt dieses Gefühl. In diesem Blogbeitrag geben wir Euch Tipps, damit Ih...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Bedeutung von authentischer Kleidung auf Mittelaltermärkten 
   
 Das Mittelalter übt eine faszinierende Anziehungskraft auf viele Menschen aus. Auf Mittelaltermärkten können wir uns in vergangene Zeiten hineinversetzen und das Gefühl haben, Teil dieser Welt zu sein. Eine der besten Möglichkeiten, dieses Erlebnis zu intensivieren, ist das Tragen authentischer Mittelalterkleidung. In diesem Blogbeitrag geben wir Euch umfassende Tipps und stellen Euch die aktuellen Trends vor, damit Ihr bei Eurem nächsten Mittelalter Marktbesuch stilvoll gekleidet seid und das Mittelalter in seiner vollen Pracht erleben könnt. 
 Die richtige Auswahl von Mittelalterkleidung 
 Authentische Mittelalterkleidung zeichnet sich durch Details und Materialien aus, die dem historischen Vorbild entsprechen. Beim Kauf Eurer Kleidung solltet Ihr darauf achten, dass sie Euren persönlichen Stil und Eure Vorlieben widerspiegelt. Beliebte Optionen sind zum Beispiel Gewänder, Tuniken, Hosen, Hemden, Miederkleider und Waffenröcke. Diese Kleidungsstücke waren typisch für die Menschen im Mittelalter und vermitteln ein Gefühl der Authentizität. 
 Bei der Auswahl Eurer Mittelalterkleidung spielt auch der verwendete Stoff eine wichtige Rolle. 
 
 Natürliche Materialien wie Leinen und Wolle waren im Mittelalter weit verbreitet und sind ideal, um das historische Flair einzufangen. 
 
 Leinen ist ein atmungsaktiver Stoff, der gerade an warmen Tagen angenehm zu tragen ist. Wolle hingegen bietet Wärme und Komfort und ist perfekt für kühlere Tage. 
 Die Passform Eurer Kleidung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Das Mittelalter kannte keine Stretchstoffe oder moderne Schnittmuster. Die Kleidung war oft locker und bequem, konnte aber dennoch elegant sein. Achtet darauf, dass Eure Kleidung gut sitzt und Euch ausreichend Bewegungsfreiheit ermöglicht. Wenn Ihr online bestellt, überprüft die Grössenangaben sorgfältig oder schaut in unserem Showroom vorbei um Kleidung anzuprobieren und die richtige Grösse zu ermitteln. 
 Stilvolle Mittelalter Accessoires und Details 
 Um Eurem Mittelalteroutfit den letzten Schliff zu verleihen, sind Accessoires und Details unerlässlich. Diese kleinen Akzente machen den Unterschied und verleihen Euch einen authentischen Look. Lederbänder, Gürtel, Beutel und Taschen sind nicht nur praktisch, sondern auch stilvolle Ergänzungen. Sie sind typische Accessoires, die im Mittelalter häufig verwendet wurden und Euch helfen, Euer Outfit zu vervollständigen. 
 Auch Kopfbedeckungen sind ein wichtiger Bestandteil Eures Outfits. Hauben, Hüte oder Gugeln können Eurem Look eine besondere Note verleihen. Sie waren im Mittelalter nicht nur modische Accessoires, sondern auch praktische Schutzmassnahmen gegen Wind und Wetter. Achtet darauf, dass Eure Kopfbedeckung zu Eurem gesamten Outfit passt und die gewünschte historische Ästhetik vermittelt. 
   
 Vergesst nicht, auch Eure Schuhe sorgfältig auszuwählen. Im Mittelalter trugen die Menschen oft Stiefel oder Lederschuhe, die für die damalige Zeit robust und strapazierfähig waren. Seid Euch jedoch bewusst, dass historische Schuhe den Ansprüchen moderner Strassen vielfach nicht gerecht werden. Wählt Schuhe, die zu Eurem gesamten Outfit passen und Euch den ganzen Tag über Komfort bieten. Bequeme Schuhe sind besonders wichtig, wenn Ihr den Markt erkunden und den ganzen Tag auf den Beinen sein möchtet. 
 Mittelalter Trends und Designs 
 Die Welt der Mittelalterkleidung bietet eine Vielzahl von Trends und Designs, die Euren individuellen Stil unterstreichen können. Aktuell sind zum Beispiel Kleidungsstücke mit Schnürungen und Korsetts sehr beliebt. Sie betonen die weibliche Silhouette und verleihen dem Outfit einen Hauch von Eleganz. Auch auffällige Stickereien und Verzierungen sind im Trend und können Eurem Gewand oder Eurer Tunika eine besondere Note verleihen. 
 Ein weiterer interessanter Trend sind historische Muster und Symbole. Im Mittelalter hatten bestimmte Muster und Symbole eine tiefere Bedeutung und wurden oft als Glücksbringer oder Schutzzeichen verwendet. 
 
 Kleidung der Wikinger mit entsprechenden Mustern und Stickereien erfreuen sich zur Zeit enormer Beliebtheit. 
 
 Einblicke in das dunkle Mittelalter 
 Das Mittelalter war eine faszinierende Zeit, die viele interessante Aspekte und Ereignisse beinhaltete. Hier sind einige spannende Fakten und Einblicke, die Euch helfen können, das Mittelalter besser zu verstehen und Eure Begeisterung für diese Epoche zu vertiefen: 
 
 
 Die mittelalterliche Mode war stark von sozialem Status und Beruf beeinflusst. Adlige trugen oft aufwändige Gewänder mit kostbaren Stoffen und Verzierungen, während einfache Bauern und Handwerker einfachere und funktionalere Kleidung trugen. 
 
 
 Im Mittelalter waren Farben von grosser Bedeutung. Bestimmte Farben waren bestimmten sozialen Gruppen vorbehalten. Zum Beispiel durften nur Mitglieder des Adels bestimmte Farben wie Purpur tragen, während einfache Bürger auf natürliche Farbstoffe wie Braun oder Grün beschränkt waren. 
 
 
 Mittelalterliche Kleidung war oft handgefertigt. Die Menschen verfügten nicht über moderne Maschinen, daher wurden die Kleidungsstücke mit grosser Sorgfalt von Hand gefertigt. Das machte jedes Kleidungsstück zu einem einzigartigen Kunstwerk. 
 
 
 Accessoires wie Broschen, Ketten und Ringe waren im Mittelalter sehr beliebt. Sie wurden nicht nur aus ästhetischen Gründen getragen, sondern hatten auch symbolische Bedeutungen. Sie wurden oft als Statussymbole oder Glücksbringer verwendet. 
 
 
 Das Mittelalter war geprägt von starken Hierarchien und sozialen Unterschieden. Dies spiegelte sich auch in der Kleidung wider. Die Kleidung einer Person konnte Rückschlüsse auf ihren sozialen Status und ihre Zugehörigkeit geben. 
 
 
 Fazit 
 Die Wahl der richtigen Mittelalterkleidung ist entscheidend, um auf einem Mittelaltermarkt das volle Erlebnis zu genießen. Indem Ihr auf authentische Materialien, Details und Accessoires achtet, könnt Ihr Euch in eine vergangene Zeit versetzen und das Mittelalter hautnah erleben. Die aktuellen Trends bieten Euch zahlreiche Möglichkeiten, Euren individuellen Stil zum Ausdruck zu bringen und ein einzigartiges Mittelalteroutfit zu kreieren. Lasst Euch von der Geschichte inspirieren und taucht ein in die faszinierende Welt des Mittelalters! Wir hoffen Euch hilft dieser Blogbeitrag bei der Wahl des richtigen Outfit. Und sonst zögert nicht bei uns vorbeizuschauen oder uns eine Brieftaube zu entsenden. Wir helfen gerne! 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-06-09T14:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Warum finden sich keltische Symbole bei den Wikingern? | Wissen</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/warum-finden-sich-keltische-symbole-bei-den-wikingern-wissen</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/warum-finden-sich-keltische-symbole-bei-den-wikingern-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Wikinger und die Kelten waren unterschiedliche Völker bzw. Volksgruppen und lebten zu unterschiedlichen Zeiten. Dennoch hatten sie einige Gemeinsamkeiten. Keltische Symbole fanden sogar den Weg in die Kunst der Wikinger. Erfahrt mehr darüber in diesem Blogbeitrag.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Wikinger und die Kelten waren unterschiedliche Völker bzw. Volksgruppen und lebten zu unterschiedlichen Zeiten. Dennoch hatten sie einige Gemeinsamkeiten. Keltische Symbole fanden sogar den Weg in die Kunst der Wikinger. Erfahrt mehr darüber in diesem Blogbeitrag. 
 Wer waren die Kelten und wo und wann lebten sie? 
 Die Kelten waren ein Volk der Antike. Sie bildeten jedoch kein einheitliches Reich, sondern eine Vielzahl keltischer Stämme und Königreiche. Die genaue Zeitspanne der keltischen Kultur ist schwierig zu definieren, da die keltische Kultur und ihre Ausbreitung über einen langen Zeitraum stattfand. Allgemein wird angenommen, dass die Kelten ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. eine zentrale Rolle in Europa spielten. Die keltische Kultur war insbesondere in Mitteleuropa, genauer im heutigen Frankreich, Belgien, der Schweiz und Deutschland verbreitet. Jedoch auch in Grossbritannien, Irland, Teilen Spaniens und Italiens sowie Teilen Osteuropas. 
 Die keltische Kultur ist nicht einfach verschwunden. Sie wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten durch romanisierte Gesellschaften, germanische Einflüsse und andere Faktoren allmählich transformiert. Heute sind keltische Einflüsse vor allem in den Sprachen, Kulturen und Traditionen einiger Regionen wie Schottland, Irland, Wales und der Bretagne präsent. 
   
 Wer waren die Wikinger und wo und wann lebten sie? 
 Die Wikinger waren Seefahrer, Händler und Krieger aus den skandinavischen Ländern wie Norwegen, Schweden und Dänemark. Das Zeitalter der Wikinger dauerte von etwa dem späten 8. Jahrhundert bis zum 11. Jahrhundert n. Chr. Durch ihre Seefahrten und Raubzüge entdeckten und besiedelten sie weit entfernte Gebiete in Europa, Nordafrika und sogar Nordamerika. 
 Mit der Christianisierung Skandinaviens und dem Aufstieg zentralisierter Königreiche verlor die Wikingerkultur allmählich ihre Bedeutung, und das goldene Zeitalter der Wikinger endete gegen Ende des 11. Jahrhunderts. 
   
 Was verband die Kelten und die Wikinger? 
 Wie erläutert waren die Wikinger und die Kelten zwei verschiedene Kulturen mit unterschiedlichen Ursprüngen. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen ihnen. 
 
 Ob diese Gemeinsamkeiten der Kelten und der Wikinger zufällig entstanden oder ob sie das Ergebnis von Austausch und Handel waren, kann nicht abschliessend beurteilt werden. 
 
 Seefahrer und Handel 
 Sowohl die Wikinger als auch die Kelten waren geschickte Seefahrer und betrieben Handel mit anderen Völkern. Sie nutzten ihre Schiffe, um entfernte Gebiete zu erkunden, Handelsbeziehungen aufzubauen und manchmal auch Raubzüge durchzuführen. 
 Kunsthandwerk 
 Beide Volksgruppen waren für ihre kunsthandwerklichen Fähigkeiten bekannt. Sowohl die Kelten als auch die Wikinger schufen aufwendige Schmuckstücke, Waffen, kunstvoll verzierte Gegenstände und kunstvolle Textilien. 
 Religiöse Praktiken 
 Kelten und Wikinger zeigten eine polytheistische Religion und verehrten eine Vielzahl von Gottheiten. Beide Kulturen hatten auch Rituale und Zeremonien im Zusammenhang mit ihrer religiösen Überzeugung. 
 Mündliche Tradition 
 Eine starke mündliche Tradition war bei beiden Volksgruppen zu finden. Kelten wie Wikinger überlieferten ihre Geschichte, Legenden und Mythen durch Erzählungen und Lieder. Dies trug zur Bewahrung und Weitergabe ihrer kulturellen Identität bei. 
 Warum finden sich keltische Symbole bei den Wikingern? 
 Es gibt historische Aufzeichnungen und archäologische Beweise dafür, dass die Wikinger einige keltische Symbole verwendet haben. Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe. 
 Die Wikinger hatten Handelsbeziehungen zu verschiedenen Kulturen, darunter auch zu den Kelten. Durch den Handel könnten sie mit keltischen Symbolen und kulturellen Einflüssen in Kontakt gekommen sein und diese übernommen haben. 
 Die Wikinger unternahmen Raubzüge und Eroberungen in verschiedenen Teilen Europas, einschliesslich Gebieten, die von den Kelten bewohnt wurden. Bei diesen Eroberungen kam es oft zu einem kulturellen Austausch, bei dem die Wikinger keltische Symbole und andere kulturelle Elemente übernahmen. 
 In einigen Regionen, in denen die Wikinger siedelten oder Handel trieben, gab es bereits vor ihrer Ankunft eine keltische Kultur. Es ist möglich, dass die Wikinger einige der bereits vorhandenen keltischen Symbole übernahmen, um sich in ihre neue Umgebung einzufügen oder sich mit den lokalen Bevölkerungsgruppen zu identifizieren. 
 Welche Gründe auch immer dafür verantwortlich waren, dass die Wikinger keltische Symbole in ihrer Kunst verwendeten. Es gilt festzuhalten das die Wikinger selbst eine eigene, reiche Symbolik und Mythologie besassen. Sie waren jedoch auch offen für den Einfluss anderer Kulturen, was sich in ihrer Kunst, ihren religiösen Überzeugungen und anderen Aspekten ihres Lebens zeigte. 
   
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-05-22T18:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Merseburger Zaubersprüche - Einblick in die Mythologie der Germanen | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/merseburger-zaubersprueche-einblick-in-die-mythologie-der-germanen-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/merseburger-zaubersprueche-einblick-in-die-mythologie-der-germanen-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die geheimnisvollen Stämme der Germanen überlieferten kaum Schriften und verbergen dadurch breite Einblicke in die germanische Mythologie. Ein bedeutendes Licht ins Dunkel bringen die Merseburger Zaubersprüche. Doch was steht darin geschrieben? Wer hat sie verfasst und wo wurd...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die geheimnisvollen Stämme der Germanen überlieferten kaum Schriften. Dadurch ist es für Historiker schwierig, Einblicke in die Germanische Mythologie oder Sprache zu erhalten. Ein bedeutendes Licht ins Dunkel bringen die Schriften der Merseburger Zaubersprüche. Doch was steht darin geschrieben? Warum ist ihr Fund so bedeutsam? Wer hat sie verfasst und wo wurden sie gefunden? Erfahrt mehr darüber in diesem Blogbeitrag. 
 Was sind die Merseburger Zaubersprüche? 
  Die Merseburger Zaubersprüche sind ein sehr bedeutendes Dokument der germanischen Mythologie und der althochdeutschen Sprache. Sie wurden in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts niedergeschrieben und enthalten drei Gedichte, die sich mit Zauber, Beschwörungen und dem Kampf gegen Dämonen beschäftigen. Die Merseburger Zaubersprüche erhielten ihren Namen nach dem Fundort, der&amp;nbsp;Bibliothek des  Domstifts Merseburg . 
 Warum ist der Fund der Merseburger Zaubersprüche so bedeutsam? 
 Sie sind von grosser historischer und kultureller Bedeutung, da sie Einblick in die Mythologie und das Hexenwesen der Germanen geben und wichtige Informationen über die&amp;nbsp;althochdeutsche Sprache enthalten. Sie werden als wichtiges Dokument der germanischen Religionsgeschichte betrachtet und haben massgeblich zum Verständnis der germanischen Mythologie beigetragen. 
 
 Die Merseburger Zaubersprüche sind die einzigen in Deutschland erhaltenen heidnischen Beschwörungsformeln der Germanen. 
 
 Die Merseburger Zaubersprüche sind auch von grosser linguistischer Bedeutung, da sie eines der wenigen Dokumente sind, die in der&amp;nbsp;althochdeutschen Sprache verfasst wurden. Sie bieten wichtige Einblicke in die Grammatik und den Wortschatz. Schliesslich sind die Merseburger Zaubersprüche auch aus literarischer Sicht bedeutend, da sie einige der ältesten Beispiele für germanisches Gedicht darstellen und wichtige Einblicke in die Literatur und Kultur der Germanen liefern. Sie sind daher für die Studie der germanischen Mythologie und Kultur von grosser Bedeutung. 
 Wer hat die Merseburger Zaubersprüche geschrieben? 
   
 Die Merseburger Zaubersprüche wurden in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts in der Stadt Merseburg in Deutschland niedergeschrieben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie viel älter sind und mündlich überliefert wurden, bevor sie schliesslich niedergeschrieben wurden.Der Autor ist unbekannt und es gibt keine Hinweise darauf, wer sie verfasst hat. Es ist jedoch möglich, dass sie von einem Mönch oder einem Mitglied des Klerus aufgeschrieben wurden, da sie in der althochdeutschen Sprache verfasst sind, die hauptsächlich von den Klerikern der damaligen Zeit gesprochen und geschrieben wurde. 
 Wo wurden die Merseburger Zaubersprüche gefunden? 
 Entdeckt wurden die Schriften der Merseburger Zaubersprüche im Jahre 1841 von dem weithin bekannten Historiker Georg Waitz in der Bibliothek des Domstifts Merseburg. Er verzichtete auf eine Veröffentlichung der Zaubersprüche und überliess sie den Brüdern Grimm zur Bearbeitung. Jakob Grimm wählte die Merseburger Zaubersprüche zum Thema seines Antrittsvortrags der Berliner Akademie der Wissenschaften am 3. Februar 1842. 
 
 Grimm würdigte die überlieferte Handschrift als Kostbarkeit, der keine Bibliothek in Deutschland etwas zur Seite zu stellen habe. 
 
 Was steht in den Merseburger Zaubersprüchen geschrieben? 
 &amp;nbsp;Die Merseburger Zaubersprüche enthalten drei Gedichte. Das erste Gedicht, auch bekannt als Der Merseburger Zauberspruch I, handelt von der germanischen Gottheit Wodan, der auch als Odin bekannt ist, und seinem Pferd Sleipnir. Es beschreibt, wie Wodan sein Pferd dazu bringt, durch die Unterwelt zu reiten, um die Seele des gefallenen Kriegers Baldur zu retten. 
 Das zweite Gedicht, Der Merseburger Zauberspruch II, handelt von der germanischen Gottheit Thonar, auch bekannt als Thor, und seinem Kampf gegen den Dämonen Hrungnir. In diesem Gedicht wird beschrieben, wie Thonar Hrungnir tötet und dessen Herz in Stücke schlägt. 
 Der zweite Meseburger Zauberspruch in der Orginalschrift 
 Phôl ende Wuodan fuorun zi holza. dû wart demo balderes folon sîn fuoz birenkit. thû biguol en Sinthgunt, Sunna era swister;  thû biguol en Frîja, Folla era swister; thû biguol en Wuodan, sô hê wola conda: sôse bênrenki, sôse bluotrenki,  sôse lidirenki:  bên zi bêna, bluot zi bluoda,  lid zi geliden, sôse gelîmida sîn. 
 Der zweite Meseburger Zauberspruch in der deutschen Übersetzung 
 Phol und Wotan ritten in das Gehölz.  Da wurde dem Balders-Fohlen sein Fuss verrenkt. Da besprach ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester, da besprach ihn Frija und Volla, ihre Schwester, da besprach ihn Wotan, der es wohl verstand: Wie Beinverrenkung, so Blutverrenkung, so Gliederverrenkung: Bein zu Bein, Blut zu Blut,  Glied zu Gliedern, wie geleimt sollen sie sein! 
 Das dritte und letzte Gedicht, Der Merseburger Zauberspruch III, ist das kürzeste der drei und handelt von der germanischen Gottheit Heimdallr, auch bekannt als Heimdall. In diesem Gedicht wird Heimdall als Wächter der Regenbogensbrücke beschrieben, die die Menschen mit der Welt der Götter verbindet. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-01-08T10:30:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Kleidung des Mittelaltes - Zweck, Herstellung und Materialien | Wissen</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/kleidung-des-mittelaltes-zweck-herstellung-und-materialien-wissen</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/kleidung-des-mittelaltes-zweck-herstellung-und-materialien-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Kleidung des Mittelalters fasziniert Historiker, Reenactor und Besucher von Mittelaltermärkten oder LARP&#039;s gleichermassen. Doch was Wissen wir wirklich darüber, was Frauen und Männer im Mittelalter trugen? Wie und aus welchen Stoffen wurden mittelalterliche Kleider hergest...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Die Kleidung des Mittelalters fasziniert Historiker, Reenactor und Besucher von Mittelaltermärkten oder LARP&#039;s gleichermassen. Doch was Wissen wir wirklich darüber, was  Frauen  und  Männer  im Mittelalter trugen? Wie und aus welchen Stoffen wurden mittelalterliche Kleider hergestellt und warum gab es Kleiderordnungen? Antworten auf diese Fragen in diesem Blogbeitrag. 
 &amp;nbsp; 
 Gibt es die Kleidung des Mittelalters? 
 Die kurze Antwort lautet, nein! Zuerst muss definiert werden, von welcher Epoche des Mittelalters wir sprechen. Dann muss geklärt werden von welcher Kultur und welcher geografischen Gegend wir sprechen. So unterschied sich beispielsweise die Kleidung des Frühmittelalters im hohen Norden deutlich von jener am Mittelmeer. Gleichwohl wurde die Kleidung des Mittelalters stets mehr durch die Religionen, welche die Völker verband, als durch die einzelnen Länder, geprägt. 
 In unserem Blogbeitrag beleuchten wir das europäische Mittelalter von der Epoche des Frühmittelalters über das Hochmittelalter bis zum Spätmittelalter. 
 &amp;nbsp; 
 Was wissen wir über die Kleider des Mittelalters? 
   
 Es gibt Funde von Teilen mittelalterlicher Kleidung, welche trotz der vielen Jahrhunderte erstaunlich gut erhalten geblieben sind. Allerdings sind diese Funde nur von geringer Zahl. Unser Wissen über die Kleider des Mittelalter stützen sich hauptsächlich auf schriftliche und insbesondere bildliche Quellen. Die meisten Abbildungen zeigen Personen mit höherem Status in der Gesellschaft. Personen von geringerem Stand sind leider weniger häufig auf Abbildungen zu finden. Dadurch ist auch unser Wissen über die Kleidung einfacherer Bevölkerungsschichten des Mittelalters geringer, als unser Wissen über die Gewandungen des Adels. 
 Ein grosser Fund mittelalterlicher Textilien und Materialien zur Herstellung von Kleidung stammt aus Deutschland. Genauer gesagt aus der Innenstadt von Wiesloch. Die Funde datieren auf das späte 11. bis frühe 12. Jahrhundert. Gefunden wurden Reste von rund 150 Geweben aus Wolle, Filzen und Garnen. Bei den Fundstücken handelt es sich weitestgehend um mittlere und grobe Gewebe, die in Tuch- oder Köperbindung hergestellt wurden. Zudem wurden Garne, Zwirne, ein Band aus Seide sowie Gewebe aus pflanzlichen Fasern gefunden. Die meisten aus Flachs oder Leinen. 
 Eine weitere Informationsquelle für die Kleidung des Mittelalters sind die sogenannter Kleiderordnungen. Diese beinhalten Regelungen die jedem gesellschaftlichen Stand eine angemessene Kleidung vorschrieben. 
 
 Die erste Kleiderordnung wurde vermutlich von Karl dem Grossen im Jahre 808 n.Chr. erlassen. 
 
 Weitere belegte Kleiderordnungen stammen aus dem Jahr 1180 n.Chr. aus Frankreich und 1350 n.Chr. aus Deutschland. Die Vorschriften hatten den Zweck, den Adel klar vom einfachen Volke zu unterscheiden sowie die hohen moralischen Anforderungen der oberen Schichten beim einfachen Volke durchzusetzen. Teilweise gingen die Kleiderordnungen sehr weit. So schreibt beispielsweise der Rat von St. Gallen vor, wer Röcke aus Seide tragen darf und wie lange Schuhspitzen sein dürfen. 
 Die relativ spärlichen Informationen zur Kleidung des Mittelalters steht im Gegensatz zur hohen wirtschaftlichen Bedeutung. Die Herstellung von Kleidungsstücken war im Mittelalter einer der bedeutensten Produktionszweige. Mancherlei Berufshandwerke waren rund um die Herstellung der Kleidung involviert. 
 &amp;nbsp; 
 Welchen Zweck hatte die Kleidung des Mittelalters? 
 Hier sollten wir ein erstes Mal eine grobe Unterteilung vornehmen. Nämlich die Unterteilung in die Kleidung des einfachen Volkes und des Adels. Ein Kleid einer Bäuerin oder eines Leibeigenen musste einen anderen Zweck erfüllen als das Gewand einer adeligen Dame oder eines Hofherrn. Der gemeinsame Zweck der Kleidung für beide Stände kann in drei Gruppen unterteilt werden. Erstens der Schutz vor Witterungseinflüssen wie Sonne, Regen und Kälte. Zweitens die Bedeckung bestimmter Körperteile zur Wahrung der Schicklichkeit. Und drittens diente die Kleidung an sich als sichtbarer Ausdruck des Standes und des Rangs des Trägers oder der Trägerin in der Gesellschaft. Nicht umsonst ist ein Sprichwort aus dem Mittelalter noch Heute in unserem Sprachgebrauch zu finden. 
 
 Kleider machen Leute. 
 
 Die Kleidung der einfachen Stände musste vor allem bequem zu tragen und robust sein. Zudem durfte sie während der harten Arbeit nicht stören. Die Kleider der gehobenen Stände dienten, neben der Abgrenzung zu den einfachen Ständen, auch der äusseren Wahrnehmung des Wohlstandes des Trägers oder der Trägerin. 
 &amp;nbsp; 
 Unterscheidungen der mittelalterlichen Kleidung nach Stand 
   
 Im Frühmittelalter unterschied sich die Kleidung der adeligen Bevölkerung fast nur durch die verwendeten Materialien, die Farben und die Verzierungen der Kleidung von jenen der einfachen Bevölkerung. Im Hoch- und Spätmittelalter kamen weitere Differenzierungsmerkmale wie die Kombination von Stoffen, die Färbung sowie der Schnitt der Kleidung hinzu. Durch diese Merkmale konnte der Stand des Trägers oder der Trägerin bereits von weitem anhand der Kleidung erkannt werden. Um diesen Unterscheidungsstatus aufrecht zu erhalten wurden im Mittelalter immer wieder sogenannte Kleiderordnungen erlassen. Mehr über die Kleiderordnungen findet Ihr im Abschnitt &quot;Was wissen wir über die Kleider des Mittelalters&quot;. 
 &amp;nbsp; 
 Wie wurde Kleidung im Mittelalter hergestellt? 
  Vor allem in den ländlichen Gebieten des Mittelalters war die Herstellung von Kleidung ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit. Die Herstellung der Kleider war meistens Frauensache. Ausnahmen waren bestimmte Aufbereitungsprozesse wie beispielsweise das Brechen von Flachs, bei dem Männer halfen. Dadurch befanden sich die Produktionsstätten der mittelalterlichen Kleidung meistens im häuslichen Umfeld. Erst im Hochmittelalter bildeten sich in den Städten erste Zünfte der Schneider, Schuhmacher und Hutmacher. Diese fertigten Kleider auf Anfrage und auf Mass der Trägerin oder des Trägers an. Im Mittelalter war jedes Kleidungsstück ein Einzelstück. Massenfertigung gab es damals noch nicht. 
 Zur Herstellung der Kleidungsstücke waren meistens mehrere Arbeitsschritte notwendig. Aus den Fasern wurden Stoffe gesponnen und zu einem groben Stoff verarbeitet. Wolle von Schafen oder Kaninchen wurden erst vorbereitet, gewaschen und verspinnt um anschliessens daraus ein Kleidungsstück zu weben. Die gewebten Stoffe mussten oft aufwendig geklopft und gewalkt werden. Tretwebstühle, die das Weben von Hand einfacher machten, wurden erst im 11. Jahrhundert erfunden. 
 
 Hergestellte Kleidung und Tuche zählten im Mittelalter oft zu den Abgaben, welche das einfache Volk an den Adel und den Klerus zu entrichten hatte. 
 
 &amp;nbsp; 
 Welche Materialien wurden für die Kleides des Mittelalters verwendet? 
   
 Unabhängig vom Stand des Trägers oder der Trägerin waren Leinen und Wolle die meistverwendeten Stoffe zur Herstellung der Kleider des Mittelalters. Für die Herstellung der Unterbekleidung wurde zumeist Leinen und für die Oberbekleidung Wolle verwendet. Als weitere Stoffe für die Fertigung kamen Baumwolle, Hanf, Barchent (Mischgewebe aus Baumwolle und Leinen), Nessel (aus den Fasern der Brennnessel hergestelltes Gewebe) oder Seide zum Einsatz. 
 Die Materialien für die Herstellung von Kleidungsstücken des einfachen Volkes stammten vielfach aus eigenem Anbau. Die Kleidungsstücke des Adels wurden vielfach mit kostbaren Stoffen aus fernen Ländern ergänzt. Auch die Kreuzritter brachten auf dem Rückweg Stoffe mit, die sie dann in den Städten verkaufte. Meistens wurden die Stoffe in Ballen transportiert und dann in den jeweiligen Städten zum dort üblichen Masse verkauft. Baumwolle kam aus dem Orient nach Europa und galt lange als besonders feiner Stoff. Lediglich Seide war ein noch teurerer Stoff als Baumwolle. 
 &amp;nbsp; 
 Welche Farben hatten die Kleider des Mittelalters? 
 Die Farbe der Kleidung spielte im Mittelalter eine grosse Rolle. Sie unterlag einer gewissen Symbolik und ganze Berufsgruppen waren in bestimmten Farben gekleidet. Generell galten bunte Kleider als schick und oft waren diese aus verschiedenen farbigen Stoffen zusammengesetzt. Es gilt allerdings feszuhalten, dass nur die oberen Schichten der Gesellschaft sich farbige Kleidung leisten konnte. Die Kleidung des einfacheren Volkes war meistens Natur- oder Erdfarben. Dies weil die natürlichen Farben der verwendeten Materialien für Wolle schwarz, braun, grau und weiss und für Flachs- und Hanf-Stoffe grau waren. Die Kleider erhielten ihre Farbe entweder durch Färben des ganzen Kleidungsstückes oder durch Färben des Fadens selbst. Aus den farbigen Fäden konnten dann farbige Kleider hergestellt werden. Die Methode des Färbens ist sehr alt. In germanischen Siedlungen aus dem Jahre 3000 v.Chr. wurden Materialien gefunden um Kleidungsstücke zu färben. 
 Die Farben zum Einfärben der Kleider oder der Stoffe wurden auf unterschiedliche Weise gewonnen. Vielfach aus Pflanzenteilen wie beispielsweise den Wurzeln der Färberröte. Oder auch aus exotischen Gewürzen wie Safran. Auch seltsame Materialien wie zerriebene Edelsteine oder das Sekret von Schneckendrüsen wurden verwendet. Mit diesem Sekret konnte die Kleidung in das seltene und wertvolle Purpur eingefärbt werden. Die meisten Färbstoffe wurden zuerst gereinigt, getrocknet und bei Bedarf gemahlen. Anschliessend in einem grossen Kessel mit Wasser aufgekocht und dann das Kleidungsstück oder der Faden mit der sogenannten Küpe oder Flotte gefärbt. 
 Wie Eingangs erwähnt hatte die Farbe der Kleidung oft auch symbolischen Charakter. Fahles und blasses Gelb oder Gelbgrün war das Zeichen sozial abgeschnittener. Huren erkannte man oft an gelben Hauben oder Bändern. Das Goldgelbe symbolisierte die Sonne und das Göttliche und war dem Adel vorbehalten. Die Farbe der Liebe war im Mittelalter das Grün. Rot war die Farbe des Blutes und wurde zeitgleich als Farbe des Teufels angesehen. Nicht ohne Grund galten Frauen mit roten Haaren viele Jahrhunderte als Hexen. Eine sehr edle Farbe war das Purpur während Blau die Farbe des Himmels, des Gottes, der Keuschheit und der Treue symbolisierte. Die Grundfarbe Weiss bedeutete Unschuld und Reinheit und Schwarz stand für Trauer, Tod und die Nacht. 
   
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-07-28T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Amazon Serie Herr der Ringe - Ringe der Macht</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/amazon-serie-herr-der-ringe-ringe-der-macht</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/amazon-serie-herr-der-ringe-ringe-der-macht"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Bisher haben die Zuschauer nur die Geschichte des Einen Rings auf dem Bildschirm gesehen – aber bevor es einen Ring gab, gab es viele… und wir freuen uns, die epische Geschichte von ihnen allen zu erzählen. Erfahrt mehr in der neuen Amazon Serie Herr der Ringe - Die Ringe der ...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Amazon Serie Herr der Ringe - Ringe der Macht 
 Von Amazon schon länger angekündigt, soll sie am 2. September 2022 auf Prime Video endlich erscheinen. Herr der Ringe - Die Ringe der Macht oder im Original Rings of Power, ist eine Fantasy-Serie, die im Auftrag von Amazon gedreht wurde. Sie basiert auf den Werken des Fantasy Authors J.R.R. Tolkien, ist jedoch keine direkte Adaption eines seiner Werke. Amazon gab für die Rechte 250 Millionen US-Dollar aus. Es sollen über 5 Staffeln mit geschätzten Kosten von über 1 Milliard US-Dollar gedreht werden. Dies würde die Serie zur teuersten aller Zeiten machen. Showrunner sind John D. Payne und Patrick McCay. 
 &amp;nbsp; 
 Was ist die Handlung von Rings of Power? 
 Die Serie soll im zweiten Zeitalter von Mittelerde spielen. Dies bedeutet mehrere tausend Jahre vor der Geschichte in Herr der Ringe. Im Prolog von Herr der Ringe werden Ereignisse beschrieben, welche unter anderem in das zweite Zeitalter gehören. Da wäre unter anderem das Schmieden des Einen Rings durch den dunklen Herrscher Sauron. Oder die Niederlage von Sauron am Fusse des Schicksalsberges, in dessen Folge der Ring der Macht in den Besitz von Isildur übergeht. 
 Im Werk Silmarillion von J.R.R. Tolkien wird vieles aus dem zweiten Zeitalter beschrieben. Was davon in der Serie wirklich vorkommt, ist aktuell noch unbekannt. Es kann auch durchaus sein, dass die Serie Ringe der Macht, Erreignisse vor dem zweiten Zeitalter einschliesst. Ein veröffentlichtes Bild zeigt die Stadt Tirion und die Zwei Bäume von Valinor. Diese sind jedoch bereits lange vor dem zweiten Zeitalter von Saurons Meister Melkor und Ungoliant zerstört worden. 
 
 Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht vereint alle wichtigen Geschichten des Zweiten Zeitalters in Mittelerde: Das Schmieden der Ringe, den Aufstieg des dunklen Herrschers Sauron, die epische Geschichte von Númenor und die letzte Allianz von Elben und Menschen. Bisher haben die Zuschauer nur die Geschichte des Einen Rings auf dem Bildschirm gesehen – aber bevor es einen Ring gab, gab es viele… und wir freuen uns, die epische Geschichte von ihnen allen zu erzählen - Showrunner John D. Payne und Patrick McKay. 
 
 &amp;nbsp; 
 Wo wurde Ringe der Macht gedreht? 
 Ursprünglich war zu lesen, dass die Dreharbeiten für Herr der Ringe - Die Ringe der Macht in Schottland und Irland stattfinden sollten. Nur wenige Aufnahmen sollten an den Drehorten von Herr der Ringe in Neuseeland stattfinden. Zwischenzeitlich wird nun berichtet, dass sich das Produktionsteam umentschieden hat und nun doch Neuseeland der Hauptdrehort der Serie ist. 
 &amp;nbsp; 
 Welche Schauspieler spielen in Ringe der Macht mit? 
 Auch die Schauspielerinnen und Schauspieler sind noch nicht alle bekannt. Bislang sind mit dabei: Morfydd Clark als junge Galadriel, Joseph Mawle als Fiesling Oren und Robert Aramayo als Held Beldor. Aber auch Tom Budge, Ismael Cruz Cordova, Markella Kavenagh, Megan Richards, Dylan Smith, Charlie Vickers, Daniel Weyman, Ema Horvath, Tyroe Muhafidin und Sophia Nomvete mischen mit. 
 &amp;nbsp; 
 Welche Charaktere spielen in Rings of Power eine Rolle? 
 Viele Charaktere sind noch nicht bekannt. Eine Serie von 23 Postern mit unterschiedlichsten Charakteren drauf, enthüllt nun erste Geheimnisse. Während einer der Charaktere unschwer an seiner dunklen Rüstung und seinem Schwert zu erkennen ist, Sauron, geben die restlichen Charaktere weder Gesicht noch Namen preis. 
 Auf den Postern sind lediglich Kleidung, Rüstung, Schmuck und ein zentrales Objekt zu sehen, welches jeder der Charaktere in der Hand hält. Es gibt offenkundig Elben und Zwerge zu entdecken. Auch die Elbin Galadriel ist vermutlich zu sehen. Der Mann mit dem zotteligen Bart und dem roten Apfel, könnte der Zauberer Radagast der Braune darstellen. Es würde zeitlich passen, erst Jahrhunderte später traf Radagast auf seinen späteren Freund Gandalf. 
   
 &amp;nbsp; 
 Wird es Fanartikel zur Serie Herr der Ringe - Ringe der Macht geben? 
 Davon ist mit Sicherheit auszugehen. Die Merchandisingartikel von  Herr der Ringe  und  Hobbit  erfreuen sich weitweit grosser Beliebtheit. Von Figuren und Statuen aus den Filmen, Repliken der Schmuckstücke oder  Waffen  bis zu Spielbrettern gibt es eine Vielzahl toller Sammel- und Fanartikel. Mit der Serie Rings of Power werden mit Sicherheit viele weitere Fanartikel hinzukommen. Im Drachenhort werden wir alle verfügbaren Fanartikel zur Serie Herr der Ringe - Ringe der Macht fortlaufend ins Sortiment aufnehmen. Schaut also ab und an vorbei. 
 &amp;nbsp; 
 Teaser zu Herr der Ringe - Ringe der Macht 
    
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-02-08T07:30:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Schlaf Potterhead, schlaf | Wettbewerb</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/schlaf-potterhead-schlaf-wettbewerb</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/schlaf-potterhead-schlaf-wettbewerb"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Das Jahr ist noch jung und vielleicht seid Ihr noch etwas müde? Da ist unser &quot;Schlaf Potterhead, schlaf Wettbewerb&quot; bei dem es kuschelige Harry Potter Kissen in den Farben und dem Wappen der Häuser von Hogwarts zu gewinnen gibt, genau das richtige.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Wettbewerb - Schlaf Potterhead, schlaf   
 Das Jahr ist noch jung und vielleicht seid Ihr noch etwas müde? Da ist unser Wettbewerb bei dem es 2 kuschelige Harry Potter Kissen in den Farben und dem Wappen der Häuser von Hogwarts zu gewinnen gibt, genau das richtige. Als Sahnehäubchen wird das Wappentier des jeweiligen Hauses als Plüschfigur gleich mitgeliefert. Magisch, was? Wie macht Ihr mit? 
 
 Beschreibt als  Kommentar , warum gerade Ihr Euch über die Harry Potter Kissen freuen würdet. 
 Teilt den  Wettbewerb auf Facebook  - Den Button findet Ihr gleich unten rechts 
 Unter allen Teilnehmern bis  06. Februar 2022, 12.00Uhr  verlosen wir  2 Kissen samt Plüschtier nach Wahl  im Wert von insgesamt  129.80 . 
 
 &amp;nbsp;  
 Wir wünschen Euch viel Glück bei unserem Wettbewerb! 
 Euer Team vom Drachenhort 
 &amp;nbsp; 
 Herzlichen Glückwunsch 
 Wir gratulieren Lady Angela zum Gewinn von 2 Harry Potter Kissen samt Plüschtier! Wir melden uns per Brieftaube bei Euch. - Drachenhort, 10.02.2022 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-01-29T12:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Der Bohnenkönig - Vom Fest der drei Könige zur Fasnacht | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/der-bohnenkoenig-vom-fest-der-drei-koenige-zur-fasnacht-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/der-bohnenkoenig-vom-fest-der-drei-koenige-zur-fasnacht-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Das Fest des Bohnenkönigs ist seit dem 16. Jhd. belegt und ist er Grund, warum wir einen König in einen Kuchen stecken und den Dreikönigskuchen essen. Doch ist das Fest des Bohnenkönigs gar ein Vorläufer der Fasnacht?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Der Dreikönigs-Tag oder das Fest der heiligen drei Könige 
 Die Geschichte der heiligen drei Könige geht auf das Christentum zurück. Die Könige Caspar, Melchior und Balthasar sollen dem Stern von Bethlehem gefolgt sein der sie schliesslich zum Jesuskind führte. Die Offenbarung von Jesus, die Epiphanie oder das Epiphanias, feiern wir also am 6. Januar. 
 Die Namen und die Anzahl der Könige stammen aus dem 3. Jahrhundert und gehen auf den kirchlichen Schriftsteller Tertullian zurück. Da es sich um die drei Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe handelte, nahm man auch drei Schenkende an. Erst später wurden die Könige heilig gesprochen. 
 Es gibt verschiedene Bräuche rund um das Fest der heiligen drei Könige. In der Schweiz ist der bekannteste sicherlich der Dreikönigskuchen. Der Brauch des Dreikönigskuchens geht auf das Spätmittelalter zurück. Im 16. Jahrhundert wurde am Vortag des Dreikönigstag das Fest des Bohnenkönigs gefeiert. 
 &amp;nbsp; 
 Woher kommt der Brauch des Bohnenkönigs? 
 Das Brauchtum des Bohnenkönigs wurde im Spätmittelalter am Vorabend des Dreikönigstags gefeiert. Anstatt Figuren wie Heute wurde eine Bohne in den Königskuchen eingebacken. Warum eine Bohne? Darüber streitet man sich. Eine Erklärung ist, dass die Bohne ein Gemüse ist, welche das ganze Jahr über zur Verfügung stand. 
 Wie auch immer, der oder die Finderin der Bohne wurde zum König ernannt und durfte ein Fest ausrichten. An diesem Fest erhielt der König einen Hofstatt und fiktive Ehren. Je nach Ausgestaltung des Brauches gab es noch weitere Rollen, die für das Fest verteilt werden konnten. Das Fest dauerte in der Regel bis Mitternacht und alle Beteiligten waren angehalten, ihre Rollen stets wahrzunehmen. 
 
 Während dem Essen gab es einen weiteren Brauch. Wann immer der König zu trinken begann, riefen alle Anwesenden aus &quot;Der König trinkt!&quot; und tranken dann ebenfalls einen Schluck. 
 
 &amp;nbsp; 
 Ist der Brauch des Bohnenkönigs ein Vorläufer der Fasnacht? 
 Einige Quellen weisen darauf hin, dass der Brauch ein Fest mit König und Hofstaat auszurichten, ein Vorläufer des Karnevals sei. Das Fest des Bohnenkönigs wird als Übergang von der Weihnachtszeit zur Fastnachtszeit gesehen. Ein Indiz ist auch das Bohnenlied, dass von allerlei Narrheit handelt und auch als Fasnachtslied bekannt ist. 
 Über das Bohnenlied gehen. Diese Redensart deutet an, dass man übertreibt oder übers Ziel hinausschiesst. Dies wiederum könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Bohnenkönige auch ab und an über das Ziel hinausgeschossen sind. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-01-06T10:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wann und von wem wurde Met erfunden? | Wissen</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/wann-und-von-wem-wurde-met-erfunden-wissen</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/wann-und-von-wem-wurde-met-erfunden-wissen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ist Honigwein das älteste alkoholische Getränk der Menschheit? Honigwein steht dabei im Wettbewerb mit Bier. Abbildungen von biertrinkenden Sumerern datieren die Erfindung des Bieres ca. auf das Jahr 3000 v. Chr. Doch was wäre, wenn Honigwein bereits 20&#039;000 v.Chr. durch Zufall...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ist Honigwein das älteste alkoholische Getränk der Menschheit? Honigwein steht dabei im Wettbewerb mit Bier. Abbildungen von biertrinkenden Sumerern datieren die Erfindung des Bieres ca. auf das Jahr 3000 v. Chr. Doch was wäre, wenn Honigwein bereits 20&#039;000 v.Chr. durch Zufall entdeckt worden wäre? 
 &amp;nbsp; 
 Ist Met das älteste alkoholische Getränk der Menschheit? 
 Die Antwort lautet: &quot;Wir wissen es nicht, aber es könnte sein.&quot; Es gibt Vermutungen von Wissenschaftlern, dass Honigwein bereits im Jahre 20&#039;000 v.Chr. in Afrika entdeckt wurde. Dies durch puren Zufall. In den ausgehöhlten Stämmen der mächtigen Baobab Bäume in Afrika nisteten afrikanische Wildbienen. Während der Regenzeit füllten sich die Bienenstöcke mit Wasser. 
 
 Aus dem Honig, dem Wasser und der in der Luft schwebenden Hefe könnte das erste alkoholische Getränk der Menschheit entstanden sein. 
 
 Es würde wenig wundern, wenn dieses süsslich duftende und berauschende Gebräu durchaus Anklang bei Mensch und Tier gefunden hätte. Diese Theorie konnte bislang jedoch noch nicht belegt werden. 
   
 &amp;nbsp; 
 Liegt der Ursprung von Honigwein in Nordchina? 
 Auch dies ist nicht ganz klar. Keramikgefässe aus dem Jahr 7&#039;000 v.Chr., welche in Nordchina entdeckt wurden, enthalten Spuren von Honig, Reis und Spuren von Fermentation. Dies könnte auf Honigwein als Inhalt dieser Gefässe hindeuten. 
 &amp;nbsp; 
 Löschten die Ägypter ihren Durst mit Honigwein? 
 Ja, davon kann ausgegangen werden. In verschiedensten altägyptischen Steingefässen konnten wissenschaftler Spuren von Wasser, Hefe und Honig nachweisen. Die ältesten dieser Gefässe konnten auf das Jahr 5&#039;500 v.Chr. datiert werden. Das die Ägypter den Met für sich entdeckten verwundert auch nicht weiter. Honig wurde nicht nur gegessen, sondern auch zum konservieren von Nahrungsmitteln verwendet. Vermutlich kam der Honig dabei nicht selten mit Feuchtigkeit in Kontakt. Bei den warmen Temperaturen war es also nur eine Frage der Zeit bis der Honig zu gären begann. 
   
 &amp;nbsp; 
 Die Germanen und ihre Liebe zum Met 
 Bei den germanischen Stämmen ( ca. 2000 v.Chr. bis 500 n.Chr.) Mittel- und Nordeuropas war Honigwein nachgewiesen sehr beliebt. Das süsse und berauschende Getränk war fester Bestandteil von Ritualen und Zeremonien. Zu Ehren der germanischen Götter wurde Met regelmässig und in grossen Mengen getrunken. 
 
 Die Berserker, legendäre germanische Krieger, tranken vor der Schlacht einen Trunk aus Honigwein und Pilzen, der sie furchtlos, stark und unbesiegbar machen sollte. 
 
 Abschriften römischer Gelehrter belegen, dass die Wirkung des Honigwein-Trunks ihre Wirkung bei den Berserkern oft nicht verfehlte. Römische Berichte sind voll von irrsinnigen Kriegern, die in wilder Raserei auf ihre Gegner losgehen und nur schwer zu besiegen sind. 
 &amp;nbsp; 
 Die Wikinger und der Met 
 Wie bei den Germanen war auch bei den skandinavischen Wikingern der Met sehr beliebt. Met war verbreiteter als Traubenwein, wie ihn zum Beispiel die Römer liebten. Dies war vorallem der rauen Klima des Nordens geschuldet. In den kalten Gefilden gab es keinen Weinanbau und so wurde der Honigwein zum Weinersatz der Wikinger. 
 Jede Wikingersiedlung verfügte über eine grosse Halle, auch Methalle genannt, in welcher man dem Genuss des Trunks der Götter nachgehen konnte. Doch warum Trunk der Götter? In der Götterstadt Asgard befindet sich die Wohnung der Gefallenen, auch Valhalla genannt. Dort vergnügen sich am Abend die gefallenen Krieger bei Speis und Met. Auf dem Dach von Valhalla steht die Ziege Heidrun aus deren Eutern der Honigwein in Strömen fliesst. 
 
 Die Bedeutung des Namens Heidrun ist unklar. Heiðr könnte ein rituelles Wort für den Opfermet gewesen sein. 
 
 Die Wikinger nutzten Honigwein, um sich bei Zeremonien und Festen zu berauschen ebenso, wie als Getränk des Alltags. Auch garstige Winter liessen sich mit warmem Met besser ertragen. Die Wikinger kannten bereits Trinkregeln. So wurde beim gemeinschaftlichen Trinken, dem sogenannten Sveitardrykkjur, ein Becher oder Trinkhorn durch die Runde gereicht. Beim Trinken zu Zweit, welches die Wikinger Tvímenningr nannten, tranken zwei Personen miteinander aus demselben Gefäss. Die härteste Stufe war das Einmenningr. Dabei leerte jeder Anwesende sein eigenes Trinkhorn. 
   
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-07-03T17:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Neue Zahlart - Postfinance Card &amp; E-Finance | Drachenhort</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/neue-zahlart-postfinance-card-e-finance-drachenhort</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/neue-zahlart-postfinance-card-e-finance-drachenhort"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ab sofort akzeptiert unser Schatzmeister auch die Zahlungsarten Postfinance E-Finance und Postfinance Card. Ein zusätzlicher Mehrwert für alle Postfinance Kunden.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 In der Schweiz ist die Bezahlung per Postfinance E-Finance oder Postfinance Card sehr beliebt. Die sicheren  Zahlungsarten  von Postfinance stehen ab sofort im Drachenhort zur Verfügung. 
 Postfinance E-Finance ermöglicht die Zahlung direkt über Euer Postfinance Konto. Dabei stellen Eure persönlichen Sicherheitsmerkmale obersten Schutz dar. Auch die Zahlung mit der Postfinance Card ist bequem und sicher dank Euren persönlichen Sicherheitselementen wie Pin und Kartennummer. Die Abwicklung über Postfinance steht für höchste Sicherheit und bequemes sowie einfaches zahlen. 
 Viel Spass beim Einkaufen mit Postfinance E-Finance oder Postfinance Card. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2021-04-04T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Reise ins Mittelalter gefällig? Beitrag von nau.ch | Drachenhort</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/reise-ins-mittelalter-gefaellig-beitrag-von-nau.ch-drachenhort</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/reise-ins-mittelalter-gefaellig-beitrag-von-nau.ch-drachenhort"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Reise ins Mittelalter gefällig? Der Drachenhort macht&#039;s möglich. So lautet die Einleitung eines tollen Beitrages von nau.ch über den Drachenhort, seine Mitarbeitenden, den Showroom und die Auswirkungen von Corona.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Vor rund einer Woche wurden wir von einer sehr interessierten und freundlichen Redakteurin des Newsportals  nau.ch  kontaktiert. Sie interessierte sich für den Drachenhort, wer dahintersteckt, die Unternehmensgeschichte, welche Sortimente in welchen Zeiten gut laufen und wie sich Corona auswirkt. Selbstverständlich haben wir gerne Auskunft gegeben. 
 Das Resultat ist ein toller Bericht, der am 28.10.2020 auf nau.ch publiziert wurde. Wir sind mächtig stolz darauf. Vielen Dank an die nette Redakteurin und  nau.ch ! 
  Bericht über den Drachenhort auf nau.ch  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-10-28T13:45:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die Zeit der Helden und Magier - Die kleine Hexe Purwala | Kurzgeschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/die-zeit-der-helden-und-magier-die-kleine-hexe-purwala-kurzgeschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/die-zeit-der-helden-und-magier-die-kleine-hexe-purwala-kurzgeschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Irgendwie weiß sie es nicht mehr, nach all den Salmanen, in denen sie alleine lebte, ist ihr das Alter, ihr Alter fremd geworden. Sie lebt in der Vorstellung, sie war wohl schon immer alt, davon zeugen ihre zahlreichen Runzeln. An ihre Eltern hat sie nur eine Erinnerung, das s...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Irgendwie weiß sie es nicht mehr, nach all den Salmanen, in denen sie alleine lebte, ist ihr das Alter, ihr Alter fremd geworden. Sie lebt in der Vorstellung, sie war wohl schon immer alt, davon zeugen ihre zahlreichen Runzeln. An ihre Eltern hat sie nur eine Erinnerung, das sie von ihnen enttäuscht wurde. Schon immer war sie von dunklen Kräften fasziniert, das mochten die Eltern überhaupt nicht. Und irgendwann hatten die Eltern genug, sie schickten ihr eigenes Kind, Purwala, weg. Sie erinnert sich auch nicht an das erste Fest, wenn ein Kind kurz nach der Geburt seinen ersten Ohrring erhält, die Malzen nennen es Natahl Fest. Auf jeden Fall bekam Purwala kein Aduhl Fest, wenn Kinder einen weiteren Ohrring erhalten und zur Erwachsenenwelt aufsteigen. So sparten die Eltern viel Hoggs, aber Purwala kam es gerade recht, denn die „anderen“ sind ihr unangenehm. Da niemand sie versteht, muss sie mit denen auch nicht zusammen sein. Ihre Familie vermisst Purwala in keiner Weise, alleine kann sie machen was sie möchte, endlich konnte sie die dunklen, schwarzen Magiekräfte erforschen. Sie las die dunklen Bücher, die in magischen Kreisen Tenpetu genannt werden. Da sie nie wirklich reich war und ist, bekam sie auch nie die wirklich wichtigen Tenpetu Bücher in ihre Hände. Zwar konnte sie bei der einen oder anderen Hexe etwas dazu lernen, jedoch blieben ihre magischen Fähigkeiten bescheiden. 
 Auch wenn Purwala ihre eigenen Leute nicht mag, na gut, sie mag im Prinzip überhaupt keine anderen Lebwesen, zog sie irgendwann zurück ins Land ihrer Vorfahren, nach Palriahm, das Land der Malzen. In einem kleinen Dorf, Uliahn, fand sie ein halb zerfallenes Haus am Rand der Siedlung. Es wurde schon lange nicht mehr weiß verputzt, niemand wollte darin leben. Es war aber genau der richtige Ort für Purwala. Ob dies eine gute Idee war? Im Nachhinein würde sie bestimmt nein sagen. Zumal Uliahn ein Bauerndorf ist, in dem die bunten Lisus Kühe gezüchtet werden. In kleinen ländlichen Siedlungen wird viel mehr getratscht, als in einer größeren Stadt.Während andere aus ihrem Volk, den Malzen, gerne baden, deswegen gibt es in den Malzen Siedlungen stets zahlreiche Badehäuser, wäscht sie sich nur ungern. Viele Malzen rümpfen die Nase, wenn sie an ihnen vorbeigeht, aber das ist Purwala gleichgültig, sowieso geht sie nur selten am Endan spazieren. Die Nadne ist ihre Zeit, auch und weil sie eh ziemlich verachtet wird. Die Verachtung erfährt sie nicht nur alleine, weil sie sich kaum wäscht, sondern weil sie den abergläubischen Malzen einfach suspekt vorkommt. Wäre ihr das mit den vergangenen Salmanen nicht gleichgültig geworden, wäre sie sicher daran zerbrochen. Sie muss aber nicht unbedingt anderen begegnen, deshalb ist die Nadne ihre Zeit. 
 Purwala ist nicht von großer Gestalt, schon in jungen Salmanen wurde sie immer wieder verspottet, was wohl mit ein Grund war, warum sie sich den dunklen Künsten verschrieben hat. Schwarze, tief dunkle Magie ist ihr „Steckenpferd“. Nur hat sie nicht wirklich ein Talent dafür!Immer wieder konnte sie zu Hexen in die Ausbildung, jedoch nach wenigen Pidranen wurde sie stets weggeschickt, weil sie absolut kein Talent für Magie hatte.Magie fließt bekanntlich durch alles und jedes Lebewesen, aber Purwala ist wie ein Pflock, sie spürt die magische Kraft kaum. Deswegen kann sie auch kaum magische Taten vollbringen, sie muss sich mit Tränken, Kräuter und ihr bescheidenes Wissen über Flüche begnügen. Oft versuchte sie dunkle Flüche anzuwenden, immer versagen ihre magischen Kräfte, immer. Eher gelingt einem ungeübten Wesen einen magischen Fluch zu erzeugen, als das Purwala es könnte. Für einen magischen Kampf muss sie also auf Tränke und Kräuter zurückgreifen, die sie immer wieder produziert und in kleinere Violen abfüllt.Das sie die Magie nicht spürt und benutzen kann, nagt mehr an Purwala, als das sie verachtet wird.Bisher hat sie in Uliahn niemandem wirklich geschadet, somit lassen die Malzen sie in Ruhe, ganz in Ruhe natürlich auch nicht, sie wird mit Spott bedacht. Man gab ihr zum Beispiel den Übernamen: die kleine Hexe! Nicht nur weil sie klein ist, sondern weil sie kaum über magische Fähigkeiten verfügt. 
 Purwala selbst mag diesen Namen überhaupt nicht, sie wäre lieber die gefährliche, böse, rachsüchtige Hexe vor der alle Angst haben. Sie versucht es sich nicht anmerken zu lassen, aber wenn sie „die kleine Hexe“ gerufen wird, ist es jedes mal wie ein Stich ins HerzDas Malzen Dorf Uliahn liegt westlich von Drachenfels, die Bauern legen großen Wert auf schmucke Häuser, der weiße Verputz wird regelmäßig erneuert. Aber das ist nicht nur in Uliahn so, in allen Malzen Siedlungen sieht man adrette, weiße Bauten. Weiß ist für die Malzen rein und Reinheit lieben sie. Das Purwalas kleines Haus eher abbruchreif aussieht, ist schon für sich gesehen ein Makel in den Augen der Malzen. Doch Purwala tut oft das Gegenteil von den anderen.Wie alle Lebewesen sind auch die Leute in Uliahn scheinheilig, immer wieder kaufen sie Hexentränke bei Purwala, würden es aber nie zugeben. Weder würden sie Purwala in der Öffentlichkeit grüssen, noch zugeben, sie überhaupt zu kennen. Die Hexe hingegen verdient so ein wenig Hoggs und wird trotzdem in Ruhe gelassen. Meistens in Ruhe gelassen...Wieder einmal braucht sie neue Kräuter für ihre Tränke, in der Nadne erkennt sie nicht mehr alle Kräuter, dafür sind ihre Augen zu schlecht geworden. Ihr bleibt keine andere Wahl, als am Endan auf die Suche zu gehen. Bereits hat sie zahlreiche Kräuter in ihrer ledernen Umhängetasche, da begegnet sie einer Horde Kindern. 
 Oft übernehmen Kinder das Verhalten der Erwachsenen, das ist in jedem Volk und in jeder Rasse zumeist so. Wenn die Erwachsenen die alte Hexe verspotten dürfen, denken sich die Kinder, warum sollten sie sich nicht auch einen Spaß gönnen?„Kleine Hexe geht Kuhfladen suchen, kleine Hexe badet in Kuhfladen.“Purwala hat sich an den Spott ja gewöhnt, sie kann mit Kindern überhaupt nichts anfangen und ignoriert sie vollständig. Was den Kindern überhaupt nicht gefällt, schließlich wollen sie die Hexe aufziehen und dabei sollte sie sich gewaltig ärgern. Nur dann macht es überhaupt „Spaß“, oder nicht?Zuerst rufen die Kinder lauter, falls die Hexe ihren Spott nicht hören sollte, im Alter sind die Ohren ja nicht mehr so leistungsfähig. Noch immer reagiert Purwala nicht auf den Spott der Kinder. „Die kleine Hexe kann nicht einmal Wasser in einem Kelch verschwinden lassen. Die kleine Hexe ist zu blöd für die Magie!“ Innerlich baut sich Wut in Purwala auf, trotzdem ignoriert sie die Kinder weiter, deren Spott wird mit jeder Edo gemeiner. „Die kleine Hexe badet im Dung. Die kleine Hexe hext sich höchstens einen Bart an, bevor sie einen anderen verflucht.“ „Kleine Hexe, kleine Hexe, kleine Hexe, sie badet im Dung, sie badet im Dung!“ „Kleine Hexe ohne Magie, kleine Hexe ohne Magie, kleine Hexe ohne Magie!“ 
 Der Spott wird unerträglich, dennoch reißt sich Purwala zusammen, sie will den Kleinen keinen Sieg gönnen.Die Kinder dachten, Purwala würde sich gewaltig aufregen und vielleicht hinter ihnen her jagen, aber nichts geschieht, was den Kleinen überhaupt nicht gefällt. Sie wollen die Hexe reizen, so dass sie eine Reaktion zeigt, enttäuscht und ein wenig wütend nimmt eines der Kinder einen Stein, den wirft es gegen Purwala! Trotz ihres Alters kann Purwala ausweichen, dabei verliert sie ihren Halt und fällt um. Zuerst sind die Kinder enttäuscht, denn der Stein hat die Hexe nicht getroffen, doch dann sehen sie worin Purwala liegt und beginnen grausam zu lachen.„Die kleine Hexe badet im Kuhdung!“Mit ihrem runzligen Gesicht fiel Purwala direkt in einen Kuhfladen, ihre Kräuter fielen ebenfalls aus der Tasche und landeten auch in einem Fladen.„Ihr dummen Kröten, wartet bis ich euch kriege!“Die Hexe versucht aufzustehen und den Kindern hinter her zu jagen, was aber altersbedingt kaum gelingt. Bis sie aufgestanden ist, haben sie die Kinder umzingelt und spotten weiter.„Die kleine Hexe badet im Dung!“ Wutentbrannt versucht sie die Kinder zu fassen, ihre alten Knochen und Hände erwischen nicht eines. Sie schlägt stets ins Leere, was die Kinder noch mehr belustigt. 
 Nach einer Weile vergeht den Kindern der Spaß, es wird ihnen schlichtweg zu langweilig, also wird etwas interessanteres gesucht. Alleine bleibt Purwala zurück, auf ihrem runzligen Gesicht klebt immer noch der Dung von einer Lisus Kuh, ihre gesammelten Kräuter sind wertlos, weil sie mit Dung vermischt sind.So wütend war Purwala noch nie, die Wut frisst sich in ihren Kopf, sie hegt nur noch Rachegedanken, auch wenn es Kinder waren, sie sieht keinen Unterschied zum Spott der Kinder und den von Erwachsenen. In ihrem Haus wischt sie sich den Dung vom Gesicht, dazu nimmt sie kein Wasser, sondern nur ein Tuch.„Sie werden mich kennen lernen!“In einer Kiste liegen zahlreiche Violen, alle gefüllt mit Hexentränken, zum Teil sehen sie völlig gleich aus. Selbst Purwala hat manchmal Mühe sie auseinander zu halten. Sie sucht sich eine Viole und hält ihn an ein Kerzenlicht.„Das muss der Trank sein! Mit diesem Trank wird die Milch der Lisus gleich beim Melken ranzig.“In der gleichen Nadne schleicht sie sich auf die Weiden, überall verteilt sie den Trank auf dem saftigen Gras, das die Lisus fressen.Nach einigen Haden sitzt Purwala wieder fröhlich in ihrem schäbigen Haus. Sie freut sich frenetisch, denn nun können die Bauern keine Milch mehr melken. 
 Sie wird gleich sauer aus den Eutern kommen, sobald die Kühe das vergiftete Gras gefressen haben.Die frühen Strahlen der Mutter Sonne wärmen die bunten Kühe, die gemütlich das saftige Gras fressen. Wie üblich werden die Kühe immer wieder gemolken, die Kinder brauchen schließlich Milch um den Endan kraftvoll zu begehen. Die Milch fließt wie sonst auch aus den Eutern, sie riecht gut und ist nicht schlecht! Enttäuscht blickt Purwala aus dem verrammelten Fenster, sie muss feststellen, das die Bauern ihre Milch normal melken können. Alle bringen ihre Eimer normal nach Hause und nehmen ihre morgendliche Mahlzeit ein.Doch plötzlich erklingen Schreie im Dorf, immer mehr Schreie sind aus den adretten Häusern in Uliahn zu hören. Väter tragen ihre toten Kinder aus den Hütten, Mütter umklammern die Väter und schreien ihr Leid in die Welt. Alle Kinder die an diesem Morgen Milch tranken sind nun tot!Purwala hat wohl die falsche Viole erwischt, sie erschrickt über sich selbst, so weit wollte sie nicht gehen.Rasch wird den Bauernfamilien klar, was passiert sein mag, denn kein Erwachsener ist nach dem Genuss der Milch etwas passiert. Nur Kinder sind gestorben!Es muss das Werk der Hexe gewesen sein! Auf dem Dorfplatz versammeln sich alle Familien aus Uliahn, in den Händen halten sie Fackeln und Waffen.„Tötet die kleine Hexe!“ 
 Eine solche Masse kann Purwala, mit ihren bescheidenen Kräften, nicht aufhalten, bereits sind Malzenbauern und ihre Frauen an der Hütte von Purwala angelangt. Niemand will einfach so reingehen, denn es könnte ja sein, das die kleine Hexe doch über genügend Magie verfügt, um jemanden zu verhexen!Einer fängt an, dann werden immer mehr Fackeln an die Hütte geworfen, die sofort Feuer fängt.Panisch versucht Purwala eine Möglichkeit zur Flucht zu finden. Sie wühlt ihre Violen durch, nimmt so viele wie möglich in ihre lederne Umhängetasche. Das Feuer frisst sich durch die Wände, noch nie war es in der Hütte so hell, seit Purwala darin wohnt. Es knistert und knackt, von draußen dringen die Rufe der Bewohner zu ihr.„Verbrennt sie, verbrennt sie!“Endlich hat Purwala die richtige Viole gefunden, und falls es doch nicht die Richtige ist? Ihr Alter spielt ihr manchmal einen Streich, jedoch hat sie keine andere Wahl, sie muss es versuchen. In einem Schluck leert sie die Viole in ihren Mund und lässt den Trank ihre Kehle hinunter gleiten.„Süden!“Der Trank funktioniert, sie hat einen Itineri Trank getrunken, der sie weg von Uliahn teleportiert.Von einem Moment zum anderen steht sie im Süden, nahe der Klippenlandschaft Laptra. 
 Laptra liegt direkt am Meer, einst waren die Klippen sehr hoch und steil, bis die Haspyn sich dort ansiedelten. Die Haspyn lieben die Wärme, sie feilten den Felsen, bis es zahlreiche, glatte Plattformen ergab. In das Felseninnere bauten sie runde Höhlen, in die sie sich in der Nadne zurück ziehen. Die Felsenhöhlen werden am Endan aufgeheizt und sind in der Nadne noch genügend warm.Die Haspyn sind eine besondere Spezies, es sind Zwitter, sie befruchten sich stets selbst. Sie kennen keinen Sex, aber auch Gefühle sind ihnen eher fremd.Sie sind fast immer schlank, ihre Oberkörper gleichen denen von menschlichen Frauen, ihre Brüste sind immer sehr flach. Haspyn mit größeren Brüsten werden verspottet, weil sie nicht dem Schönheitsideal entsprechen.Der Unterkörper gleicht einer Schlange, sie sind sehr muskulös, dennoch kommen sie am Boden nur langsam, kriechend voran, dafür sind sie äußerst beweglich.Auf dem Rücken haben sie sehr lange und breite Flügel, mit denen sie schnell und meisterhaft fliegen können.Ihre Köpfe sind androgyn, auf der Stirn sind acht bis zehn kleine Hörner in einer Reihe angebracht. Desto weniger Hörner, desto größer werden die einzelnen Hörner. Ihre Ohren sind spitz, auf dem Kopf wachsen hellbläulich, weiße Haare, die meistens sehr lang getragen werden. Sie haben Reißzähne, die oberen Eckzähne sind immer ein wenig länger, bei einigen lugen sie aus dem Mund. 
 Ihre Augenfarben variieren zwischen grün und bläulichen Tönen. Sie sehen sehr gut in die Weite und hören ebenfalls ziemlich gut.Sie lieben die Wärme und könnten den ganzen Endan auf einem heißen Stein verbringen. Ihre Oberkörperhaut ist beige bis hellbläulich, während ihr Schlangenunterkörper dunkelblau bis schwarz ist. Ihre Flügel sind in den meisten Fällen von dunkler Farbtönung.Die Haspyn sind nicht unbedingt eine gesellige Rasse, Fremden können sie mit Misstrauen begegnen.Purwala ist nahe den Klippen, sie sieht die exotischen Geschöpfe, wie sie sich sonnen, oder in der Luft nach Beute, Vögel, jagen. Die Haspyn sind auch nicht abgeneigt einen guten Happen Fisch zu verspeisen. Dazu fliegen sie über dem Meer, wenn sie einen größeren Fisch unter Wasser erspäht haben, dann stürzen sie sich in die Fluten, um den Fisch überraschend zu greifen. Fast immer fangen sie, bei diesem Manöver, den anvisierten Fisch.Hier im Süden war Purwala noch nie, sie hat schon das große Meer gesehen, aber nicht Laptra. Fast schon verzückt sieht sie den Haspyn zu, denn sie sind so viel anders als andere Spezies. Bis jetzt wurde sie von diesen Wesen nicht entdeckt, sie kann von oben die Klippen beobachten, auf denen sich zahlreiche Haspyn sonnen. 
 Auf einer größeren Plattform, die ein Ausläufer von einem gigantischen, runden Loch ist, sieht sie ein rötliches Wesen, das ganz eindeutig nicht zu den Haspyn gehört. Die große Plattform und das gigantische Loch gehören zum Palast des Kalor!Ein Kalor herrscht über die Haspyn, sein Palast wird Kathdra genannt. Es ist die größte Rundhöhle und gleicht im Innern einer menschlichen Kathedrale.Zu gerne würde sie hören, was das rötliche Wesen zu den Haspyn sagt. Doch ihr Alter lässt sie auch nicht mehr gut hören, dazu zischt die Brandung an den Stein, was noch mehr Lärm verursacht. Auch ein jüngeres Wesen hätte Schwierigkeiten, aus dieser Entfernung dem Gespräch zuzuhören.Ein erhabener Kalor steht gegenüber einem rötlichen Wesen, angeregt unterhalten sie sich, derweil wird das rötliche Wesen, mit seinen Hufen statt Füssen, von weiteren Haspyn umzingelt.„Ich bin Satanas, euer aller Wunsch nach mehr Wärme hat mich her gelockt. Ich könnte euch den Wunsch erfüllen.“„Ich bin Agaue Kalor der Haspyn, was willst du von uns, rotes Wesen?“Satanas lächelt verschmitzt, dabei streicht er über seine Hörner.„Ich kann dir und deinem Volk euren größten Wunsch erfüllen. Wäre das nicht ein guter Schmeal?“Ein Haspyn zeigt selten Gefühle oder äußere Reize. 
 „Laptra gibt uns genügend Wärme, Mutter Sonne wärmt den Stein und wir wärmen uns am Stein. Unser Glück ist vollkommen.“Das kann und will das rötliche Wesen, Satanas, nicht so ganz glauben.„Dein Volk schreit schon förmlich nach mehr Wärme, großer Kalor. Ähm, große Kalor?“„Was ist der Unterschied? Ich bin Kalor!“ Ein wenig macht sich Satanas lustig über die fast geschlechtslosen Wesen, aber auch nur weil er sie nicht verstehen kann. „Mann, Frau? Unterschied?“Satanas kann es nicht lassen, er muss noch mehr herumjuxen.„Du bist ein, eine?“„Kalor der Haspyn! Mein Name ist Agaue.“ Der Herr der Wünsche schüttelt seinen Kopf und kratzt sich leicht darauf.„Ich geb’s auf, diese Zwitter und ihr Geschlecht.“Kalor Agaue kriecht näher an das für ihn fremde Wesen heran, mit seiner spitzen Nase riecht er an ihm. Kalor ist nicht nur erhaben, es scheint, als wisse Kalor über Satanas bescheid.„Haspyn sind Haspyn, wir benötigen kein Geschlecht!“„Wenn ihr Sex kennen würdet, wüstet ihr, was ihr verpasst habt!“Kalor kriecht noch näher an Satanas heran. „Wärme ist wichtiger als euer Sex, ohne Wärme frieren wir, ohne Wärme können wir uns kaum bewegen. Wärme ist Leben, Kälte ist der Tod.“ 
 „Dann sind wir wieder beim Thema, ich könnte euch allen den Wunsch erfüllen, ihr hättet nie wieder kalt!“Mit seinen blauen Augen blickt Kalor tief in die rötlich, gelben Augen von Satanas. „Tatsächlich, du würdest uns diesen Wunsch erfüllen, ich sehe es in deinen Gedanken...“Erschreckt weicht Satanas zurück, mit dem hat er nicht gerechnet.„Dein Volk kann Gedanken lesen?“„Deine schon, sie sind einfach und leicht zu lesen, es gibt andere Völker, die verstehen es ihre Gedanken zu verschleiern. Aber deine...“Verunsichert hampelt Satanas herum, das Lachen ist ihm vergangen.„Du hast meine Gedanken gelesen?“Würde ein Haspyn Freude zeigen oder auch nur ein wenig lächeln, dann wäre es wohl in diesem Moment soweit.„Du willst uns Wärme schenken, doch dein erfüllter Wunsch hat einen ganz besonderen Haken, unsere Körper würden zu Lava werden.“Satanas schluckt tief, mit dem hat er überhaupt nicht gerechnet.„Oh, du bist gut. Ich nehme an, einen solchen Wunsch würde dein Volk nicht schätzen?“Kalor beginnt mit seiner Schwanzrassel zu schütteln, ein klapperndes Geräusch entsteht.„Lavakörper? Wir würden leben, aber zu welchem Preis? Du hast Glück, das wir kaum Gefühle kennen. 
 Ich lasse dich in Frieden ziehen, aber betrete nie wieder unser Land Laptra! Ich sehe deine Schwächen, Satanas von den Deemhan, du darfst niemanden mit deinen eigenen Händen töten. Nur Wünsche erfüllen, welch armseliges Leben.“Satanas legt seine linke Hand auf Herzhöhe.„Ich gehe dann lieber wieder.“Kalor sieht zu den Wachen, gibt mit seiner Rassel Signal, das sie den unerwünschten Gast verscheuchen sollen. Doch als Kalor Agaue wieder hin sieht, ist Satanas bereits verschwunden. Für Kalor Agaue ist das Thema erledigt, Kalor glaubt nicht, das Satanas noch einmal Laptra betritt.Purwala hat gebannt den Wesen auf der mächtigen Plattform zugesehen, sie kann sich zwar keinen Reim darauf machen, was die beiden Wesen miteinander sprachen, aber es war imposant anzusehen. Während sie abgelenkt ist, wird sie von Haspyn Wachen entdeckt.„Fremdes Wesen, was willst du in Laptra?“ Die Wachen tragen Pfeilbögen und ihre eleganten, gewundenen Dreizackspeere, die sie Dory nennen.Purwala verneigt sich, sie will keinen Ärger mit diesen fliegenden Wesen. Sie ist regelrecht umzingelt, einige sind an sie heran gekrochen, andere fliegen über ihr und halten ihre Pfeilbögen gespannt.„Ich suche Zuflucht...“Die Haspyn sehen sie eindringlich an, dann nicken sie sich gegenseitig zu. 
 „Du hast in deinem Land getötet...schlimmer noch du hast die Paidas getötet...“„Nein, ich habe keine Paidas getötet, das stimmt nicht!“Eine Haspyn hält ihr den Speer vor das Gesicht, die Zacken kitzeln beinahe ihre runzlige Haut.„Du hast keine Paidas getötet? Paidas heißen bei uns die Kleinsten...Kinder!“ Sie reißt ihre alten, dunkelbraunen Augen auf.„Gedankenleser? Ihr seht meine Gedanken?“ „Geh, Hexe, Laptra ist kein Ort für dich!“ Nur kurz denkt Purwala an ihre Ledertasche und den Violen darin. Aber auch das lesen die Haspyn!Das Haspyn mit dem Speer holt aus und will den Kopf der Hexe aufspießen.Purwala kramt kurz in ihrer Ledertasche, greift sich eine Viole und hofft, das darin der Giftgas Zauber ist. Rasch, so rasch es ihre Glieder ermöglichen, wirft sie die Viole hin. Doch anstatt Gas zu verstäuben, entsteht eine laute Explosion, eine Feuerwand entsteht von der die Haspyn zurückweichen. Das lässt Purwala Zeit genug, um zu fliehen. Zum Glück wurde kein Haspyn verletzt, ansonsten hätten die fliegenden Wesen sie wohl verfolgt.Lange lodert das magische Feuer, es verbrennt zwar nichts, solange nichts hinein kommt, dennoch brennt es unglaublich stark und fest. Fast eine Had lange brennt das Feuer, bis die Magie im Trank erlischt. 
 Gehetzt flieht die Schwarzmagiehexe Richtung Norden, sie weiß nicht mehr weiter, kann kaum noch einen Gedanken fassen und wünscht sich sehnlich einen Zufluchtsort für dunkle, magische Wesen. Ihr Wunsch ist zwar stark, jedoch wäre Satanas nicht gerade in der Nähe gewesen, hätte er ihn nicht gehört. Zu wenig Magie fließt durch Purwala.Völlig außer Atem fällt die alte Hexe auf die Knie und kriecht weiter, sie will den Haspyn entkommen, doch die jagen sie schon lange nicht mehr. Der Feuertrank hat sie aufgehalten, solange die Hexe nicht zurück kommt, ist sie nicht mehr Interessant.Ein wenig blickt Purwala nach oben, während sie vorwärts kriecht, sie sieht zwei Hufe, die neben ihr stehen. Überrascht und geschockt dreht sie sich auf den Rücken und verzieht kurz ihr Gesicht, denn ihre Knochen schmerzen und die Drehung tat ziemlich weh.„Das, das rötliche Wesen auf dieser Plattform!?“Satanas hält ihr seine Hand mit den langen Krallen hin, doch sie will von alleine aufstehen, sie traut dem Wesen nicht ganz. Der Herr der Wünsche lächelt verschmitzt. „So misstrauisch? Du kannst mir übrigens auch Satanas sagen. Ich bin der Herr der Wünsche!“Den letzten Satz sagte er extra laut und mit einem Ausdruck, als würde er etwas anpreisen wollen. Ein wenig weicht Purwala ängstlich zurück, sie hat zwar ihre Violen, die sie jedoch nicht wirklich hervorragend schützen. 
 „Herr der Wünsche?“„Ja, meine liebe Dame. Menschen sind doch viel angenehmere Wesen, um Handel zu treiben. Du hast einen Wunsch und ich erfülle ihn dir.“„Wunsch?“„Dein Wunsch ist stark, ich spüre ihn, na ja, ein wenig. Du wünscht dir einen sicheren Ort für dunkle, magische Wesen.“ Sie beginnt zu strahlen.„Ja, ja, genau...“Fragend blickt er sie an.„Und was möchtest du denn dort?“Sofort versiegt ihr Strahlen und ihre gehässige Faltengrimmasse kommt wieder zum Vorschein.„Ich bin eine Schwarzhexe!“„Na, wenn du es sagst, viel Magie fließt nicht durch dich hindurch und die paar magischen Tränke in deinem Beutel jagen niemandem Angst ein.“Sie versucht sich in ein besseres Licht zu rücken und beginnt zu prahlen.„Die Kinder eines ganzen Dorfes habe ich mit nur einem magischen Trank getötet! Nicht jede Schwarzhexe könnte das von sich behaupten!“„Wahrlich, wahrlich eine schändliche, dunkle Tat. Nun, du hast einen Wunsch, ich würde ihn dir gerne erfüllen.“Sie versucht ihren gebückten Rücken etwas gerade zu richten, damit sie Satanas besser sieht.„Und was soll mich das kosten?“„Ich nehme doch kein Hoggs, ich will dunklen Wesen, solch mächtigen, dunklen Wesen wie dir einfach nur helfen.“ 
 „Warum haben dich die fliegenden Wesen weggejagt?“Satanas wackelt mit seinem Zeigefinger. „Nein, nein, so war das nicht. Ich sah, das diese Haspyn einfach zu wenig dunkel waren. Sie verdienten keinen erfüllten Wunsch. Schließlich erfülle ich nur solch ehrhaften, dunkeln Wesen einen Wunsch.“ „Wirklich? Du bist einer von uns?“Satanas streckt eine Faust in die Luft. „Schwarzmagie vor!“Innerlich lacht er Purwala aus, ein solch naives Wesen hatte er schon länger nicht mehr vor sich. Sie aber meint, endlich das Glückslos gezogen zu haben.„Du kannst mir den Wunsch von einem sicheren Versteck erfüllen?“„Sicher, sprich ihn aus, oh große Schwarzhexe, und du stehst darin!“Kurz denkt Purwala nach, ob es richtig sei, diesen Wunsch vor Satanas zu äußern, aber sie sieht keine andere Möglichkeit, einen sicheren Unterschlupf auf Dauer zu finden.„Ich wünsche mir ein sicheres Versteck für dunkle, magische Wesen! Sie sollen sicher die Sterne betrachten können.“Tänzelnd macht Satanas eine Drehung im Stand.„Dein Wunsch sei erfüllt.“Im nächsten Augenblick steht Purwala in einer geräumigen Höhle, an deren Decke Punkte aufleuchten, die wie Sterne aussehen.Es ist ein kalter, dunkler, feuchter Ort, an dem sich zwar leben lässt, jedoch nicht um Freude zu empfinden. 
 „Ist aber sehr kalt für meine Knochen.“ Satanas hält seine Hände mit der Innenfläche nach oben.„Du wolltest ein sicheres Versteck, von Wärme hast du nichts erwähnt und sieh.“Er deutet auf die Decke.„Ein Sternenhimmel leuchtet herab, ganz nach deinem Wunsch!“Viel Auswahlmöglichkeiten hat Purwala nicht, klar das Satanas wusste, das Kälte für die alten Knochen von Purwala Gift ist. Wenn sie leidet, nährt sich Satanas! „Wo sind wir hier?“„In Hemar, oder besser unter Hemar in einer gigantischen Höhle. Hierher kommt niemand, wenn er nicht muss. Die Magie lässt nur dunkle Wesen hinein, ganz wie du es gewünscht hast. Vielleicht werde ich dir auch das eine oder andere dunkle Wesen her schicken.“„Ich bin die uneingeschränkte Herrscherin?“Er blickt sich kurz um, kein anderes Wesen lebt in dieser kalten Höhle. „Scheinbar...“„Dann nenne ich mein Versteck Zwomes Lork!“Ein wenig blickt Satanas abwertend zur Hexe.„Schwarze Ort auf Magiesprache? Hm, fantasievoll...“Das mit fantasievoll hat er natürlich ironisch gemeint, doch sie fühlt sich geschmeichelt.„Hier wird mein Königreich entstehen, alle werden sie mir gehorchen, ansonsten müssen sie wieder gehen!“ 
 Solche Phrasen langweilen Satanas nur noch, er hat den Wunsch erfüllt und nährt sich bereits daran, mehr interessiert ihn nicht mehr.„Na gut, man sieht sich...hm, wohl eher nicht mehr.“Die Lichter an der Decke erhellen die Höhle nur schlecht, so sieht sie Satanas kaum verschwinden, er ist einfach weg. Alleine bleibt Purwala in ihrem neuen „Königreich“ zurück, erst jetzt bemerkt sie, wie einsam die Höhle ist. Kein Lebewesen ist hier zu finden, nach längerer Suche findet sie einen Ausgang, der hoch in den kalten Schnee von Hemar führt. Viele Tränke kann sie nicht mehr brauen, denn im Schnee wachsen kaum Kräuter. Sie hat zwar noch einen oder zwei Reisetränke bei sich, die muss sie aber zuerst in ihrer Ledertasche finden... 
 
 Diese Kurzgeschichte dürfen wir mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen. Vielen Dank  Stefan Daniel Pfund . 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-10-04T14:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Chur im frühen Mittelalter | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/chur-im-fruehen-mittelalter-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/chur-im-fruehen-mittelalter-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Eine Randregion des fränkischen Grossreichs beschreitet eigene Wege. Ein Zeugnis dieser autonomen Entwicklung ist uns durch eine Sammlung von Rechtstexten, den sogenannten Capitula Remedii erhalten geblieben. Erlassen vom damaligen Oberhaupt Churrätiens, Bischof Remedius, rege...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Eine Randregion des fränkischen Grossreichs beschreitet eigene Wege 
 Wenn wir von unserem heutigen Standpunkt aus auf das Mittelalter (ca. 500-1500 n. Chr.) zurückblicken, erscheint uns dieses wenig einladend. Wir führen uns dann vor allem die grossen Pestausbrüche, die prekären hygienischen Zustände und die rechtliche Unsicherheit, der sich die damaligen Menschen ausgesetzt sahen, vor Augen. Es wäre gelogen, zu behaupten, die eben erwähnte Charakterisierung des „dunklen Zeitalters“ sei gänzlich falsch. Allerdings darf dabei nicht unerwähnt bleiben, dass es durchaus Gebiete und Orte gab, in denen zumindest zeitweise andere Verhältnisse herrschten. 
 Ein Beispiel für eine solche Region, die nicht dem prototypischen Bild des verwahrlosten Mittelalters ohne Recht und Ordnung entspricht, stellt das frühmittelalterliche Churrätien des beginnenden 9. Jahrhunderts dar. Als ursprünglich römische Provinz gehörte die Gegend zu dieser Zeit zum fränkischen Grossreich. &amp;nbsp;Da Churrätien aber relativ dezentral gelegen war, blieb es von den fränkischen Machthabern weitestgehend unbehelligt. Dies führte dazu, dass sich Churrätien über eine Zeit von fast 200 Jahren vergleichbar eigenständig entwickeln konnte. 
 &amp;nbsp; 
 Capitula Remedii - Ein Rechtssystem seiner Zeit voraus 
 Ein Zeugnis dieser autonomen Entwicklung ist uns durch eine Sammlung von Rechtstexten, den sogenannten  „Capitula Remedii“  erhalten geblieben. Erlassen vom damaligen Oberhaupt Churrätiens, Bischof Remedius (790/91-806 o. 820.), regeln sie rechtliche Streitfragen und ermöglichen uns dadurch einen Einblick in die damalige Gesellschaft. Durch die knapp 12 Kapitel wird nicht nur fassbar, wie sich die Bevölkerung des heutigen Chur’s zusammensetzte, sondern ebenso wie mit Randgruppen verfahren wurde, die Sicherheit der Menschen gewährleistet und Rechtssicherheit geboten wurde. Insofern sind die  „Capitula Remedii“  aus vielen Gründen einzigartig; sie bestreiten im Vergleich zu anderen Gesetzgebungen ihrer Zeit eigene Wege. Sie zeigen uns eine für das Mittelalter vergleichsweise vielschichtige Gesellschaft, in welcher nicht nur der Stand (frei/halbfrei/unfrei), der Status (reich/arm) oder das Geschlecht (weiblich/männlich), sondern ausserdem die Funktion (Amt/Tätigkeit), welche eine Person in der Gemeinde ausübte, über die Bedeutung derselben entschied. Sie zeigen überdies eine stark kirchlich geprägte Gesellschaft, deren Amtsträger sich um Randgruppen und wirtschaftlich Schwächere kümmerten und dafür sorgten, dass letzteren rechtliches Gehör geschenkt wurde. Sie zeichnen ausserdem ein Rechtssystem, das für seine Zeit enorm fortschrittlich war. 
 Denn die  „Capitula Remedii“  beziehen nicht nur Tathintergründe mit in die Verurteilung eines Delinquenten ein, sondern bestehen auf eine vorangehende Ermittlung der Richter. Das heisst, dass angeklagte Personen nicht einfach verurteilt werden konnten. Vielmehr musste zunächst nachgewiesen werden, dass sie das ihnen vorgeworfene Verbrechen auch begangen hatten. Und selbst dann, musste zunächst geklärt werden, inwieweit dem Täter Schuld zukam. Zu diesem Zwecke hatten die Richter zu prüfen, ob der Täter bei vollem Bewusstsein handelte oder ob es Umstände gab, die seine Schuld bis zu einem gewissen Grad minderten. Kam es infolgedessen zu einer Verurteilung, aufgrund welcher sich der Täter benachteiligt oder von den Amtsträgern übergangen fühlte, konnte er sich in einem letzten Schritt an die nächsthöhere Instanz, den Bischof, wenden. Remedius fiel es dann als kirchlichem und weltlichem Oberhaupt zu, den Fall erneut zu prüfen, darauf aufbauend eine Entscheidung zu treffen und dafür zu sorgen, dass seine Amtsträger nicht einfach willkürlich richteten. Damit beinhalten die  „Capitula Remedii“  eine für die damalige Zeit hochkomplexe und differenzierte Form der Rechtsprechung, die sich in dieser Form in kaum einem anderen Rechtstext des frühen Mittelalters wiederfinden lässt. Auch die Aufforderung an die kirchlichen Amtsträger, die Gesetze regelmässig vorzulesen und zu erklären, ist ein Alleinstellungsmerkmal der churrätischen Gesellschaft. Daran lässt sich erkennen, dass es Remedius wichtig gewesen sein muss, dass alle seine Untertanen um ihr Recht wussten. 
 Inwieweit die  „Capitula Remedii“  nun tatsächlich in der Praxis angewendet wurden, vermögen wir aus heutiger Sicht nicht zu beurteilen. Was wir aber mit Bestimmtheit sagen dürfen ist, dass die  „Capitula Remedii“  eine relativ fortschrittliche mittelalterliche Gesellschaft beleuchten. Dies ist indes besonders spannend, bezieht man den Umstand mit ein, dass zur damaligen Zeit keine Trennung zwischen weltlicher und kirchlicher Gewalt bestand und Bischof Remedius in seiner Funktion als oberster Herrscher von niemandem in Zweifel gezogen werden konnte. 
 Eine solche Kulmination von Macht, verkörpert in einer einzigen Person, würden wir heute mit der Einbusse von Rechten und Freiheiten gleichsetzen. Damals stellte sie die Grundlage für das genaue Gegenteil – nämlich ein Mehr an Rechtssicherheit – dar. 
 Leider wurde diese Errungenschaft schon kurze Zeit später wieder zerschlagen. Nach dem Tod von Remedius trennte Karl der Grosse die weltliche von der kirchlichen Gewalt, nahm der churrätischen Kirche ein Grossteil ihrer Besitztümer und führte Grafen als weltliche Amtsträger ein. Damit versanken die  „Capitula Remedii“  in zunehmender Bedeutungslosigkeit. 
 
 Diesen Text dürfen wir mit freundlicher Genehmigung der Autorin veröffentlichen. Vielen Dank  Lizziesleseecke . 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-09-03T20:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Vikings - Die Serie | Teil 1</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/vikings-die-serie-teil-1</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/vikings-die-serie-teil-1"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Bei Vikings handelt es sich um eine kanadisch-irische Fernsehserie. Die Story spielt um den legendären Wikinger Ragnar Lothbrok, seine Schildmaid Lagartha und ihre Söhne.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Hail Vikings! 
 Wir wollen gleich 2 Dinge vorwegnehmen: 
 
 Wir beleuchten hier Teile der  TV-Serie Vikings . Die Serie mischt historische Fakten und Ereignisse mit erfundenen Elementen. Weder dieser Blogeintrag noch die Serie, erheben Anspruch auf historische Korrektheit. 
 Um diesen Blogeintrag noch mehr geniessen zu können, hört Euch den Soundtrack im untenstehenden Video an :-) 
 
    
 &amp;nbsp; 
 Vikings Serie 
 Bei Vikings handelt es sich um eine kanadisch-irische Fernsehserie. Die Story spielt um den legendären Wikinger Ragnar Lothbrok, seine Schildmaid Lagartha und ihre Söhne. Die Serie umfasst sechs Staffeln und wurde zwischen 2013 und 2019 ausgestrahlt. In der sechsten Staffel führt die Hauptdarstellerin  Katheryn Winnick  erstmals Regie. 
 &amp;nbsp; 
 Vikings Soundtrack 
 Der kanadische Komponist Trevor Morris komponierte den Soundtrack der Serie. Im Intro ist jeweils ein Ausschnitt aus dem Stück &quot;If I had a heart&quot;, der schwedischen Künstlerin  Karin Dreijer Andersson , zu hören. Im Soundtrack sind zudem einige Elemente der norwegischen Neo-Folk-Band  Wardruna , eingearbeitet. 
    
 &amp;nbsp; 
 Die Handlung 
 Alles beginnt im frühmittelalterlichen Skandinavien, zu beginn der Wikingerzeit. Die Serie erzählt von den ersten Wikingerfahrten nach Westen. Den Plünderungen in England, so zum Beispiel des Klosters&amp;nbsp;Lindisfarne im Jahre 793 n.Chr. Den folgenden Auseinandersetzungen mit den Königreichen Englands, sowie politischen Ränkespielen unter den Wikinger Clans. Thematisiert werden ebenfalls die ersten Begegnungen der Wikinger mit dem Christentum und in späteren Staffeln, die Auswirkungen der Christianisierung Skandinaviens. 
 Was uns besonders gefällt ist die Tatsache, dass die Serie auch die Kultur, Sitten und Bräuche der Wikinger aufzeigt. Auch wenn diese dem einen oder anderen Betrachter, aus der heutigen Perspektive, barbarisch erscheinen mögen. 
 &amp;nbsp; 
 Die Charaktere 
 Der Hauptcharakter der Serie ist der Wikinger Ragnar Lothbrok. Seine Figur ist an die Heldenfigur Ragnar Lodbrok angelehnt, die in nordischen Sagas vorkommt. Ragnar wird als Wikinger und König Dänemarks beschrieben, der im 9. Jahrhundert gelebt haben soll. In der Wissenschaft ist die Existenz Ragners, jedoch umstritten. 
 Die erste Frau von Ragnar ist die Schildmaid Lagertha.&amp;nbsp; Als Vorbild diente die Kriegerin Lathgertha aus den  Gesta Danorum des Saxo Grammaticus . 
 Ragnar ist der Vater von Björn, Sigurd, Hálfdan, Ivar und Ubba Ragnarsson. Ivar Ragnarsson war Anführer der Wikinger und war unter anderem an der Eroberung von Danelag beteiligt. Man nannte ihn auch Ivar der Knochenlose. 
 Neben Ragnar und Lagertha spielen einige weitere Krieger eine Rolle. Da wäre zum Beispiel Rollo, der Bruder von Ragnar. Oder der etwas exzentrische Schiffbauer, Floki. 
   
 &amp;nbsp; 
 Historische Hintergründe 
 Michael Hirst, der Erfinder der Serie sagte einst: Ich musste mir besondere Freiheiten für Vikings erlauben weil niemand genau weiss, was im Finsteren Mittelalter passiert ist. Wir wollen, dass sich die Leute das anschauen. Eine historische Nacherzählung würde ein paar hundert, vielleicht ein paar tausend Menschen erreichen. Wir wollen aber Millionen erreichen. 
 Historiker kritisieren von den Freiheiten Hirst&#039;s insbesondere die Kleidung und die Waffen der Serie. Diese entsprächen nicht den Lebensumständen und würden auf andere Epochen verweisen. Auch die Tatsache, dass Frauen mit auf Raubzüge gingen, ist historisch nicht belegt. Zu guter letzt würde die Serie historische Ereignisse in einem zu kurzen Zeitraum darstellen. 
 Als historisch korrekter werden die dargestellten Heere und deren Kampfweise bezeichnet. So waren die Kampftruppen zur Zeit der Wikinger tatsächlich eher kleine Verbände. Auch der Schildwall, kann historisch belegt werden. 
 
 Ich musste mir besondere Freiheiten für Vikings erlauben weil niemand genau weiss, was im Finsteren Mittelalter passiert ist. Wir wollen, dass sich die Leute das anschauen. Eine historische Nacherzählung würde ein paar hundert, vielleicht ein paar tausend Menschen erreichen. Wir wollen aber Millionen erreichen. 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-07-01T01:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ägyptisches Khopesh - Schwert der Könige | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/aegyptisches-khopesh-schwert-der-koenige-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/aegyptisches-khopesh-schwert-der-koenige-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ägypten zur Bronzezeit, ca. 1600 Jahre vor Christus. Eine gebogene Sichelwaffe in den Händen tausender ägyptischer Krieger, wird zum Schrecken feindlicher Völker und Armeen. Khopesh, so nannten die Ägypter diese sichelförmige Waffe. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ägypten zur Bronzezeit, ca. 1600 Jahre vor Christus. Eine gebogene Sichelwaffe in den Händen tausender ägyptischer Krieger, wird zum Schrecken feindlicher Völker und Armeen. Khopesh, so nannten die Ägypter diese sichelförmige Waffe.&amp;nbsp;Das wohl charakteristischste Merkmal dieses einhändig geführten Infanterieschwertes, war die gekrümmte, einseitig an der Bogenaussenseite geschliffene Klinge. Dies machte es zu einer wirksamen Nahkampfwaffe mit schauerlicher Hieb- und Schnittleistung. 
 &amp;nbsp; 
 Geschichte des Khopesh 
 Das Khopesh, oder Chepesch, war ein ein gebogenes, sichelförmiges Schwert. Es entwickelte sich aus früheren mesopotamischen Streitäxten mit halbmondförmiger Klinge. Es wird vermutet, dass die Ägypter die Vorläufer dieser Waffe, aus Handel mit fernen Reichen einführten. Frühste Funde eines Vorläufers dieser Waffe, wurden in Gräbern gemacht, die aus der Zeit 2000 v.Chr. stammten. 
   
 Von  Dbachmann ,  CC BY-SA 3.0 ,  Link  
 &amp;nbsp; 
 Einsatz als gefürchtete Waffe 
 Zu Beginn des neuen Ägyptischen Reiches, ca. 1600 Jahre v.Chr., wurde das Khopesh wurde zu einer der beliebtesten Kriegswaffen der Ägypter. Das Krummschwert war in erster Linie als Hiebwaffe konzipiert. Es kam jedoch hin und wieder auch als Stichwaffe zum Einsatz oder konnte verwendet werden, um Gegner zu Fall zu bringen. Auch zur gegnerischen Entwaffnung oder um einem Feind den Schild zu entreissen, wurde das Khopesh eingesetzt. 
 Aufgrund seiner effizienten Bauweise und seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, hatte dieser recht fortschrittliche Einhänder, vermutlich einen grossen Anteil an der lange andauerndern Vorherrschaft der Ägypter. 
 &amp;nbsp; 
 Waffe und Symbol der Könige 
 Auf zahlreichen Ägyptischen Wandmalereien finden sich Darstellungen von Pharaonen mit einem Sicherschwert in der Hand. Es wurden gut erhaltene Exemplare eines Khopesh in Königsgräbern gefunden. So auch in der Gruft des Pharao Tutanchamun, 14. Jh. v. Chr.. Forscher vermuten, das diese Waffe auch zu rituellen und kultigen Anlässen eingesetzt wurde. 
 Dem Khopesh erging es wie vielen Dingen. Es kam um ca. 1300-1200 v. Chr. immer seltener zum Einsatz und wurde nach und nach von geraden Schwertern abgelöst. 
   
 &amp;nbsp; 
 Wettbewerb - Wundervolles Khopesh zu gewinnen 
 Schreibt als Kommentar 1-2 Sätze, warum ihr Euch würdig fühlt, das Schwert der Könige zu tragen.Unter allen Kommentaren bis 28.06.2020, verlosen wir ein ägyptisches Khopesh im Wert von 169.90. Teilnehmen können alle Abenteurer mit Wohnsitz in der Schweiz, die min. 18. Jahre alt sind. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-06-24T16:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Germanen - Barbaren besiegen eine Weltmacht | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/germanen-barbaren-besiegen-eine-weltmacht-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/germanen-barbaren-besiegen-eine-weltmacht-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Rom um das Jahr 9 n. Chr. Eine Weltmacht, die ein Viertel der bekannten Welt umfasst. Es gab nicht vieles, was die Römer fürchteten. Doch ein Volk von Barbaren, dass in dunklen Wäldern jenseits des Rheins lebte, fürchteten sie. Diese Barbaren sollten den Römern eine der bitter...
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Rom um das Jahr 9 n. Chr. Eine Weltmacht, die ein Viertel der bekannten Welt umfasst. Von Nordafrika im Süden über das heutige Syrien im Osten. Von Britannien im Westen bis an den Rhein, erstreckt sich das riesige Reich. Viele Völker und Stämme mussten sich der Supermacht der Antike beugen. Die Kelten, die Ägypter, die Thraker, die Griechen oder die Berber. Sie alle wurden besiegt und in römische Provinzen umgewandelt. Es gab nicht vieles, was die Römer damals fürchteten. Doch ein Volk von Barbaren, dass in dunklen Wäldern jenseits des Rheins lebte, fürchteten sie. Diese Barbaren sollten den Römern eine der bittersten Niederlagen der Geschichte zufügen. 
 &amp;nbsp; 
 Die Germanen, ein Volk von Barbaren 
 Die Germanen waren eigentlich kein gemeinsames Volk. Sie waren ein loser Bund von einzelnen Stämmen, die sich untereinander bekämpften. Die Stämme selber bezeichneten sich nicht als Germanen. Es waren Cherusker, Langobarden oder Hermunduren. Woher der Name Germanen stammt, ist nicht wissenschaftlich belegt. Vermutlich hatten die Römer den Begriff Germani, von den Kelten übernommen. Dies bedeutet soviel wie Nachbar oder Schrei. Vielleicht war schreiender Nachbar aus Sicht der Kelten, gar nicht so unpassend. 
 
 In der Sprache der Kelten bedeutete Germani sinngemäss, schreiender Nachbar. 
 
 &amp;nbsp; 
 Der Blick Roms wendet sich nach Germanien 
 Unter Kaiser Augustus will sich das römische Reich weiter ausdehnen und nimmt die endlosen Wälder Germaniens ins Visier. Wilde Barbaren bewohnen diese Gebiete und stossen immer wieder über den Rhein, in die römischen Provinzen vor. Kaiser Augustus schickt Publius Quinctilius Varus, römischer Senator, Feldherr und Stadthalter Germaniens, los. Mit Varus zieht auch ein römischer Anführer der Hilfstruppen, namens Arminius. Arminius sollte den Lauf der Weltgeschichte verändern und eine Supermacht besiegen. Arminius war kein Römer, er war Cherusker. Varus und Arminius folgen drei römische Legionen. Die siebzehnte, achtzehnte und neunzehnte Legion, knapp 20&#039;000 Mann. 
 
 Arminius sollte den Lauf der Weltgeschichte verändern und eine Supermacht besiegen. Arminius war kein Römer, er war Cherusker. 
 
 &amp;nbsp; 
 Arminius der Cherusker - Verräter und Held der Germanen 
 Die Römer namen den kleinen Jungen Arminius mit nach Rom, der Hauptstadt der antiken Welt. Dort wurde Arminius aufgezogen und ausgebildet. Vielen Jungen germanischer Stämme, unter anderem den Cheruskern, erging es so. Dies sollte ein Zeichen des Wohlwollens gegenüber Rom, signalisieren. Arminius machte sich einen Namen innerhalb der Armee Roms und stieg zum Anführer auf. Im Mannesalter kam er an der Seite von Varus, wieder in seine alte Heimat an die Ufer des Rheins. Ihm missfiel, wie die Römer mit den Germanen umgingen. Der Ruf der Freiheit, welcher in den Germanen sehr stark war, keimte auch in Arminius wieder auf. So schmiedete er einen Plan, um Rom zu verraten. 
 &amp;nbsp; 
 Die Varusschlacht - Untergang von drei Legionen 
 Die Varusschlacht, als eine der bedeutendsten Schlachten und Niederlagen der Römer, war lange Zeit geheimnisumwoben. Der Zeitpunkt konnte aus römischen Schriftstücken auf die zweite Jahreshälfte des Jahres 9. n. Chr., ziemlich exakt belegt werden. Der Ort der Schlacht, war lange Zeit unbekannt. Ende der 1980er Jahre wurden bei archäologischen Ausgrabungen bei Kalkriese Knochen, römische Münzen,  Germanische Waffen und Helme  und viele weitere Fundstücke aus der damaligen Zeit ausgegraben. Seither gilt Kalkriese, nahe des Teutoburger Waldes als wahrscheinlicher Austragungsort der Varusschlacht. Zumindest als ein Teil der Varusschlacht. 
   
 &amp;nbsp; 
 Arminius gelang es unbemerkt von den Römern, die germanischen Stämme der Region zu vereinen. Wie viele Krieger seine Armee umfasste, ist nicht bekannt. Mit Sicherheit waren sie aber den römischen Legionen, deutlich unterlegen. Arminius kannte die Stärken und Schwächen der römischen Legionen. Und er wusste, auf offenem Felde, hatten die Germanen keine Chance. Arminius wusste auch, dass die Römer den dunklen Wald Germaniens und seine Sümpfe, fürchteten. 
 &amp;nbsp; 
 Gegen Herbst dieses Jahres zogen die Römer aus ihrem Sommerlager tief in Germanien, zurück in ihr Winterlager. Dabei mussten die&amp;nbsp; Legionen in einer schmalen Linie hintereinander marschieren. Der ganze Zug der Römer war vermutlich über 10km lang. Arminius täuschte einen Angriff der Germanen auf römische Stellungen vor. Da beging Varus einen seiner zahlreichen Fehler. Er wendete seine Legionen nach Norden durch den dichten Wald, um den Aufstand der Barbaren niederzuschlagen. Dies war die Stunde von Arminius. Seine germanischen Hilfstruppen, die eigentlich die Flanken der Römer schützten sollten, wendeten sie sich gegen sie. Mit markerschütterndem Gebrüll stiessen die leichtbewaffneten Germanen aus den Wäldern immer wieder auf den langgezogenen Wurm an römischen Truppen vor. Die engen Platzverhältnisse, die schwere  Rüstung und Bewaffnung der Römer  sowie das unbekannte Terrain, war ein Nachteil für die Römer. Obwohl die germanischen Krieger weit in der Unterzahl waren, fügten sie den Römern empfindliche Verluste zu. Anschliessend zogen sie sich wieder in das Dunkel des Waldes zurück. 
   
 Nach dem ersten verlustreichen Tag, machte Varus seinen zweiten Fehler. Er liess in dem eilig aufgebauten Palisadenfort, fast seinen ganzen Tross an Hilfsgütern, Wagen und zivilen Begleitern zurück. Die Waren liess er verbrennen. Die Zivilisten wollte er den Äxten und Schwertern der Germanen überlassen. Doch Arminius nahm die Zivilisten Gefangen. Vermutlich weniger aus Mitgefühl, als zum späteren Erpressen der Römer. 
 Der genaue Ablauf der Kriegs-Tage der Varusschlacht, ist nicht bekannt. Die Funde bei Kalkriese, lassen jedoch folgendes vermuten. Am dritten Tag der Schlacht holt Arminius zum finalen Schlag aus. Die Götter scheinen es gut mit den Germanen zu meinen. Ein schlimmer Sturm zieht auf. Arminius zwingt die Römer in eine Enge zwischen den Kalkrieser Hügeln und Moorlandschaften. Wiederum sind die Römer gezwungen, in einer schmalen Linie zu marschieren. Immer wieder attackieren die Germanen die langen Linien der Römer. Auch hier werden die schweren  Rüstungen der Römer  zu ihrem Verderben. Dazu kommt, dass der tobende Sturm und der Regen, den Untergrund in einen sumpfigen Morast verwandeln. Die leichten und wendigen Germanen, lassen den schwer gepanzerten Römern keine Chance. Überlieferungen berichten, dass die Germanen keinen einzigen Legionär am Leben liessen. Varus selbst, beging aufgrund seiner Schmach, Selbstmord. 
   
 &amp;nbsp; 
 Auswirkungen der Varusschlacht 
 Die Kunde der Niederlage erreichte samt dem abgeschlagenen Kopf des Varus, Rom. Kaiser Augustus soll angesichts der Niederlage ausgerufen haben: 
 
 Quintili Vare, legiones redde! - Quinctilius Varus, gib die Legionen zurück! 
 
 Die Germanen versuchten nach dem Sieg über die römischen Legionen, einen Vorstoss nach Westen. Dieser scheiterte jedoch einerseits aufgrund mangelnder Unterstützung, z.B. vom Stamm der Markomannen. Auf der anderen Seite keimte der Urinstinkt der Freiheit wiederum in den Germanen auf. Die Tatsache sich einem König zu unterwerfen, missfiel ihnen. Ungefähr im Jahr 21. n. Chr. wurde Arminius von seiner eigenen Familie ermordet. 
 Die Römer ihrerseits gaben ihre Versuche, Germanien zu erobern, noch nicht auf. Bis ins Jahr 16 n. Chr. stiessen die Römer immer wieder über den Rhein nach Germanien vor. Immer wieder kam es zu verlustreichen Schlachten auf beiden Seiten. Schlussendlich gaben die Römer die Eroberung Germaniens auf. Die Verluste und Kosten, waren einfach zu hoch. So festigten die Römer ihre Landesgrenzen mit Kastellen entlang des Rheins. Fortan bis ans Ende des römischen Weltreichs, sollte diese Grenze nach Germanien, auch die Grenze Roms sein. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-05-22T16:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Pentagramm - Symbol der Satanisten? | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/pentagramm-symbol-der-satanisten-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/pentagramm-symbol-der-satanisten-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Das Pentagramm, ein fünfzackiger Stern. Es gilt gemeinhin als Symbol der Satanisten, Freimaurer und anderer Geheimgesellschaften. Spannend dabei ist, es ist auch ein Ursymbol der Christen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Das Pentagramm, ein fünfzackiger Stern. Es gilt gemeinhin als Symbol der Satanisten, Freimaurer und anderer Geheimgesellschaften. Spannend dabei ist, es ist auch ein Ursymbol der Christen. 
    
 Pentagram - Das Symbol 
 Der fünfzackige Stern, eben das Pentagramm, ergibt sich wenn die Diagonalen eines Fünfecks (Pentagon) nachgezogen werden. Aufgrund der fünf Spitzen ergeben sich grundsätzlich zwei Arten der Ausrichtung. Entweder Spitze nach oben oder Spitze nach unten. Bei der urspünglichen Ausrichtung zeigt die Spitze nach oben. Die zweite Ausrichtung wird auch als umgekehrtes Pentagramm oder Drudenfuss bezeichnet. 
   
    
 Pentagramm - Der Name 
 Der Name Pentagramm leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet fünfstrichig oder fünfbuchstabig. Weitere geläufige Bezeichnungen sind Drudenfuss bzw. Drudenstern, Pentakel sowie Pentalpha. Pentalpha, weil es sich durch fünf ineinander stehende Alphas (Α) bilden lässt. 
 Bei der Bezeichnung Drudenfuss handelt es sich genau betrachtet, um das umgekehrte Pentagramm, siehe oben. Auch nicht ganz korrekt ist die Bezeichnung Pentakel. Als Pentakel wird ein Pentagramm in einem Kreis bezeichnet. 
    
 Pentagram - Die ursprüngliche Bedeutung 
 Das Pentagramm ist eines der geheimnisvollsten Symbole der Menschheit. Bereits der antike Mathematiker Pythagoras verehrte das Smbol. Im Altertum galt es als Symbol für Gesundheit. Die Antiken Griechen nutzten es als Schutz vor bösen Geistern. Die frühen Christen sahen in den 5 Spitzen des Pentagramms, die Wunden Christi. Es handelt sich also im Kern um ein urchristliches Symbol. Doch warum steht das Pentagramm heute als Symbol für Satanisten, Freimaurer und andere Geheimbünde? 
  
 
 Die frühen Christen sahen in den 5 Spitzen des Pentagramms, die Wunden Christi. 
 
    
 Pentagramm - Symbol der Satanisten? 
 Getrieben von radikalen Strömungen, führte die Kirche des Mittelalters einen Feldzug, gegen alle mächtigen Symbole, die dem Kreuz Konkurrenz machten. Das Pentagramm war ihnen dabei verhasst. Sie hassten es wegen dem mathematisch-heidnischen Hintergrund und machten es zum Symbol des Satans. Die Kirche verfolgte alle, die den fünfzackigen Stern verehrten. So auch die Freimaurer, welche als Teufelsanbeter stigmatisiert wurden. Für die Freimaurer war bzw. ist das Pentagramm aber ein Symbol des Lichts und der Gerechtigkeit. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-05-01T19:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Leif Erikkson - Der wahre Entdecker Amerikas? | Geschichte</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/leif-erikkson-der-wahre-entdecker-amerikas-geschichte</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/leif-erikkson-der-wahre-entdecker-amerikas-geschichte"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Kolumbus hat im Jahre 1492 Amerika entdeckt, so sagt man. Doch er war vermutlich nicht der erste, und er wusst es! Durch Karten, Gerüchte, Legenden und Berichte war die neue Welt, der alten längst bekannt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Kolumbus hat im Jahre 1492 n.Chr. Amerika entdeckt, so sagt man. Doch er war vermutlich nicht der erste, und er wusst es! Durch Karten, Gerüchte, Legenden und Berichte, war die neue Welt, der alten längst bekannt. 
 
 In einer Wikingersiedlung an der kanadischen Ostküste, wurden bei Ausgrabungen Eisennägel gefunden. Bei den amerikanischen Ureinwohnern war Eisen nicht bekannt, bei den Wikingern schon. 
 
 &amp;nbsp; 
 Leif Eriksson - 500 Jahre früher als Kolumbus 
 Brattahalid, ein kleines Dorf in Grönland. Hier wuchs um das Jahr 986 n. Chr. ein Wikinger namens Leif Erikkson auf. Es wird geschätzt, dass um das Jahr 1000 n. Chr., Leif mit 35 Mann von Grönland Richtung Westen fuhr, um neues Land zu entdecken. Eine tollkühne Fahrt, vorbei an riesigen Eisbergen, eisigen Stürmen und offener See. Um von den Stürmen nicht von Bord gefegt zu werden, sollen sich Leif und seine Männer sogar an den Masten festgebunden haben. Doch es sollte sich lohnen. Nach endloser Fahrt, entdeckten sie im Westen Land. Sie landeten an der Ostküste des heutigen Kanadas. Neben dringend benötigtem Bauholz zur Reparatur des Schiffes, fanden sie Weintrauben, weshalb Leif das neu entdeckte Land Vinland (Weinland) nannte. 
 &amp;nbsp; 
 Legende oder Wirklichkeit? 
  Es berichten altnordische Erzählungen, die Vinland-Sagas, über Leif und seine Mannen. Doch dies alles war lange Zeit Legende. Bis vor ungefähr 50 Jahren an der kanadischen Ostküste eine Wikingersiedlung ausgegraben wurde. Archäologen bestimmten das Alter auf das Jahr 1000 n. Chr. Sie fanden acht Häuser, Spinnwirteln und Eisennägel. Eisen war bei den amerikanischen Ureinwohnern nicht bekannt, bei den Wikingern schon. 
 &amp;nbsp; 
 Wikinger Gewandung, Schmuck &amp;amp; Accessoires 
 Die typischen  Gewandungen ,  Schmuckstücke  und  Accessoires  der Wikinger, erfreuen sich auch heute noch regem Interesse. Inspiriert von den Nordmännern, verkleiden sich ganze Fasnachtsgruppen als Wikinger. Auch an Mittelalterfesten oder an LARP, trifft man den einen oder anderen Wikinger an. Durch Fundstücke in Ausgrabungen ist auch relativ viel über die  Waffen der Wikinger  bekannt. Ein besonderes Schmuckstück ist das Schwert von Leif Erikkson. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-04-19T05:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">pro clima - Drachenhort versendet klimaneutral | Drachenhort</title>
            <id>https://www.drachenhort.ch/blog/pro-clima-drachenhort-versendet-klimaneutral-drachenhort</id>
            <link href="https://www.drachenhort.ch/blog/pro-clima-drachenhort-versendet-klimaneutral-drachenhort"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten nachhaltig zu handeln. Ab sofort versenden wir klimaneutral mit pro clima der Schweizerischen Post.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Als Mittelalter &amp;amp; Fantasy Shop in der kleinen Schweiz, versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten  Nachhaltig zu handeln . 
 pro clima der Schweizerischen Post 
 Ab sofort versenden wir alle unsere Pakete klimaneutral mit  pro clima  der Schweizerischen Post. Die zusätzlichen Kosten übernehmen dabei wir, cool oder? :-) 
 Vorteile von pro clima für unsere Kunden 
 
 Der klimaneutrale Versand schont die Umwelt 
 Es wird in hochwertige Klimaschutzprojekte investiert, dies kompensiert die unvermeidbaren Co2-Ausstösse beim Versand 
 
  Damit leisten wir alle einen weiteren, kleinen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2020-01-11T18:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
